Marc Pircher über Andreas Gabalier


Am vergangenen Montag war in der TV-Talk-Show „Barbara Karlich“ das Diskussionsthema  „Ich will der neue Volksmusikstar werden“. Karlichs Gäste träumen davon, neue Sterne am Volksmusik- oder Schlagerhimmel zu werden. Als Stargast war der bekannte Volksmusiker aus Tirol Marc Pircher eingeladen und er sollte  die Darbietungen der jungen Talente bewerten und erzählen, wie man es schaffen kann in der Volksmusikbranche Erfolg zu haben.
„Um ein Star zu werden, muss man viele Auftritte absolvieren“, erzählte Marc. „Speziell für Newcomer ist es wichtig, mit Präsenz die Fans zu gewinnen – egal ob man vor 2000 Menschen spielt oder vor fünf. Und man muss selbstverständlich für seine Fans da sein und darf ihre Bedürfnisse nicht vergessen. Ein Volksmusiker ist wie ein Politiker – er muss fürs Volk da sein!“ (Leider sind nur wenige Politiker tatsächlich fürs Volk da 🙂 Egal – in der Sendung wurde Marc Pircher natürlich auch auf den Superstar der Szene angesprochen – Andreas Gabalier!

Wortwörtlich:

Barbara Karlich: „Was sagst du zum Phänomen Gabalier?“

Marc Pircher: „Das war das Beste, was uns passieren hat können, unsere Branche ist allein durch ihn viel jünger geworden. Auf einmal gehn junge Mädls mit 17 mit Dirndlgwandl in die Wiener Stadthalle, also das is sensationell und ich profitier wahnsinnig davon, weil er …“

Barbara Karlich: „wirklich? Du bist nicht eifersüchtig?“

Storypart_t108846Marc Pircher: „nein im Gegenteil, erstens das is eben oaner den gibt’s nur oamal und i hab, wia i ihn s’erste Mal gsehn hab, sein erster Fernsehauftritt war ja in einer Sendung, die i moderiert hab beim Grand Prix der Volksmusik und dann hab i mir dacht, wenn der heut weiterkimmt, dann is er der Einzige von die 15, 16, die dabei warn, der was Eigenes macht. Er is dann weiter kommen und a Jahr später ist er explodiert. Und der hat oanfach dös gewisse Etwas, dös is sein Markenzeichen, er is anders als alle andern und i hab ihm scho a paar Mal – i triff ihn ja oft bei Auftritten – i hab gsagt, von mir aus verkauf 100 Millionen Platten, weil du machst dein eigenes Ding. Du nimmst mir nix weg, du nimmst niemanden irgendwas weg und dös is das Um und Auf und i profitier insofern, weil er natürlich dadurch, dass sie ihn überall habn wollen – der kann net überall sein, wo sie ihn habn wollen – und dann gibt’s natürlich, das Management das sagt, ja wenn da Andreas Gabalier koa Zeit hat, fragn ma halt bei an andern Künstler an und das bin sehr oft i. I hab ganz oft schon Auftritte bekommen, wo sie eigentlich ihn wollten und er dann koa Zeit ghabt hat. I spiel a viel, aber durch ihn halt auch …!“

Bekanntlich ist Marcs Tochter ein großer Gabalier-Fan – und seitdem spricht er viel positiver über Andreas, als vor ein paar Jahren! Das finden wir lobenswert! 🙂

Andreas mit Marc Pircher beim letzten „Wenn die Musi spielt“ in Bad Kleinkirchheim:

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