Andreas Gabalier – sein Walk The Line


Die Münchner TZ veröffentlichte in ihrer gestrigen Online-Ausgabe einen Artikel über Andreas Gabalier. Neben den bereits bekannten Passagen aus Andreas Karriere und Leben schreibt das Medium folgendes:

Die große Bühne ist nur ein Teil von Gabaliers Leben. Oft sagt er die Worte „daheim“ und „bei uns“. Damit ist die Steiermark gemeint. Graz, da kommt er her. Passt, das ist gar nicht so viel anders als Bayern. Gabalier: „Uns verbindet das Bodenständige. Wenn ich mich zum Beispiel in dieser Wirtschaft umschaue: Das ist ein gstandener Tisch, da steht Brot drauf. Und die Kellnerin hat ein Dirndl an.“ Gabalier schaut sich um hier im Wirtshaus Osterwaldgarten, dann beißt er ins Schweinswürschtl. Viel mehr braucht’s nicht fürs Glück, oder? Doch, natürlich braucht’s mehr. Gabalier hat auch einen Hang zum Ausgefallenen. Als Mikrofonständer hat er ein grün beleuchtetes Hirschgeweih: „Es liegt wohl in meiner Natur, dass ich immer irgendwas anders machen muss als die anderen. Und einen normalen Ständer hat ja jeder.“

Dazu passen die Pläne für die nächsten Monate – auch außergewöhnlich. Gabalier: „Im Januar oder Februar werde ich nach Nashville reisen, wenn’s geht. Ich möchte die Atmosphäre da spüren, ein paar Konzerte anhören. Und ich möchte dort in einem Studio ein, zwei Lieder aufnehmen.“ Nashville. Das Zentrum der US-Country-Musik. Da, wo sie sich noch nie was drum geschert haben, ob ihre Musik cool ist oder nicht. Ob man sich vielleicht bei den Kollegen dafür schämen muss, dass man so was hört. Die machen einfach ihr Ding. Vermutlich wird sich Andreas Gabalier dort wohlfühlen.

Mit Johnny Cash in einer anderen Welt

Wenn man wissen will, wer er wirklich ist, dieser Andreas Gabalier, dann helfen nackte Fakten nicht viel. Bisher drei Alben, ja gut. Darunter Herzwerk, 74 Wochen in den Top Ten der österreichischen Charts. Nur Michael Jacksons Thriller war bisher erfolgreicher. Schön.
Aber was sagt so was über den Menschen? Nicht viel. Machen wir anders. Wir fragen Gabalier einfach nach seinen drei Lieblingsliedern und hören, was er dazu sagt.

I can’t get no satisfaction von den Rolling Stones. Das lief in meiner Kindheit immer, wenn meine Eltern eine Party gaben. Das war so laut, ich hab immer gedacht: Jetzt zerreißt’s die Stereo-Anlage. Die Nachbarn hat das nie gestört – die waren ja bei den Partys immer selber dabei.

Walk the line: Johnny Cash hat mich stark geprägt. Und noch heute geht’s mir so: Wenn ich den zugehörigen Johnny-Cash-Film Walk the line sehe, dann bin ich wie in einer anderen Welt.
(Hier musste ich schmunzen! In meinem gestrigen Artikel „persönliche Zeilen…“ zitierte ich einen US-Musiker der kurz vor dem Tod Johnny Cashs  eine Single mit ihm im Duett aufnahm.)

Wenn der Herrgott net will, nutzt des gar nix von Peter Alexander. Dieses Lied sing ich immer wieder vor mich hin, bestimmt vier- oder fünfmal in der Woche. In den alten Liedern steckt so viel Wahrheit drin…

Wir glauben zu wissen, Andreas Lieblingsszene in Walk the Line zu kennen 🙂

Und wenn wir schon bei den bewegten Bildern sind, dann möchten wir unseren Lesern auch folgende Szene nicht vorenthalten:

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