Andreas Gabalier – ein Kavalier der alten Schule!


Auch wenn heutzutage  alte, konservative Werte oft verpönt sind, ausgestorben sind sie Gott sei Dank noch nicht.

Bestes Beispiel hierfür und auch ein Vorbild für die Jugend, bietet immer wieder Andreas Gabalier, wenn er die guten alten Werte erwähnt wie in einem aktuellen Interview mit der Schweizer BLICK:

Sind Sie ein Kavalier, Herr Gabalier?
Ich bin sogar ein Kavalier der alten Schule, schiebe einer Dame den Stuhl heran, öffne ihr die Tür, helfe ihr in den Mantel und schenke ihr Rosen. Auch da geht es mir um die Erhaltung von alten und eben guten Werten. Für diese stehe ich ein – als Mann und als Musiker.

Weitere interessante Passagen aus diesem Gespräch….

Sie haben letzthin unseren Schlager-Export Beatrice Egli kennengelernt. Was halten Sie von ihr?
Ein sehr fesches Mädel. Ich finde es wunderbar, dass auch sie ihrer Leidenschaft, in ihrem Fall dem Schlager, auf Biegen und Brechen treu bleibt.

Bild4Wie feiern Sie Ihre Erfolge?
Ich geniesse und schätze sehr, dass ich geliebt und gerne gehört werde. Nach wie vor lebe ich in einer 64-Quadratmeter-Studentenbude in Graz. Die Nachbarin bügelt meine Hemden, ich bedanke mich mit Blumen. Meine Freunde sind die gleichen wie früher. Im Sommer werde ich mit ihnen eine Motorradtour durch die Schweiz machen. Ich fühle mich bodenständig, und so lebe ich auch. Leider kann ich in Österreich nicht mehr auf die Strasse gehen, ohne belagert zu werden. Trotzdem, einen Bodyguard würde ich mir nie antun.

Wie gefallen Ihnen denn die Schweizerinnen?
Die sind total abgefahren! Anfangs warnte man mich, ihr wärt sehr zurückhaltend und unterkühlt. Doch das stimmt ja gar nicht, ich erlebe ständig das Gegenteil: Schweizerinnen werfen mir bei Konzerten ihre Slips zu. Das ist wohl die eine Seite von euch. Ich erlebe Schweizer und Schweizerinnen aber auch als sehr anständig, diszipliniert und eben halt sehr abgefahren. Ich finds cool. Die Schweiz ist für mich die gefühlte heile Welt.

Das Publikum liebt Sie. Haben Sie ein Erfolgsrezept?
Ich bin ich selber. Ich muss keine Show abziehen – auch auf der Bühne fällt mir immer Blödsinn ein. Im Ernst, ich denke, dass ich die Kombination von Tradition und Zeitgemässem beherrsche. Lederhosen trage ich zu Turnschuhen, das spiegelt sich auch in meinen Liedern. Und ich liebe es, wenn Frauen und kleine Mädchen das traditionelle Dirndl wieder gerne und mit Stolz tragen.

Wen lassen Sie an Ihre Lederhose?
Niemanden. Glauben Sie mir, da will auch keiner ran: Die stinken nämlich arg.

Am 15. November rocken Sie das Zürcher Hallenstadion. 7000 Tickets sind schon verkauft. Erstaunt Sie das?
Vor allem freut es mich. Ich denke, dass die Menschen ehrliche Künstler schätzen. Ich schreibe meine Songs selber, setze mich mit ihnen auseinander und bringe sie und mich echt auf die Bühne. Menschen lieben Authentizität. Durch meine Lebensgeschichte kann ich gar nicht anders, als echt und nahbar zu sein.

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