Rückblick: CD-Präsentation der VRR in Wien


Bevor wir über irgendwelche Selbstdarsteller aus dem Ländle berichten (diese verschwinden ebenso schnell, wie sie gekommen sind), möchten wir  lieber einen Blick auf unseren Blog zurück werfen.
Über die CD-Präsentation VolksRock`n`Roller am 19. Oktober 2011, hat damals ein Fan der 1. Stunde einen Lokalaugenschein-Bericht verfasst, den wir heute hier wiedergeben möchten:

CD-Präsentation von Andreas im Lloonbase 36, Wien

Erstmals hatte Andreas eine CD-Präsentation in Wien und wir waren dabei, das war schon Tage vorher ganz schön aufregend!!!
Irgendwie hatten wir keine Vorstellung, wie so etwas abläuft, wichtig sind bei so einer Veranstaltung ja vor allem die Medien, darum war da so ein flaues Gefühl!?!

Für Andreas war an diesem Tag ein Monsterprogramm zu absolvieren, eine Stunde auf Sendung in Radio NÖ, dann Autogrammstunde für die Leser der Niederösterreichischen Nachrichten und Aufzeichnung eines Gespräches von Andreas mit Karl Trahbüchler für „NÖ heute“ am kommenden Samstag.
Dann Fahrt nach Eisenstadt, eine halbe Stunde auf Sendung in Radio Burgenland. Danach zu Gast im ORF „Herbstzeit“ und schließlich – angekommen im Lloonbase – endlose Interviews mit Zeitungen und FS-Stationen, eigentlich hätte die Veranstaltung um 20.30 Uhr beginnen sollen, um 21.00 Uhr war Andreas noch ganz oben seitwärts von der Decke der Fabrikshalle in einem Glasgang zu sehn … manche in der Halle wurden schon ungeduldig … aber Andreas konnte doch gar nichts dafür!!! Ich weiß nicht, ob das wirklich „Buhrufe“ waren, die da manche zu hören glaubten, ich hätte es nicht so gedeutet!?!

Dann endlich die Ansage und seine Harmonika, schön laut, er kam irgendwo seitwärts aus dem Dunkel, schritt spielend die Bühne auf und ab. Es war eine andere Melodie als sonst, wunderschön. Er leitete über zu „Dahoam“ – trotz der kleinen Schar, zirka 300 Leute plus VIPs, die als Einzige Sitzplätze hatten, dafür aber vermutlich nicht wirklich was sehen konnten, war von Anfang an eine Bombenstimmung. Auf der Bühne saßen und standen ganz viele Kameraleute und Fotografen, Andreas schaute ganz bewusst beim Abschreiten der Bühne lächelnd in jede Kamera. Ihm hat diese Präsenz ganz offensichtlich getaugt. Er sagte auch, dass sie nur so wenige Karten aufgelegt haben, weil ein überschaubarer Rahmen für die CD-Präsentation sein sollte, Platz hätten locker 3x so viele gehabt in der Halle. „Heute kann ich einmal jedes einzelne Gesicht sehen, wenn i da runterschau“ meinte er zufrieden!
Die Begeisterung der Fans stieg noch als Andreas anfing die Lieder der neuen CD zu spielen, zuerst das „sweet little Rehlein“, dann die ruhigen Lieder „bis du einschlafen kannst“ und „vergiss die Heimat nie“ – das Lied, dass er für seine Oma geschrieben hat, da erzählte er dann ganz lieb von ihr, wie sie mit ihren 85 Jahren noch für ihn da ist und auflebt durch die Musik.
Weiter ging’s dann mit dem Titelsong „Volks-Rock’n’Roller“, den Andreas mit sehr viel Hüftschwung und Freude präsentierte. Zwischendurch spielte und sang er das Lied, mit dem er zuallererst bekannt geworden ist, „so liab hob i di“ – manche hatten Sternspritzer dabei und Feuerzeuge, das war sehr stimmungsvoll und es tat ihm gut, dass alle kräftig mitsangen. Vom Album „Herzwerk“ stimmte Andreas dann auch noch die „Bergbauernbuam“ an.
Zwischendurch begrüßte Andreas seinen Bruder Willi, der mit einem Freund gekommen war, gesehen hatte Andreas ihn noch gar nicht, aber er machte sich bemerkbar, es hat wohl bis fast Mitternacht gedauert bis Andreas ein bisserl Zeit für die beiden fand.


Weiter ging’s im Programm mit dem „Frühwirth“ – dieses Lied brachte er mit so einer lustigen Performance, Wahnsinn, Lebensfreude pur, so schön zum Anschauen! Auch wenn er dabei einen kleinen Texthänger hatte, oder eine Strophe 2x sang, ich weiß es gar nicht mehr, es war egal, so eine Superstimmung und ich hatte den Eindruck, dass sehr viele schon mitsingen konnten. Von den neuen Liedern brachte er zum Abschluss noch „Die Stewardess“ und meinte davor noch spitzbübisch, das wäre „eine fast wahre Geschichte?!?“
Eigentlich hat er als Zugabe dann die „Obersteirer“ angekündigt, aber die Technik spielte „I sing a Liad für di“ ein, also disponierte er blitzschnell um und „drehte sein Hüfte“ an, die „Obersteirer“ gab er als Abschluss auch noch zum Besten und forderte uns auf fest mitzustampfen, der Boden in der Halle vibrierte.
Andreas gab bis zum letzten Lied wieder alles, der Schweiß rann ihm wie ein Bacherl über die Wangen, aber er wirkte rundum glücklich und zufrieden!

Irgendwann in der Mitte des Programms betrat Hannes Eder, der General Manager von Universal Music Austria, in Lederhose, mit rotweißkariertem Tücherl aus dem Hosensack lugend, die Bühne. Das hat irgendwie lustig ausgeschaut, passte so gar nicht zu ihm, aber er sprach so toll von Andreas und dem grandiosen Erfolg den er hat, er erzählte von seinem super Auftritt vor 2 Jahren bei der Verleihung des „Amadeus Awards“ im Museumsquartier mit Ziehharmonika und dem Lied „Obersteirer“ und dass er da schon gespürt hat, dieser Bursche hat so ein Talent, der wird noch ganz groß herauskommen. Dann wiederholte er die Übergabe von 2-fach-Platin für „Da komm ich her“ und 3-fach-Platin für „Herzwerk“ – das Andreas ja eigentlich schon am Samstag beim „Herbstfest der Abenteuer“ von Florian Silbereisen bekommen hatte. Diesmal wurde auch Klaus Bartelmus auf die Bühne geholt und auch er erhielt die platinenen CDs als Produzent. Andreas bedankte sich sehr lieb bei Klaus Bartelmus, der so was wie ein Onkel und guter Freund für ihn geworden sei. Hannes Eder sagte dann noch, dass Andreas eigentlich für das Album „Volks-Rock’n’Roller“ wenige Tage nach Veröffentlichung, auch schon Platin bekommen sollte, aber das spart er sich, weil er weiß, dass er in 2 Wochen dafür bereits 2-fach Platin bekommen wird! Wahnsinn, das ist fast nicht vorstellbar.

Fest Werbung machte Andreas auch für seine erste große Solotournee durch Österreich im Frühling, er sagte, dass er von Ö-Ticket angerufen worden ist, dass der Kartenverkauf ungewöhnlich stark angelaufen ist und dass er jedem nur raten könne, sich bald eine Karte zu besorgen! Es wird bei jedem Konzert vor der Bühne viele Stehplätze geben, sodass die Karten für alle erschwinglich sind.

Andreas war dann sicher noch 5Viertelstunden beim Fanstand, ließ sich mit allen, die es wollten fotografieren … aber da war er schon sehr müde und ausgelaugt und hatte Durst. Eigentlich hat er versprochen noch in der Halle bei den Fans zu bleiben, wird er wohl auch gemacht haben, auch Willi hatte ihn ja noch gar nicht persönlich begrüßen können bis dahin, … aber das haben wir nicht mehr mitbekommen, nachdem er unsere CDs signiert hatte, machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg.

Das war wieder ein ganz toller Abend mit Andreas, wir waren so erfüllt von der Freude, die er vermitteln kann … wenn da diesmal auch ein kleiner Störfaktor dabei war, der vielleicht das Mitsingen und –schwingen ein bisserl beeinträchtigte, man war nie vor einem Kameraschwenk gefeit und fühlte sich da schon ein bisserl ausgeliefert, speziell vor dem Beginn, konnte man sich der Mikrofone, die einem entgegen gehalten wurden kaum erwehren …!!! So manche FS-Sendung heute und morgen wird es zeigen!?! Na ja es war eben ein Event vor allem für die Medien und wichtig ist doch nur, dass es Andreas nützt ….!!!
Ein bisserl Schmäh und Schlagfertigkeit von Andreas sollte man halt haben, dann wären solche Interviews viel leichter zu bewerkstelligen …!!!!?!
Ist aber schon vergessen, nur die Freude dabei gewesen zu sein bei diesem ganz besonderen Event, die wird noch lange spürbar sein!

Diese Präsentation wurde wie üblich von zahlreichen Fans auch auf youtube verewigt – einmal „Vergiss die Heimat nie“, im 2. Video überreicht Hannes Eder 3-fach Platin für „Herzwerk“:

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Kategorien: Fans von A. Gabalier | Hinterlasse einen Kommentar

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