Gabalier: „Nehmts kane Drogen, die machen euch hin!“


Zu Beginn möchten wir uns für die zahlreichen positiven Zuschriften, die wir für unsere Live-Ticker-Berichterstattung der diesjährigen „Amadeus Award Verleihung“ erhalten haben, bedanken! 🙂
Eigentlich war das Thema „Amadeus Award“ für uns abgehakt, aber wir sind unseren Lesern natürlich noch Andreas Auftritt mit seiner Dankesrede schuldig. Dank dem sweet-little-rehlein gibt es davon bereits wieder ein Video – DANKE!!!

Zuvor können wir uns wiedermal einen Seitenhieb gegenüber einer Zeitung nicht verkneifen. Diesmal trifft es den KURIER, der wortwörtlich über Andreas Gabalier gestern schrieb:

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Abgesehen davon einen Gewinner unter „Enttäuschungen“ zu titeln, fragen wir uns, was der KURIER-Autor mit „unpassender Bemerkung“ zu Andreas Aussage „Volksmusiker würden nicht koksen“ meint?
Andreas Gabalier gilt in Österreich für viele Kinder und Jugendliche als ein Vorbild. Also welches Statement wäre nun passender beim Thema Drogen?

Andreas spricht in seiner Rede auch die Videobotschaft von DJ Ötzi an. Dieser meinte, dass er sich über seinen Preis in der Kategorie Schlager besonders freue, da er in den letzten beiden Jahren leer ausging, weil ein anderer die Preise abräumte für den er sich aber auch gefreut hätte.
Die Zuseher dachten hier wohl an den Namen Gabalier, aber Andreas stellte gleich klar, dass er sich nicht angesprochen habe. Verständlich, denn er gewann nur 2012 zwei Awards, 2011 fand gar keine Verleihung statt, und 2010 war Ötzi nicht nominiert und Andreas ging leer aus!

Nun aber genug darüber geschrieben – es folgt Andreas Auftritt……

Zu guter letzt auch einen Lesetipp von uns. Musikmarkt.de berichtete ebenfalls  über den Amadeus Award mit ebenfalls ein paar Seitenhieben – u.a. über Hubert v. Goisern Aussage:

Hubert von Goisern erhielt einen Ehrenpreis für genre- und völkerverbindende Musik. Weniger verbindend war seine, via Video zugespielte, Danksagung. Goisern bezog sich unter anderem auch auf den Live-Preis, den im Vorjahr jemand bekommen hatte, der Playback spielt‘. Mag sein dass sich der Meister da ein wenig vergaloppiert hat. Es wäre ja nicht so, dass Andreas Gabalier nicht auch schon seine Halbplayback-Gigs gespielt hätte, aber hallo, nicht nur die 12.000 in der Wiener Stadthalle haben astreine Live-Gigs erlebt. Ein Nebensatz, eines HvG eigentlich nicht würdig.

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen 🙂

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2 Gedanken zu „Gabalier: „Nehmts kane Drogen, die machen euch hin!“

  1. Christopher Dolmetsch

    Vielleicht sage ich manchmal schon zu viel, aber ich bin zu einer Bemerkung hier besonders bewegt und vor allem weil ich die Gesamtkultur des Alpenlandes als Aussenseiter , d.h. von der Ferne, betrachte. Wenn man hier in Amerika, mehrere tausende Kilometer und eine ganze Ozean weit weg von den Alpen und von Österreich ist, bekommt man eine ganz andere Perspektiv als die Leute, die ganz im Dickicht der Kultur sind.
    Andreas scheint hier im Video ein bisschen unzufrieden zu sein, weil er in der Katagorie “volkstumliche Musik” gewonnen hat und weil es, wie er sagt, “keine Katagorie von Volks Rock’n’Roller “ gibt. Well, well, Herr Gabalier! Es tut mir sehr leid, aber “volkstümliche Musik” ist, meiner Meinung nach, eine ganz große und umfassende Katagorie, in der Musiker wie Hansi Hinterseer, Belsy und Florian, die jungen Zillertaler, Marc Pircher, die Nockis, und sogar die Klostertaler leicht zupassen können. Obwohl man oftmals von der Unterschied zwischen “Pop,” “Rock,” “Schlagermusik” und “Volksmusik” spricht, muss ich gestehen, dass genau wie bei uns wo so viele verschiedene Musiker als “Country” können bezeichnet werden, viele Musiker, deren Musik Wurzeln in der Volksmusik der vorrigen Zeiten haben, heutzutage leicht als “volkstumliche Musiker” können gekennzeichnet warden. Wenn der Herr Gabalier seine steirische Harmonika, seine Lederhose, sein Karohemd, und seine Trachtenstiefel aufgibt, und statt dessen einen Cowboy Hat, Rattlesnake Boots (Stiefel) und einen Anzug von “Nudie of Hollywood” (so wie Buck Owens oder Roy Acuff) trägt, dann sehe ich den steirischen Bua von dem Alpenalm als “Volksmusiker” oder zumindest “volkstümlicher Musiker.”

    • Ich finde den Begriff oder Kategorie Volksmusik auch passender als zum Beispiel Schlager!
      Den VolksRock`n`Roll darf und kann man ruhig als „neue Volksmusik“ bezeichnen – denn wie Pop oder Rock, verändert sich auch dieses Genre von Zeit zu Zeit und entdeckt neue musikalische Ufer 🙂

      Schon der gute alte, liebe Augustin in Wien war ein Volksmusiker 🙂

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