Das war Go for Gold – Danke Marcel!!!


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Die Österreicher haben eine neue „Königsdisziplin“  gefunden – es lebe der Slalom. Und Rotweißrot Zum großen Finale der alpinen Ski-Weltmeisterschaft sind über 40.000  Zuschauer gepilgert, sie haben aus der Planai die größte Naturarena  gemacht. Schon in den Morgenstunden kletterten sie hinauf auf den Berg,  die Massen reichten bis zur Hälfte des Slalomhanges.  Sie alle wollten Marcel Hirscher sehen. Aber den  Salzburger nicht nur live erleben – sie wollten ihn vor allem siegen  sehen. Gold sollte es sein, Gold wurde es auch.

11212_10151469382427340_2014477018_nAuf den Tribünen herrschte Länderspiel-Stimmung, der beste  Slalomläufer der Welt sollte gekürt werden. Schon im Vorfeld deutete  viel auf ein Duell zwischen Felix Neureuther und Marcel Hirscher hin.  Ein Duell zweier Trainingspartner, ein Duell zweier Freunde – ein Duell  der Extraklasse. Wie in diesem WM-Winter schon mehrmals erlebt.

Die Medien haben aus dem letzten  WM-Wettkampf ein „Rennen des Jahrhunderts“ gemacht. Eine maßlose  Übertreibung, aber am Wochenende herrschte im Ennstal allgemein  Ausnahmezustand. Das wird auch dem 23-Jährigen nicht entgangen sein. Der  Salzburger muss Nerven wie Stahlseile haben. „Es gibt kein Muss“, hat  er im Vorfeld gesagt. „Aber wenn es normal läuft, dann bin ich schnell.  Und wenn es normal läuft, dann bin ich auf dem Stockerl.“ An  Selbstbewusstsein mangelt es Marcel Hirscher nicht. Er erfüllte die  Erwartungen der Fans bereits im ersten Durchgang, fixierte Bestzeit. Vor  Felix Neureuther. Österreich gegen Deutschland haben da wieder einige  hineininterpretiert. Dabei sagt Hirscher: „Ich fahre nur gegen die Uhr.“

… Als Marcel Hirscher  die Ziellinie überquerte, brodelte es nicht nur. Die Planai brannte, die  Seismografen schlugen aus, der gesamte Ort stand Kopf. Der Draufgänger,  der tatsächlich in der Lage ist, sich nichts zu pfeifen, warf sich in  den Schnee, rutschte am Bauch herum, ging dann in die Knie. Nicht einmal  er konnte begreifen, was er so eben geschafft, aber auch ausgelöst hat.

„Ich kann es gar nicht fassen“, meinte Hirscher. „Ich habe das oben  mitbekommen, was los ist. Es war heftig. Heftig.“ Dieses Wort fiel  gleich mehrmals. „Es ist genial. Genial.“ Auch hier überschlugen sich  die Emotionen. „Ich habe versucht mich irgendwie abzulenken und habe mir  eingeredet, es geht doch nur ums Skifahren. Um Spaß. Und um Spiel. Ich  weiß selber nicht, wie das alles gegangen ist. Und vor dem zweiten  Durchgang habe ich mir gedacht: Marcel, bau ja keinen Schas. Fahr  intelligent.“

Felix Neureuther fühlte sich nicht als geschlagener Rivale, er freute  sich über Silber wie ein kleines Kind. „Ich zeige selten Emotionen oder  Gefühle, aber heute war’s an der Schmerzgrenze. Endlich habe ich es  geschafft, ich bin glücklich und stolz.“ Und scherzte nachher: „Wäre  doch nicht gegangen, dass hier ein Piefke gewinnt . . .“ (Quelle: DiePresse)

Zum Abschluss ein Video-Rückblick aus den USA mit allen Kurzmeldungen der Entscheidungen aller Ski-Bewerbe:

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