„Ich nenne es Volks-Rock’n’Roll“


In diesen Tagen ist es auffallend ruhig um Andreas Gabalier – keine Liveauftritte und Promotermine und auch keine neuen Klatschmeldungen um eine mögliche neue Freundin. In der letzten Woche befand sich Andreas wieder in den Berliner Studios, wo weiterhin fleißig am neuen Album gefeilt wird.
Diese ruhige Zeit bietet uns Gelegenheit, wieder ein älteres Interview mit Andreas aus unserem Archiv herauszukramen – die Heilbronner Stimme.de berichtete am 7.1., also vor ungefähr zwei Monaten:

380540_513690478656440_389740969_nDer 28-Jährige spielt Volksmusik. Sein größter Hit ist „I sing a Liad für di“. 2013 tritt Gabalier im Rahmen seiner Deutschlandtournee wieder in der Harmonie in Heilbronn auf. Unser Redaktionsmitglied Anna Gögelein hat mit ihm telefoniert.

Herr Gabalier, bei Ihren Auftritten tragen Sie zur Lederhose eine Elvis-Tolle. Wie passt das zusammen?
Andreas Gabalier: In der Volksmusik gibt es viele Richtungen. Meine Musik ist kernig, sie verlangt nach einer eigenen Schublade. Ich nenne es Volks-Rock`n`Roll. Da lasse ich meinen persönlichen Geschmack einfließen. Alles, wie die Lederhose, die steierische Harmonika, die Retrofrisur oder mein Hüftschwung, ist mit der Zeit gewachsen.

Könnte man sagen, Sie machen Rock`n`Roll in österreichischer Mundart?
Gabalier: Nein. Rock`n`Roll wie aus den 60er Jahren ist wieder etwas anderes. Meine Musik ist eine Mischung, Rock und Volkstümliches.

Die Mischung kommt offensichtlich gut an. Und im Publikum sind viele junge Menschen.
Gabalier: Ja, da ist viel Jugend vor der Bühne, die in der ersten Reihe steht, kreischt und auch mal in Ohnmacht fällt. Aber es kommen auch ältere Leute, zum Teil mit Enkeln. Das ist Rock`n`Roll fürs Volk.

Ist Volksmusik wieder im Kommen?
Gabalier: Viele hören normalerweise etwas anderes, aber es ist cool, auch mit Lederhosen. Es werden wieder viele Trachten geschneidert, hip, farbenfroh, frech. Das hätte vor ein paar Jahren keiner angehabt, jetzt ist es wieder salonfähig.

Woran liegt das?
Gabalier: Ich weiß es nicht genau. Vielleicht spielt die Finanzkrise eine Rolle. Die Leute haben umgedacht und die alten Zeiten, das Zuhause wieder entdeckt, das Kernige, Traditionelle. Wobei das epochenweise immer mal wieder kommt.

Wie perfekt Volkstümliches und Rock`n`Roll auf der Bühne harmoniert, beweist wirklich u.a. der gemeinsame Auftritt von Andreas mit der Legende Peter Kraus bei der STARNACHT am Wörthersee im Sommer 2012. Folgendes Video hat ein Fan der 1. Stunde aufgenommen:

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