„Echo“: Nach Eklat werden Kritierien überarbeitet


12156_198543184594_3644551_nDer Ausschluss der Südtiroler Rockband Frei.Wild aus dem „Echo“-Wettbewerb sorgt in der deutschsprachigen Musiklandschaft für Gesprächsstoff. Am Freitag hat der Bundesverband Musikindustrie angekündigt, die Regeln für den begehrten Pop-Preis verändern zu wollen: „Wir werden unsere Nominierungskriterien rasch überarbeiten, um mit solchen Fällen in Zukunft klarer umgehen zu können“, sagte der Geschäftsführer.
Die Deutsche Phono-Akademie, die zum Bundesverband der Musikindustrie gehört, hatte am Donnerstag nach Protesten und dem Boykott anderer Bands im Wettbewerb die Gruppe Frei.Wild von der Liste der „Echo“-Nominierten gestrichen. Kritiker werfen den Deutsch-Rockern aus Südtirol vor, in ihren Songs völkisches Gedankengut zu verbreiten.
(„Sprache, Brauchtum und Glaube sind Werte der Heimat, ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk“)

Die Nominierungen für den Musikpreis bestimmen sich nach den Verkaufszahlen der jeweiligen Gruppen. Mit dem Ausschluss von Frei.Wild hat die Phono-Akademie eigenen Angaben zufolge in diese Regularien eingegriffen.

Frei.Wild hatte im vergangenen Jahr eines der bestverkauften Rock/Alternative-Alben veröffentlicht. Die Band sei allein auf Grundlage der Verkaufszahlen auf die Liste gekommen, hatte der Musikverband zunächst erklärt. Das aktuelle Album „Feinde deiner Feinde“ verkaufte sich 2012 mehr als 100 000 mal.

Auf ihrer Homepage beschreibt sich die 2001 gegründete Gruppe als „Musikphänomen und Gegenkultur“. Ihre Songs kreisen um Alltagsthemen, aber auch um die Südtiroler Heimat. „Südtirol, sind stolze Söhne von dir. Unser Heimatland, wir geben dich nie mehr her“, heißt es in einem Text.

Quelle: DiePresse

Wir von der „Gabalier Rundschau“ möchten uns zu diesem Eklat und auch an keiner anderen politischen Diskussion beteiligen. Allerdings finden wir es mehr als befremdlich, dass Nominierungskriterien  im Eilverfahren „überarbeitet“ werden müssen, weil Musiker/Künstler sich offen zu ihrem Heimatland bekennen.
Erst vor 4 Monaten sprach der Bandleader von Frei.Wild zu den Vorwürfen in einer Videobotschaft Klartext siehe hier…

Wenn ein Veranstalter gegen seine eigene Statuten verstößt, nur um den Willen der „political correctness“ (die nur EINE politische Gesinnung vorgibt) durchzusetzen, dann degratiert sich diese Veranstaltung und der Preis zur Farce!
Da wir mit unserer Fanseite auch Begriffe a la Heimat würdigen, werden wir diese typische „Augenauswischerei“ boykottieren und nichts über die ECHO-Preisverleihung, trotz der Nomminierung unseres VolksRock`n`Rollers, berichten.

Heute stehen Frei.Wild an den Pranger – und wer morgen?

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Kategorien: Hoamatgfühl | Schlagwörter: , , | 6 Kommentare

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6 Gedanken zu „„Echo“: Nach Eklat werden Kritierien überarbeitet

  1. Marcel J.

    Hut ab! Es wird schlimmer in diesem Land von Tag zu Tag, Stolz zählt nichts mehr direkt wird die Nazi-Keule ausgepackt um jeden Keim von Liebe für die Heimat zu ersticken. Jedes kleine eigentlich unbedeutende Volk trägt Stolz in seinem Herzen, egal ob Italiener, Griechen, Spanier, Amerikaner oder Afghaner jeder liebt sein Land, nur nicht die Deutschen!

  2. hannes

    Frei.Wild und Andreas Gabalier Fans vereint! 😉
    Im Endeffekt sind wir gemeinsam HEIMAT-Rocker und daran ist garantiert nix verwerfliches!!

  3. Marcel

    Halli Hallo aus Deutschland
    Hut ab danke für die klaren Worte das Frei.Wild keine Nazis sind aber wenn man mit Stolz über sein Land singt ist man gleich ein Nazi …
    Das ist echt traurig 😦
    Naja man sieht sich
    Frei.Wild ❤

  4. Peter K.

    Lächerlich diese Moralprediger!
    Hier regt man sich wegen pseudorechter Texte von Frei Wild auf und in Italien wird heute noch an jeder Ecke dem Faschismus gehuldigt!

  5. mark

    Na, das selbe was hier steht sagt auch die NPD auf ihrer Homepage. Das muss nicht, kann aber zu denken geben.

  6. Theresa Zoitl

    Toleranz nicht vom jeweils anderen verlangen, sondern selber leben – gleich ob „links“ oder „rechts“ oder wie immer man Weltanschauungen betiteln mag!
    Nicht andere verurteilen, sondern bei sich anfangen, die Würde jedes Menschen zu achten, darauf käme es an!
    Begreifen, dass „die eigene Heimat lieben“ nicht bedeutet, deswegen andere zu verachten!
    Eigentlich sollte das die Grundeinstellung jedes zivilisierten Menschen sein!
    Ist das doch zu viel verlangt?
    Kann es sein, dass der eigene Intellekt oft dem Empfinden unseres Herzens im Wege steht?
    Gerade Musik sollte niemals trennend, sondern immer Völker verbindend wirken, auch die Musik, die das ganz spezielle Kulturgut einer bestimmten Region widerspiegelt!

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