Offener Brief an „Woche der Frau“


Unter dem Begriff Regenbogenpresse werden illustrierte Wochenzeitschriften verstanden, die sich inhaltlich häufig mit Themen aus dem Hochadel oder dem Showbusiness beschäftigen. Der Name ist hergeleitet von der in allen Farben des Regenbogens gestalteten Aufmachung ….

Ganze Artikelserien werden auf Mutmaßungen gestützt (Hatte A etwas mit B?Kriselt es im Hause XY?), bei denen die vielfach weibliche Leserschaft befriedigt ist, wenn sich die vorsichtig geschürten Befürchtungen um eine heile, geordnete, saubere Welt am Ende in Wohlgefallen auflösen. In Boulevardzeitungen werden vor allem Themen behandelt, die geeignet sind, Emotionen zu wecken. Auf Hintergrundinformationen wird häufig verzichtet.

Die obenstehende Definition über die bunten Blätter, Regenbogenpresse oder auch yellow-press genannt, stammt aus Wikipedia. In manchen Regionen werden sie auch „Revolverblattl“ genannt!
Natürlich haben diese Sensationsblätter schon längst auch die Marke „Gabalier“ entdeckt mit der sich ebenfalls sehr gut Schlagzeilen verkaufen lassen. Entweder wird das bekannte Schicksal der Familie Gabalier immer wieder aufgewärmt, oder es wird eine neue heimliche Liebe unserem VRRoller angedichtet (die ich persönlich immer wieder sehr amüsant finde).
Die jüngsten Schlagzeilen haben allerdings eine geschmacklose Grenze überschritten, wo es vielen Freunden der Familie und Andreas Gabalier-Fans mehr als sauer aufstößt. Basierend auf einen lustig gemeinter Aussage Andreas bzgl. seinem VRR-Tattoo, stellt das Blatt „Woche der Frau“ Mutmaßungen in den Raum, die nicht nur nicht stimmen sondern verletzend für die Familie Gabalier sind.

Frau der Woche00Frau der Woche01

Viele Freunde und Fans ließen ihren Unmut über diese „Lügenmärchen“ bereits  auf Facebook freien Lauf. Wir meinen allerdings, dass sich die Verantwortlichen dieser Schlagzeilen realisieren  sollten wie  Leser darüber denken, und was es für eine Familie bedeutet, wenn man unkommentiert absurde Mutmaßungen in den Raum stellt und in der Öffentlichkeit verbreitet.
Folgender Brief wurde von einem Fan und Freundin der Familie verfasst – und um diese Zeilen einen Nachdruck zu erschaffen, bitten wir unseren Lesern, diesen Brief zu kopieren und an die untenstehende Mailadresse der Chefredakteurin sowie Kundenservice zu senden.
Vielleicht regen 100 Mails ein wenig mehr zum Nachdenken an – das mindeste Zeichen eines Anstandes wäre, dass das besagte Blatt in einer ihrer kommenden Ausgaben diesen Brief in ihrer Leserrubrik veröffentlichen würden:

Wien, 08.12.2012

Sehr geehrte Frau Chefredakteurin!

Nach einem Hinweis habe ich erstmals Ihr Magazin „Woche der Frau“ erworben eines Artikels wegen, der in Facebook-Foren gestern für große Aufregung und Empörung gesorgt hat:

„Schockierende Beichte – Andreas Gabalier – Von der eigenen Mutter geschlagen“

Leider hat sich durch das „selber lesen“ der Unmut nicht abgemildert, sondern in blankes Entsetzen gesteigert! Diese Zeilen sind wohl an Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten, oder doch?!? Da dieser Artikel einen Satz in einem wohl kaum wörtlich abgedruckten Interview von Andreas Gabalier in „Frau aktuell“ der Vorwoche dazu verwendete, eine pathetisch aufgebauschte Geschichte zu erfinden, besteht die große Gefahr von „Nachfolgetäter“.

Dabei ist nicht einmal dieser eine ‚abgeschriebene’ Absatz richtig wiedergegeben, denn Andreas wird in „Frau aktuell“ auf die Frage „muss sie denn das oft“ (gemeint ist schimpfen!) zitiert mit: „Nein. Beim letzten Mal dass sie mit mir geschimpft hat, war ich sieben Jahre alt.“ – schön, wenn ein Kind das von sich sagen kann! Da liegt es wohl auf der Hand, dass Andreas auch die andere Aussage mit dem Tattoo, wie immer auch seine genaue Formulierung lautete, mit einem Augenzwinkern sagte und nicht wörtlich meinte.

In Ihrem Magazin lautet das dann so: „Schon früher saß Hubertas Hand locker – seine letzte Ohrfeige als Kind bekam er mit sieben Jahren.“

Andreas hat in diversen Interviews davon erzählt, wie glücklich seine Kindheit war, wie harmonisch ihr Familienleben sich gestaltete. Dass sein Verhältnis zur Familie und seiner Mutter bestens ist, beweist auch die DVD von seinem Konzert in der Wiener Stadthalle, wo

Andreas vor dem Lied „Bergbauernbuam“ zu seiner Familie Bezug nimmt und sagt: „Das freut mich gewaltig, dass es die Verwandtschaft heute auch nach Wien geschafft hat und auch die liebe Mutti steht da vorn in der 5. Reihe …“ tosender Applaus brandete auf in der Halle und Andreas blieb vorne am Bühnensteg stehn und strahlte seine Mutter an!  (Bemerkung am Rande: Das Herz mit der von Ihnen zitierten Aufschrift diente seiner Mutter dazu, Andreas ihre Position anzuzeigen, denn sie stand nicht – wie in Ihrem Magazin erwähnt – in der ersten Reihe, sondern inmitten von tausenden Fans im Parkett)

Merken Sie nun, wie absurd dieser Artikel in Ihrem Magazin ist? Freilich könnte man annehmen, dass jeder Leser klar erkennen kann, dass besagte Zeilen reine Spekulationen sind, aber ich fürchte dem ist nicht so! Da gibt es immer welche, die so etwas glauben und es bleiben immer irgendwelche schlimmen Nachreden zurück!

Bleibt nur zu hoffen, dass Andreas’ Familie nichts davon erfährt, dass nicht „der Preis seines Erfolges“ gerade in der Weihnachtszeit die Herzen traurig macht, das wäre wirklich schlimm! Denn zu Weihnachten ist Andreas Gabalier nur seine Familie wichtig und nach dem Stress der letzten Monate hätte er es sich eigentlich verdient, diese Tage in Frieden und unbeschwert im Kreise seiner Lieben verbringen zu dürfen. Nicht auszudenken, wenn Andreas’ Mama diese Zeilen zu Gesicht bekäme, es würde nicht nur sie, sondern vor allem auch seine 86jährige Oma mitten ins Herz treffen.

Die Familie hat so viel Schweres durchgemacht in den vergangenen Jahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie mit diesem Artikel schuld dran sein möchten, dass jetzt so knapp vor Weihnachten neue Wunden aufreißen, wo die alten gerade verheilt sind.

Es kann auf Dauer für Ihr Magazin nur von Vorteil sein, wenn es nicht durch sensationsgeile Schlagzeilen, sondern durch fundierte wahrheitsgetreue Berichte punktet. In diesem Fall könnte man es auch weiterempfehlen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Mit freundlichen Grüßen

Name einfügen, kopieren und an folgende E-Mailadressen senden!!!

britta.behrens@klambt.de

wochederfrau@klambt.de

kontakt@klambt.de

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Kategorien: Fans von A. Gabalier | Schlagwörter: , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Offener Brief an „Woche der Frau“

  1. MARie HeLENE

    Von unser’m PRINZ DER ALPEN woll’n wir ganz vü erfohr’n,
    nur bitte ned den Schmorr’n,
    der drinsteht in so manchem Blatt,
    den hom wir nämlich richtig satt!

    Blattl’n, die mit da Unwahrheit ned geizen
    und uns damit so goa ned reizen.
    Die Leit werd’n zog’n durch den KAKAO –
    des is jo wirkli wohr für’d Sau!

    Wer will sich so an Wisch nur kaufen?
    Es is jo echt zum Hoa ausrauffen!

    Unsa Hoa wü oba bleiben gsund,
    deshoib vertrau ma nua
    auf des wos kummt
    aus’n Mund
    von unser’m
    LIABSTEN
    STEIRERBUA!

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