Tagesarchiv: 1. März 2013

Rückblende: Andreas Gabalier live im Waldviertel

Da es zurzeit etwas ruhiger um unseren Steirer-Buam ist, und  bald der Frühling den Winter ablöst, möchten wir in unserer Serie „Rückblende“ wieder eine Geschichte über einen Live-Auftritt von Andreas Gabalier, im Winter 2010, präsentieren. Die Geschichte erzählt uns ein Fan der ersten Stunde aus Wien und der Schauplatz befindet sich diesmal nicht in der Steiermark, nicht in den Bergen oder in einer Großstadt, nein, diesmal zieht es uns ins niederösterreichische Waldviertel:

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…. und dann hinaus Richtung Stockerau durch sehr flaches aber schön weiß angezuckertes Land, gut dass Schnee war, sonst wär das eine ziemlich trostlose Gegend. Lang ist mir die Fahrt nicht vorkommen, aber es wird schon zirka eine Stunde gewesen sein, schon sind wir in Ravelsbach angekommen.
Am Parkplatz vor dem Kirchenwirt noch ziemlich gähnende Leere …!?! Beim Eingang empfing uns der Senior-Wirt, wir plauderten ein bißerl, erzählten ihm von wo wir kommen und dass wir so begeistert sind vom Andreas … sagte er uns, da heroben tut er sich noch a bisserl schwer, es war ihm nicht möglich 200 Karten zu verkaufen, obwohl er es in alle Bezirkszeitungen gegeben hat und an 25000 Haushalte geschickt … da war uns schon ein bißerl mulmig, was bedeutet das für heute.
Roby war schon da mit der Technik und Sissy und Gertraud konnten ein paar Worte mit ihm reden, sagte der ihnen, dass Andreas ziemlich grantig sei wegen diesem Auftritt, er dürfte das mitbekommen haben, dass es so läuft … allerdings zu diesem Zeitpunkt war Andreas noch gar nicht da, das könnte nur telefonisch gewesen sein … diese Aussagen nahmen uns nicht gerade unsere Sorgen weg. Wir beobachteten, wie der Saal sich füllte, schaute dann doch so aus als würde er ziemlich voll werden. Marianne meinte, die Leute würden nicht gerade sehr begeisterungsfähig drein schauen, da wußten wir nicht mehr so recht, wie das alles werden sollte.
Um 15:30 Uhr kam dann der Senior-Wirt auf die Bühne begrüßte uns und kündigte als Vorgruppe 2 Saxophonisten an, dann wäre eine kurze Pause und dann kommt der „Star des Abends Andreas Gabalier“ … Die beiden Musikanten stellten sich dann vor als „Golden Sax“ aus Hollabrunn, Onkel und Neffe, diese beiden spielten nicht nur gut, sondern nahmen von Beginn an immer wieder bezug auf Andreas. Nach dem ersten Stück erzählten sie, dass Andreas schon da sei und sie beauftragt habe „stimmts mir halt die Mander guat ein“ und sie hoffen, dass Andreas, der sich jetzt unten umzieht und sicher mithören kann, zufrieden mit ihnen sein wird. Dann erzählten sie, dass Andreas gemeint hat „mit zwei ‚goldenen Dachrinnen‘ (Saxophone) kann ja gar nichts schief gehn“
45329_10200116239450002_752631356_n…   Um 3/4 5 Uhr spielte sich dann Andreas herein, er mußte durch den Saal, die Bühne hatte keine Tür … blieb auf den Stufen noch ein bißerl stehn, dann hinauf … er spielte kurz „so liab hob i di“ an, dann die Begrüßung!
Andreas startete mit dem Lied „Steirerland“ – das hat mich ein bißerl gewundert in Niederösterreich, aber ich glaub da war auch Andreas ein bißerl überrascht, das hat er nicht erwartet, es sang der ganze Saal mit von Anfang an, als wäre es das Normalste auf der Welt, dass Niederösterreicher das Steirerland besingen … Andreas testete ein paar Mal an den verschiedensten Stellen, da gab es keine Textunsicherheit, schööööööön!!!
Ab diesem Zeitpunkt waren wir uns sicher, es passt, da kann nichts mehr schiefgehn!

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Kategorien: Live-Auftritte | Schlagwörter: , , , | 4 Kommentare

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