„Zauber der Weihnacht 2011“ in Wien mit Andreas Gabalier


Zum 4. Advent machen wir wieder einen Rückblick ins Jahr 2011. Im Dezember vergangenen Jahres fand in der WienerStadthalle der „Zauber der Weihnacht“ statt – mit Andreas Gabalier.
Eine VolksRock`n`Rollerin der ersten Stunde war dabei und erzählt…..

Sehr viele Menschen pilgern an diesem Sonntag  in die große Wiener Stadthalle  man könnte sie in 2 Kategorien teilen, die einen, die jedes Jahr Stammgäste dieser Veranstaltung sind – unabhängig welche Musiker dabei spielen und singen – und die anderen, die eben dieses Jahr kommen, weil Andreas Gabalier mit dabei ist.
Ich zähle mich zu letzteren und bin erwartungsvoll, wie dieses Konzert ablaufen wird.
… Die Zeit vergeht kurzweiliger wenn man fest mittut von Anfang an, so ist der gute Wille, gelingt nicht immer, zwischendurch macht sich ein bisschen Müdigkeit breit, aber da reißt uns Markus Wohlfahrt, der durchs Programm führt, mit kleinen Einlagen heraus, er spielt ganz schön mit den Nerven der Fans. „Alle sind schon da“, verkündet er uns und zeigt uns „alle“ mit der Kamera hinter der Bühne, „nur Andreas ist noch nicht da“, er macht sich Sorgen, ob er es noch schaffen wird. Als sein Auftritt unmittelbar bevorsteht sucht er ihn von Tür zu Tür laufend, während Andreas – das ist der Zauber der Weihnacht – durch die Tür der kleinen Hütte kommt und sich auf die Bühne spielt, dann ein lustiges neues Volkslied anstimmt von einem Mäderl, dass auf einen Kirschbaum gestiegen ist  und am Kleiderl hängen bleibt und einem jungen Mann, der darunter steht und nicht hinaufschauen darf, weil das nicht gut für ihn ist, was er da sieht !?! Andreas leitet nahtlos über zu einer improvisierten gesungenen Begrüßung der feschen Madeln und flotten Buam im Publikum von Wien.

Dann startet er mit einem ruhigen Lied – es ist ja ein Weihnachtskonzert – „bis du einschlafen kannst“. Vom ersten Augenblick an spürt man, Andreas ist sehr gut drauf und stimmlich gewaltig. Er hat überhaupt keine Mühe die riesige Halle mit seiner Stimme zu erfüllen, sie ist klar und kräftig, irgendwie gereift durch die vielen Auftritte, einfach ganz besonders, einfach schön!
Gleich als nächstes kommen sein „sweet little Rehleins“ dran und er lädt die Leute ein ihre Hüften mitzuschwingen, einige kommen seinem Wunsch schon nach, aber nicht genug, nach seinem Empfinden. Als Andreas uns auffordert einmal ordentlich zu stampfen, da bebte aber die ganze Halle, da spürte man, dass Andreas alle in seinem Bann hatte und alle genau auf jedes seiner Worte horchten. Ein paar „Hardcore-Fans“ sind auch schon vor zur Bühne, mir war das leider nicht möglich, Sitzplatz war nicht passend, hätte über die ganze Reihe drübersteigen müssen, schade, das hat mir ein bisserl gefehlt mitten unter den Fans zu stehn!?! Irgendwie hatte ich bei diesem Lied das Gefühl, dass die ganze Halle den Refrain mitsang, aber vielleicht war’s auch nur der Chor vom Band!?!

923189_previewDann wurde es stimmungsvoll mit seinem „so liab hob i di“ – das ihm zum Durchbruch verholfen hat in Österreich. Viele zünden Feuerzeuge an und leuchten mit Handys und Leuchtstäben, Andreas ist zufrieden, die Halle nicht gerade ein Lichtermeer, aber doch mit vielen kleinen Lichtpunkten erfüllt – Sternspritzer waren leider nicht erlaubt aus Sicherheitsgründen, wir haben extra nachgefragt! Andreas begleitete sich selbst mit seiner Gitarre! Was mir ein bisschen bei dem Lied abgegangen ist, wenige haben mitgesungen, vielleicht die vorderen Reihen, das konnte ich nicht hören, aber bei weitem nicht so gewaltig wie beim Donauinselfest.
Bei „i sing a Liad für di“ sind dann wirklich ganz viele aufgestanden und haben fest mitgeklatscht, das dürften die meisten gekannt haben, nur mit der Textsicherheit hat’s auch da ein bisserl gehapert, zumindest rund um unseren Platz!?!

Bevor Andreas sein Weihnachtslied anstimmt „Es ist die Zeit“ und sich dazu auf seine Ziehharmonika setzt, erzählt er ein bisserl wie das Lied entstanden ist, dass er sich hinein versetzt hat in seine Kinderzeit und das zu Papier gebracht hat, wie er diese Zeit im Jahr damals erlebt hat. Während der Instrumentalphase dieses Liedes bedankt sich Andreas bei den Zuhörern und verabschiedet sich bereits – Moment, das kann ja nicht sein, er hat ja erst fünf Lieder gesungen!?! Nach diesem Lied sagt uns Andreas, dass er leider gleich nach seinem Auftritt weg muss zu einer Fernsehaufzeichnung für Silvester von „Wir sind Kaiser“ und deshalb – so leid es ihm tut – keine Autogramme mehr schreiben kann nachher.

Das Programm hat in Wien ein bisserl länger gedauert als in den anderen Städten, statt drei, vier Stunden, viele haben überzogen – er hat aber unterschriebene Autogrammkarten zum Fanstand gelegt und auch ein paar unterschriebene CDs, dort können wir sie abholen.

Da war eine eigene Stimmung in der Halle zu spüren, war’s einfach Traurigkeit, war’s Enttäuschung? Er konnte nichts dafür, das war uns klar, das ist der Preis „als Superstar“ antreten zu müssen im Kreis der anderen Musiker – nicht gemütlich nachher den Abend ausklingen lassen zu können, sondern zum nächsten Termin hetzen zu müssen …!?! Schon am Nachmittag hatte er Proben dafür im ORF!
Er sang dann noch für uns sein sechstes Lied, nur mit seiner Ziehharmonika begleitet „Vergiss die Heimat nie“, das Lied für seine geliebte Oma, ein Traum so schön … aber dann war er ganz schnell weg.

Andreas war nicht mehr dabei beim gemeinsamen Schlusslied „Leise rieselt der Schnee“ – da hat er wirklich gefehlt.
Ein Plauscherl beim Fanstand mit Elfi, die tapfer die Stellung hielt und noch ganz schön zu tun hatte, ein paar Worte mit bekannten Fans, eine liebe Umarmung zum Abschied, dann war auch dieser langersehnte Abend vorbei, ein bisschen abrupt, aber die Begeisterung über den ganz besonderen Auftritt von Andreas in Wien bleibt.
Und die Vorfreude ist gewaltig auf den 10. Mai 2012, wo wir wieder in der Stadthalle vor der Bühne stehen werden und das erste Mal einen ganzen Abend lang nur Andreas genießen und seine Lieder mit ihm singen dürfen – dann vermutlich ausschließlich im Kreis von begeisterten Fans und keinen Stammgästen einer traditionellen Veranstaltung. Ich denke mit dieser Freude sind wir nicht allein, die teilt Andreas schon jetzt sehr intensiv mit uns, das war gestern deutlich bei ihm zu spüren!

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