Monatsarchiv: November 2012

Fotos/Videos von Andreas Gabaliers BAMBI-Auszeichnung

Für alle die die Dankesrede noch einmal in Ruhe nachlesen möchten:

„Vor einem Jahr da hab ich ein Lied geschrieben über ein „sweet little Rehlein“ um viele viele Genres miteinander zu verbinden und eine Bezeichnung, eine Schublade für meine Musik zu schaffen, zu kreieren, den Volks’Rock’n’Roll! Dass mein „sweet little Rehlein“ sich in so kurzer Zeit in ein goldiges BAMBI verwandelt, damit hätte ich nicht gerechnet muss ich ganz ehrlich sagen und das hab ich vielen Medien, die mich auch jetzt hier in Deutschland großartig unterstützen, Universal Music, meinem lieben Freund und Manager Klaus Bartelmus, meiner Familie, meinen Freunden, aber vor allem auch meinen lieben Fans zu Hause zu verdanken, die in Österreich das erste Feuer entfacht haben und somit freut es mich auch nächstes Jahr hier nach Deutschland zu kommen.
Für mich ist es ein Zeichen der Hoffnung irgendwo, ich hab auch viel von einem Hoffnungsträger gelesen und er soll auch möglichst viel Hoffnung schenken für Leute, Menschen die irgendwo mit Schicksalsschlägen umgehen lernen müssen so wie auch ich. Deswegen widme ich diesen BAMBI – meine größte Auszeichnung in dieser kurzen musikalischen Laufbahn – meiner noch nicht so lange verstorbenen kleinen Schwester Elisabeth, die heute nur von oben zuschaut und sag aus tiefstem ehrlichen und echten Herzen: Danke für diese unglaubliche Auszeichnung. Dankeschön!“

 

DANKE an dem sweet-littler-rehlein für das schnelle Video:

Andreas mit seinem Bambi – seinem sweet-little Rehlein widmet er seiner Elisabeth:

Glückwunsch auch an den Produzenten des VolksRock`n`Roll Mathias Roska:

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Rückblick – der Club 27!

Im März dieses Jahres sprach Andreas Gabalier in einem Radio Kärnten-Interview über den Club der 27.
Mit Club 27  ist gemeint, dass auffallend viele hochtalentierte Musiker in den vergangenen Jahrzehnten im Alter von 27 Jahren starben und  nicht zuletzt dadurch zum Mythos wurden. Der sogenannte Club 27 oder das pietätlose Forever 27 wurden zu Schlagwörtern.
Abgesehen dass Andreas seit gestern nicht mehr zu den 27-jährigen zählt, gibt er im Interview seine Gedanken darüber  preis und verrät  auch, warum er a bodenständiger Bursch bleibt:

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BAMBI – Backstage bei unserem Shooting-Star aus der Obersteiermark

Es ist 2,5 Kilogramm schwer, aus Bronze gegossen und mit 18 Karat Gold vergoldet. Im Glanz des Bambis, Deutschlands ältestem Medienpreis, werden sich an diesem Donnerstag in Düsseldorf nationale und internationale Stars sonnen.
Und unter diesen Stars befindet sich ein  Bergbauernbua aus der Obersteiermark – unser Andreas Gabalier!!!

Bunte.de hat  Andreas vor der Gala getroffen – im folgenden Link gelangt ihr zum Video:

Die offizielle BAMBI-Seite berichtet aktuell über ein Fantreffen in Düsseldorf – auch hier gelangt ihr über den folgenden screenshot zum Artikel:

Wer immer a für den Text auf bambi.de verantwortlich ist – er muass irgendwo auf a Türkante angrennt sein! Anders wäre es net zu  erklären, dass wieder die Bezeichnung „Justin Bieber der Volksmusik“ verwendet  wurde. Nix gegen den kanadischen  Milchbuam, aber bitte welche Parallelen gebe es zwischen ihn  und unserem VolksRock`n`Roller????

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HAPPY BIRTHDAY Andreas Gabalier!!!

(eine Fan-Collage auf Facebook)
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Mittwoch 21. November 1984, 13.13 Uhr, die B317 Schnellstraße, Kilometer 35, Höhe Friesach in Kärnten. Huberta und Wilhelm Gabalier am Heimweg von ihren Eltern in der Obersteiermark, zu seinen Verwandten in Richtung Kärnten. Und plötzlich war er da, der zweite Sohn der Gabaliers! Andreas kam noch im Auto auf die Welt. „Ein Autobahnunglück“, wie er selbst scherzt.
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Während Österreichs Medien  den heutigen Geburtstag ihres Volks-Lieblings Nummer EINS scheinbar vergessen haben, berichten ihre deutsche Kollegen von FOCUS, STERN,…. zum Anlass Andreas 28. Geburtstages folgendes:
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Er ist der Exot und Rebell unter den Volksmusikanten: Andreas Gabalier, der eigentlich Jurist werden wollte, mischt die Szene mit seinem sexy Hüftschwung, knackigen Lederhosen, Elvis-Tolle und einer ordentlichen Prise Rock´n´Roll auf.
Als Volks-Rock´n´Roller versetzt er seine zumeist weiblichen Fans in Ekstase und wirbelt mit neuen Tönen die Welt der Volksmusik ordentlich durcheinander. Heute feiert der österreichische Sänger seinen 28. Geburtstag.
Als Volksmusiker im eigentlichen Sinne sieht sich Gabalier aber nicht. Er hat deshalb für sich das Etikett „VolksRock´n´Roller“ erfunden. „Niemand wusste, in welche Schublade er mich packen sollte. Deshalb hab ich mir selbst eine erschaffen“, sagte er der „Superillu“.
„So liab hob i di“ singt er im tiefsten steirischen Dialekt , oder „I sing a Liad für di“: „Ich hab´s auf dem ersten Album mal mit Hochdeutsch probiert“, bekennt der Musiker im Interview mit „Meine Melodie“. „Aber das hat sich nicht richtig angehört“.
Den Jubel seiner Fans genießt er: „Es ist schon Wahnsinn, wenn du da oben auf der Bühne stehst und die hübschen Mädels schauen dich an und kreischen“, meint Gabalier. Um die Bodenhaftung aber nicht zu verlieren, zieht es ihn immer wieder in die Berge: „Oben auf dem Gipfel werde ich dann wieder normal“, sagt der begeisterte Bergsteiger.
Der Erfolg hat natürlich auch seinen Schattenseiten. Vor allem fehle ihm die Zeit für eine ernsthafte Beziehung. „Ich bin ja nur unterwegs“, sagte Gabalier der „Superillu“. Deshalb sei er auch nicht auf der Suche nach einem „Madl“. Obwohl er den Erfolg sehr genieße, sehne er sich manchmal nach einem bisschen Ruhe.
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Andreas Gabalier wär‘ so gern wie Peter Alexander!

Unabhängig vom folgenden Artikel möchte ich verraten, dass ich schon die letzten Monate behaupte – eines Tages wird Andreas Gabalier in die Fußstapfen eines Peter Alexanders treten! Vom Musiker bis hin zum Entertainer und Schauspieler!

Die Internetplattform schlagr.de berichtet:

Im kommenden Februar jährt sich der Todestag der Entertainer-Legende zum zweiten Mal. Nach wie vor hat Peter Alexander viele Bewunderer, die seinem Können nacheifern wollen. Doch nur wenige sind in der Lage, auch nur im Ansatz an den Sänger, Schauspieler und Showmaster heranzukommen. Nun schickt sich mit Andreas Gabalier ein großartiger Künstler der heutigen Zeit an, in die Fußstapen von Peter Alexander zu treten, wie er in „DAS NEUE“ erklärte: „Ich wär‘ so gerne wie Peter Alexander. Er war in allen Bereichen großartig und hat hart für seinen Erfolg gearbeitet.“ Doch Gabalier ist nicht so vermessen, zu glauben, dass er mit den Erfolgen und Verdiensten seines Landmanns konkurrieren könnte. Vielmehr spricht aus dem Munde des österreichischen Volks-Rock’n’Rollers die pure Bewunderung für einen Mann, der über einzigartige Qualitäten verfügte.

Gabalier will in einem Heimatfilm mitspielen

Peter Alexander wurde nicht nur für seine Musik geliebt, sondern auch für seine unzähligen Spielfilme, in denen er tollpatschig und charmant zugleich die Herzen der Damen eroberte. Auch Andreas Gabalier könnte sich vorstellen, eine Schauspielkarriere zu starten. „Ich würde gerne in einem coolen, aber nicht kitschigen Heimatfilm mitspielen“, so Gabalier. Da käme doch „Im weißen Rößl“ in Frage! Andreas Gabalier als singender Oberkellner Leopold Brandmeyer: Das hätte doch was! Schade nur, dass die Hauptrolle für die Neuverfilmung bereits an einen anderen Darsteller vergeben wurde, wie SCHLAGR.DE berichtete.

Wie ich Andreas einschätze, meinte er mit coolen Heimatfilm  sicher nicht „Im weißen Rößl“, sondern Filme a la „Der Atem des Himmels“ von Reinhard Bilgeri, „Bergblut“, „Nordwand“,….. – für diese Erkenntnis braucht man einfach bei seinen Liedern nur zwischen den Zeilen hören!

Passend zur kommenden BAMBI-Auszeichnung für Andreas Gabalier finde ich folgendes Video aus dem Jahr 1985 – die letzten zwei Österreicher, die diesen deutschen Medienpreis gewonnen haben:

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Nachlese – Carmen Nebel-Show in Graz

Am Samstag präsentierte Carmen Nebel ihre Show aus der steirischen Landeshauptstadt Graz.
4,58 Millionen Deutsche blickten  nach Graz, von wo die Show zum ersten Mal live übertragen wurde. Der ORF ist zufrieden: Im Schnitt 590.000 Seher konnte er mit dem Potpourri aus Schlager, Klassik, Pop, Chanson und Tanz anziehen. Begeistert zeigten sich alle Beteiligten über das Grazer Hallenpublikum.

Die Internetplattform promipool.de kritisierte allerdings.

Über 20 Highlights an einem Abend in etwas über zwei Stunden, soviel gab es bei Carmen Nebel noch nie. Richtig genießen war nicht, viel mehr wurde man zwischen den Gefühlregungen hin und her geworfen. Überspannung, statt Entspannung! “Willkommen bei Carmen Nebel” live aus Graz wirkte bestenfalls wie ein “Musik-Abspielprogramm”.

In der Kleinen Zeitung erfährt man dazu:

„Wir wollen kein Musik-Abspielprogramm sein“, erklärte Carmen Nebel einmal in einem Interview über ihre Show, „wir erfüllen Wünsche, überraschen Zuschauer genauso wie Stars, unternehmen Rekordversuche und feiern sogar Hochzeiten. Wir erfinden uns immer wieder neu!“ Nun denn: Das braucht eben so seine Zeit. Für „Willkommen bei Carmen Nebel“ benötigt man einiges an Sitzfleisch.

Andreas Gabalier hatte noch während der Show fast eine Viertelstunde Zeit, mit 007-Legende Moore im Backstage-Bereich zu plaudern: „Für mich natürlich ein Erlebnis. Ich wollte wissen, wie man denn so durchs Leben geht, wenn die große Rolle des Lebens vorbei ist“, erzählte der Steirer schmunzelnd, der nach Weihnachten für sein viertes Album ins Studio geht. Eine Woche Ende Jänner ist übrigens für Aufnahmen in Nashville reserviert – für die ersten englischen Songs.

Ein paar Fotos von Samstag:

Rot-Weiss-Roter Senkrechtstarter

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Huberta Gabalier: Meditationen mit Herz

„Es ist Zeit auch auf mich selbst zu schauen.“ Dieses Zitat liest man auf der Rückseite von Huberta Gabaliers erstem Gedichtband „Herzleben“, der vor einem Jahr erschien.

Das Schicksal der Familie Gabalier wurde mit der Berichterstattung rund um Andreas Gabalier im letzten Jahr wohl bereits in allen Facetten medial ausgeschlachtet. Es bedarf darüber keiner weiteren Worte!
Als ich „Herzleben“ erstmals in meinen Händen hielt, war ich darauf eingestellt, Zeilen des Schmerzes und der Trauer zu finden. Dem war aber nicht so – ich begegnete in diesem Gedichtband eine berührende Stimme, die Einblick in ihren Gedanken über das Leben draußen in der Natur gewährte. Natürlich erzählt diese Stimme dem Leser auch seine Gedanken in der Einsamkeit, über ihre Träume, Sehnsüchte, Schmerz und sie macht auch kein Geheimnis  über ihren Glauben. Die Stimme beklagt sich in keiner Zeile.  Kein Wort über  finstere, dunkle oder depressive Stunden. Nein – die Stimme in Herzleben erzählt von kleinen Details aus einem Leben, dass sein eigenes ICH  erst selbst neu gefunden hat. Das macht Mut!
Es bereitete mir Freude, als diese Stimme mich zur Präsentation seines 2. Gedichtbandes einlud!

Mit mir waren am Freitag, den 14. November 2012, weitere 300 geladene Gäste in der Halle von Porsche Graz anwesend, als Huberta Gabalier erstmals aus ihrem neuen Werk „Meditationen mit Herz“ las. Durch den Abend führte die in der Steiermark bekannte Radio- und TV-Moderatorin Gisi Hafner, eine sehr gute Freundin von Huberta und eine Zeitzeugin, als erstmals auf Radio Steiermark Andreas Gabalier zu hören war. („An diesem Tag liefen die Telefone heiß, alle wollten wissen wer diese Stimme sei!“)

An diesem Abend stand aber nicht ihr Sohn im Mittelpunkt, obwohl unter den zahlreichen Gästen auch viele bekannte VolksRock`n`Roller-Freunde zu sehen waren, nein, dieser Abend gehörte einer Frau und Mutter, die für mich als außenstehender Beobachter, eine Metamorphose durchlebt haben muss. (Der Schmetterling wäre ein passendes Symboltier für diese Familie!)
Keine Spur der Trauer oder des Schmerz zeichnet ihr Gesicht, sondern das pure Leben strahlt mit ihrem Lächeln und ihrer herzlicher Aura ihren Freunden bzw. Gästen entgegen. Zwischen ihren vorgetragenen Gedichten erzählt sie immer wieder kurze Anekdoten aus ihrem Leben der letzten Jahre. Wie sie Kraft und Lebenslust in den dunkelsten Stunden draußen im Wald oder entlang eines Flusses tankte. Ihr Entdecken vom Leben der Bäume, der Steine, der Pflanzen,… zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Zeilen. Ihre Betrachtungen eines Baumstammes oder eines einzelnen Blattes werden zur Meditation für das Herz. „Und reich ist der, der mit ihr dies sehen kann.“
Ihre Gedichte, die ich als Stimme wahrnehme, helfen uns diesem Reichtum wieder ein wenig bewusst zu werden. Die Stimme verhilft uns für Momente im Leben, dem Alltags-Stress, dem Eilen von einem zum anderen, zu entfliehen.

„Still, mit weit geöffneten Augen und dem Herzen so hell wie das Licht, erfahre ich die unendliche Weite des Universums. Staunend wie ein kleines Kind.“

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Buchpräsentation von Huberta Gabalier in Graz

„Meditationen mit Herz“ – Buchpräsentation von Huberta Gabalier in Graz 16. 11. 2012

Ein kleiner Bericht über einen wunderbaren Abend von Sr. Sabine

Das war gestern so ein Tag, wo wirklich alles stimmig war, vom Einsteigen ins Auto in Wien bis zur Rückkehr um ½ 1 Uhr nachts … alles hat einfach gepasst, war harmonisch, beeindruckend, bewegend, hat einfach gut getan für’s Herz, macht mich dankbar für jeden Menschen, den ich durch Andreas kennenlernen durfte, Fans, Freunde der Familie und vor allem seine Familie, Mama Hubsi, Oma, Willi, Toni, Peter, … es ist einfach eine großartige, liebevolle und doch so normale Familie, es ist einfach schön ein bisschen Anteil nehmen zu dürfen …!

Gar nicht so klein war die Räumlichkeit der Präsentationshalle von PORSCHE-GRAZ-LIEBENAU, mindestens 300 Sessel waren da aufgestellt. Die Bücher „Meditationen mit Herz“ lagen schön aufgeschlichtet vorne auf einem Tisch und wir haben auch bald einige davon erworben für den Eigenbedarf und liebe Bekannte … Hubsi trifft ein, strahlend, glücklich! Peter Knauder ist einer der ersten von allen Verwandten, viele Freunde kommen nach und nach. Ein herzlicher Umgang ist zu spüren unter allen Gästen und nur so passt es auch zu Andreas – der wegen der Proben zur Carmen-Nebel-Show leider nicht dabei sein kann – und zu seiner Mama „Ich kann niemandem mehr wirklich böse sein! Das geht gar nicht, dafür hab ich zu viel erlebt!“ sagt Hubsi später bei ihrem Vortrag.

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Andreas bei Carmen Nebel: „Graz ist Gänsehaut pur“

Griaß Eich Gott!

Für all jene Gabalier-Fans die das gestrige Heimspiel von Andreas bei der Carmen Nebel-Show versäumt haben – hier das Video vom Auftritt in Graz:

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Im Rahmen dieser Show führte ZDF-Online ein Interview mit dem steirischen Superstar:

Herr Gabalier, diesmal kommt „Willkommen bei Carmen Nebel“ aus Ihrer Heimatstadt Graz. Das Heimspiel wird Ihnen sicher besonders gefallen, oder?
Andreas Gabalier: Und wie! Ich bin in Graz geboren, aufgewachsen und habe hier Jura studiert. Ich freue mich natürlich riesig, in dieser Stadt wieder auftreten zu dürfen. Graz ist für mich Gänsehaut pur!

Was macht die Stadt eigentlich so reizvoll?
Gabalier: Ihre Gemütlichkeit, die Geselligkeit, das gute Essen, der gute Wein, die Gelassenheit, das wunderschöne Umland. Und es gibt keine Staus.

Sie werden jetzt sicher viel auf der Straße angesprochen.
Gabalier: Ja. Aber es stört mich überhaupt nicht. Ich bin schließlich ein Sohn und Bürger dieser tollen Stadt. Die Leute sind stolz, dass ein ziemlich bekannter Musiker jetzt endlich auch mal aus Graz kommt. Mir gefällt es einfach, mit den Menschen zu reden. Dabei geht es nicht nur um Musik.

Vor vier Jahren haben Sie noch im Keller gesessen, kleine Gedichte vertont und diese vorgesungen. Jetzt füllen Sie Hallen mit über 10.000 Menschen. Was ist da passiert?
Gabalier: Ich bin selber überrascht von dieser Entwicklung. Vor allem, wie unglaublich schnell das alles ging. Gerade dieses Jahr war ungemein erfolgreich für mich. Es gab eine Auszeichnung nach der anderen und viele andere schöne Momente.

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Andreas Gabalier gibt den Ton an!

Die seriöse Wiener Zeitung geht der Frage nach, warum zurzeit Andreas Gabalier den Ton angibt. Dabei spricht Andreas über Schlagerklischees, Heimat und Politik.

Auszüge aus diesem aktuellen Artikel:

Die Welt ist alles, was der Fall ist, hat Ludwig Wittgenstein geschrieben. Man kann diesen Satz auch ganz praktisch nutzen: Wenn es darum geht, das Außergewöhnliche zu akzeptieren. Ja, auch dies ist der Fall: Vor vier Jahren war Andreas Gabalier ein Grazer Jusstudent. Heute ist er ein Star, der sich in einer edlen Wintergarten-Bar in Wien interviewen lässt. Eine Art Elysium ist das im achten Stock: Hinter den Glaswänden ragt der Stephansdom, davor ziehen ein paar Häppchen-Vestalinnen ihre Bahnen; ganz hinten sitzt ein Mittzwanziger mit einer Elvistolle. Einsam auf einem Rundsessel thronend, macht Gabalier irgendwie den Eindruck eines melancholischen Captain Kirk auf der Brücke. Doch der Mann ist wohl einfach müde: Den ganzen Tag Einzelinterviews, eigentlich schon wochenlang für deutsche und österreichische Fernseh- und Radiosender, Boulevard- und Qualitätszeitungen – das kann schlauchen. Aber, versichert er dem Gesprächspartner gleich: Klagen will er nicht.

Gabalier über das Warum seines Erfolges:
„Es ist authentisch. Ich schreib meine Lieder selber, auch die Texte kommen nicht von wem, der schon Tausende geschrieben hat.“ In Zeiten, da auf Kastelruther Spatzen mit Double-Vorwürfen geschossen wird, ist das ein Trumpf. So recht erhellt sich Gabaliers Wirkmacht aber wohl erst durch den Zusatz, dass er eine glaubwürdige Kompromissformel ist: Mit Schlagermelodien im reschen Klangbild reüssiert er zwischen Gaudirock und Folklore; sein Bühnengebaren als bedingungsloser Freund der Berge, der auch dem Kredenz-Kitsch von Senioren nicht abhold ist, beschert ihm ebenso deren Sympathie wie jene der Spaßguerilla; und der kesse Hüftschwung führt ihm junge Dirndlträgerinnen zu. Wie viel Unterwäsche muss auf der Bühne landen, damit es ein guter Abend war? Gabalier schmunzelt: „Irgendwann hört man auf zu zählen.“

So vielschichtig die Klientel, so wenig will er natürlich anecken. Stimmt zwar: Ganz glücklich ist er nicht, wenn ihn „Experten“ in die Schlagerschublade stecken. Doch er hat auch kein Problem mit der Branche, der er vor seinem Aufstieg zum „Volks-Rock’n’Roller“ ungleich näher stand. Da ist er auch im Interview loyal: Betont die Volksmusik nicht gerade darum so gebetsmühlenartig die Glaubwürdigkeit ihrer Sänger, weil die ungefähr so authentisch sind wie es weiland ein „Ghetto-Rapper“ namens Vanilla Ice war? Gabaliers Mund kräuselt sich zu einem Lächeln – bleibt aber schweigsam.

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