Andreas Gabalier – die neue Farbe im Spiel


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Andreas Gabalier setzt bewusst eigene Akzente.  Daniel Lüns, Redakteur der Westfälischen Nachrichten, sprach mit unserem VolksRock`n`Roller:

Im Lied „Volks-Rock’n’Roller“ singen Sie, dass Sie sich zwischen Austropop, Rock’n’Roll und der Volksmusik wohlfühlen. Wie heißt denn Ihr Musikstil genau?
Gabalier: Das ist der Volks-Rock‘n‘Roll. Die Mischung aus dem Gesungenen, dem Gekreische, die Jugend vor der Bühne, die Föhn-Frisur, der Hüftschwung – das ist das, was in den vergangenen eineinhalb Jahren gewachsen ist.

Wodurch ist diese außergewöhnliche Mischung denn entstanden?
Gabalier: (lacht) Ich glaube, das ist eine Kombination meiner privaten Musikgeschmäcker, die ich versucht habe zu vereinen. Und jo, das geht ab.

Dass der Stil gut ankommt, zeigen auch die Verkaufszahlen. Das Album „Herzwerk“ stand 74 Wochen lang in den Top Ten der österreichischen Charts, „Volks-Rock’n’Roller“ steht immer noch dort. Woher rührt dieser Erfolg?
Gabalier: Der Durchschnittsfan ist sehr jung und entschuldigt sich schon fast, dass er Volksmusik hört und es cool findet. Ich glaube, dass zu den Fans immer wieder ganz untypische Leute dazukommen, die dem Schlager generell nicht viel abgewinnen können. Vielleicht hat sich deren Bild von der Volksmusik im Laufe der Zeit auch geändert. Da gibt’s außerdem viele, die sich seit zehn Jahren keine CD mehr gekauft und alles nur aus dem Internet heruntergeladen haben. Die habe ich  wiedergeholt. Das Ganze ist einfach ein Stückchen Daheim.

imagesIch kann mir gut vorstellen, dass die österreichischen Jugendlichen auch andere Musik hören. Die „Trackshittaz“ zum Beispiel, die ja unter anderem beim Eurovision-Song-Contest aufgetreten sind. Die machen auch Gute-Laune-Musik, aber ganz anders. Was halten Sie davon?
Gabalier: Cool! Ich kenne den Lukas Plöchl gut. Er hat es geschafft, für sich etwas ganz Eigenes zu finden. Und das freut mich total für ihn. Ich glaube, dass man auf lange Sicht nur dann Erfolg haben kann, wenn man nicht immer versucht, etwas Bestehendes nachzumachen oder besser zu machen. Die Musik der „Trackshittaz“ ist verrückt, ganz crazy, ganz anders. Das finde ich super.

Noch sind Sie in Österreich bekannter als in Deutschland. Wie wollen Sie das ändern?
Gabalier: Dieses Jahr ist mir ja wirklich viel passiert bei euch. Vom Musikpreis Echo angefangen über viele Talkshow-Besuche, Zeitungsberichte und andere Formate. Und jetzt gab es kürzlich auch noch den Bambi! Es läuft super. In Deutschland bin ich auch nicht nur in dieser Schublade des Musikantenstadels drin. Ich lasse mich überraschen, wie meine Tournee 2013 hier bei euch laufen wird.

Welche Musik hören Sie denn privat?
Gabalier: (überlegt) Boah, von Johnny Cash über die Rolling Stones bis zu ACDC, Tina Turner, Unheilig und Herbert Grönemeyer. Aus­tropop, Deutschrock, Pop, auch mal Musicalsoundtracks. Also alles bunt gemischt.

Sie sind Jahrgang 1984. Wie lange bleiben Sie dem Schlager treu?
Gabalier: Schau ma mal. Ich habe sehr viel Spaß daran, und es ist ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Es ist viel passiert in dieser kurzen Zeit. Ich bin ein Mensch, der sehr stark in der Gegenwart lebt. Ich mache mir über die Zukunft nicht so viele Gedanken. Es kommt, wie’s kommen soll.

Gucken wir trotzdem doch noch einmal kurz in die Zukunft: Haben Sie Träume, die Sie noch verwirklichen wollen?
Gabalier: Wir haben gesagt, wir probieren auf der vierten CD die ein oder andere Nummer auf Englisch. Der Stil bleibt mehr oder weniger derselbe. Einfach ein biss’l neue Farbe ins Spiel bringen.

Andreas Gabalier und seine Band gastieren am 20. Oktober 2013 in der Halle Münsterland.

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