Aus Liebe zur Heimat….


Es ist mir wichtig, dass unsere Traditionen, Bräuche und österreichisches Kulturgut nicht in Vergessenheit gerät. 
(Andreas Gabalier)

In Zeiten wie diesen ist es keine Selbstverständlichkeit sich offen zu seiner Liebe zur Heimat  zu bekennen. Daher finden wir dieses  steirische Sprichwort heute passender denn je:

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Mit einem gigantischen Feuerwerk ging heute eine sehenswerte Brauchtumsveranstaltung in Salzburg zu Ende – der Rupertikirtag!

Seit 36 Jahren findet dieser Kirtag auf den Plätzen rund um den Dom statt, wo ein großer Wert auf die Auswahl der Schausteller gelegt wird. Nur ausgewählte Schausteller dürfen am Rupertikirtag teilnehmen. So finden ausschließlich alte Fahrgeschäfte, Brauchtum und fast vergessenes Handwerk auf dem Rupertikirtag ihren Platz.

Rupertikirtag, Salzburg, 22.09.07, erika foto: Wild & TeamRupertikirtag, Salzburg, 22.09.07, erika foto: Wild & Team

Auf dem Rupertikirtag ist auch die Tracht stark vertreten. 

Am Dienstag präsentierte der Verlag Anton Pustet das Buch „Alles Dirndl“ von den Salzburgerinnen Susanne Trettenbrein und Daniela Müller auf dem Rupertikirtag im Herzen der Altstadt. Zusammen mit dem Radiosender Antenne Salzburg wurde dabei auch das schönste „Dirndl im Dirndl“ gewählt.

Die 17-jährige Gymnasiastin Sarah Pernerstetter überzeugte dann die Jury mit ihrem Dirndl. „Es ist aus einem schönen Material und hat einen guten Farbmix“, kommentierte Daniela Müller die Entscheidung. Pernerstetter gewann ein Fotoshooting und ein neues Dirndl vom Trachtenstadl. Besonders schön: Das Kleid der Siegerin hat eine Freundin selbst geschneidert. „Es ist maßgefertigt“, sagte Pernerstetter. Sie sei ein Fan der Tracht und habe insgesamt vier Dirndln im Kleiderschrank.

„Erlaubt ist, was gefällt, aber vor allem das Material muss stimmen“, ergänzt Müller. Auf Dirndln aus Kunstfasern reagiert sie allergisch. „Es sollte bei der Tracht auch um das Handwerk gehen.“ Jene die nur Tracht tragen, weil es gerade modern ist, „tragen das in ein paar Jahren nicht mehr“. Auch aus dem Sortiment von Billiganbietern werde das Dirndl dann verschwunden sein, prophezeit Müller. „Aber wer Tracht aus Überzeugung trägt, wird das immer tun.“

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