Tagesarchiv: 17. April 2013

Die einen lieben…., die anderen schalten ab!

Nach einer kurzen Funkstille von unsererseits melden wir uns heute rechtzeitig wieder zurück, bevor unser Blog die AG Rundschau in den nächsten Stunden den 200.000en Besucher feiert. Wir hätten uns zu Beginn im vergangenen Herbst niemals erträumt, dass diese Fanseite rund um Andreas Gabalier, in so kurzer Zeit soviele Zugriffe  verbuchen wird können. Da wird man beinah fast sprachlos – es bleibt allen Lesern und Unterstützern nur zu sagen/schreiben: DANKE!!!!!!

Sprachlos werden wir bergbauernbuam niemals über so manche Zeitungsartikeln wie z.B. folgender aus der Augsburger Allgemeine. Thema ist der Musikgeschmack – ein ewiger Streitpunkt der Menschheit, und ganz besonders, wenn es Musik betrifft, die eine Mehrheit begeistert und geliebt wird. (Es ist bekannt, dass meist aus der Sicht einer Minderheit, egal wie klein sie ist, die Mehrheit sich irrt 🙂

Weil es uns amüsiert, haben wir diese Reportage mit persönlichen Bemerkungen gespickt…..

untitled

Die einen lieben Schlager und Volksmusik, die anderen schalten ab, wenn im Fernsehen der Musikantenstadel läuft (ist ihr gutes Recht)

Wenn es um den Musikgeschmack geht, dann kann es innerhalb einer Familie schon mal zu einem kleinen Streit kommen. Der eine will am Samstagabend vor dem Fernseher vom Musikantenstadel ebenso nichts hören und sehen wie von einer Liveshow mit Florian Silbereisen oder Carmen Nebel. Für die anderen sind solche TV-Sendungen dagegen Kult. (Solche kleineren Familienstreits sollen auch Fußball oder Formel 1 im TV schon ausgelöst haben)

So wie zum Beispiel für Maria Müller. Sie liebt deutsche Schlager und vor allem auch volkstümliche Musik, wie sie zum Beispiel am Samstag, 4. Mai, beim Frühlingsfest der Volksmusik  in Höchstädt geboten wird. Wenn dann Andy Borg oder die Geschwister Hofmann auf der Bühne stehen, kann es gut möglich sein, dass die 66-Jährige bei einigen Hits der Stars leise mitsingt (Tatsächlich?), sie will in Höchstädt vor Ort sein. Maria Müller hat mit Jazz, Rock- oder Popmusik ebenso wenig am Hut wie Karolina Wörle aus Gottmannshofen.

Die 74-Jährige lässt nach Angaben ihrer Tochter keinen Musikantenstadel aus und sitzt jedes Mal begeistert vor der Glotze, wenn Andrea Berg Titel wie „Du hast mich tausend Mal belogen“ oder Andy Borg sein „Adios Amor“ zum Besten gibt. (Jeden Musikantenstadl? Das fällt unter die Kategorie Sucht, und niemand bietet dieser guten Dame eine Therapie an?) Für die Tochter von Karolina Wörle – sie hat den gleichen Namen wie die Mama und ist Musiklehrerin bei der Musikschule in Wertingen – sind deutsche Schlager oder volkstümliche Musik hingegen eine Plage. (Eine Plage die niemand therapiert, wie schlimm es um die Menschheit bestellt ist, oh entsetzlich:-) „Das packe ich nicht“, gibt sie zu. Für sie sind Fernsehsendungen wie der Musikantenstadel „viel zu verlogen“. (In welchen Fernsehsendungen wird nicht getäuscht, gemogelt und geblendet? Nicht einmal Nachrichtensendungen werden oftmals objektiv gesendet!) Selbst hat Wörle im Jahr 1997 mitbekommen, was in einem Studio abläuft. Mit dem Vororchester der Stadtkapelle war die Dirigentin zu Gast bei Caroline Reiber in der „Volkstümlichen Hitparade im ZDF“. Die Gruppe aus Wertingen hat damals live einen Marsch gespielt. (Welches schreckliches Erlebnis die gute Tochter vor 16 Jahren erlitt, bleibt ihr Geheimnis. Das Trauma wurde scheinbar bis heute noch nicht verarbeitet.)

Weiterlesen

Advertisements
Kategorien: Hoamatgfühl | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.