Im Namen der Religionstoleranz verbannt man christliche Feste?


Wer unsere Rundschau seit längere Zeit verfolgt wird wissen, dass wir Bergbauernbuam auch für traditionelle Werte und Heimatverbundenheit stehen. Erst kürzlich in unserem Artikel „VRRoll eine neue Bewegung?“ haben wir die wachsende Rückbesinnung der Jugend auf ihre eigene Wurzeln thematisiert und dabei die „political correctness“ in Deutschland angesprochen. Diese sich breitmachende Kuriosität wurde zum Leidwesen des heiligen Martin um ein weiteres Kapitel bereichert:

ch632h2elfsq9np1bChristliche Feste sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Wurden sie in der DDR jahrzehntelang staatlich bekämpft, so erledigen im Westen Gleichgültigkeit und eine bizarre Form von Religionstoleranz den Rest. Da werden Weihnachtsfeste in Jahresendfeiern umbenannt und dürfen Weihnachtsmärkte in Berlin-Kreuzberg nur noch als „Wintermärkte“ firmieren.

In Solingen wird über ein „Konzept Winterlicht“ anstelle einer christlichen Adventsbeleuchtung nachgedacht. In dieses Bild passt der Fall einer Kita im hessischen Bad Homburg. Die örtliche Zeitung hatte kürzlich berichtet, dass in der städtischen Einrichtung das Fest zum Heiligen Sankt Martin künftig als „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ zelebriert werden soll.

Eltern gaben an, ihnen gegenüber sei die Namensänderung damit begründet worden, dass Kinder anderer Kulturkreise nicht diskriminiert werden dürften. Die Leitung der Kita will sich nicht äußern. Bei der Stadt ist man bemüht, den Vorfall herunterzuspielen. (Quelle: Die Welt)

Während land-auf-land-abwärts Toleranz gegenüber anderer Kulturen gefordert wird, verbannt man seine eigenen Traditionen und Bräuche? Wo bleibt bei solchen Forderungen der Aufschrei der Heimatsöhne bzw. -töchter?

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Kategorien: Hoamatgfühl | Schlagwörter: , , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Im Namen der Religionstoleranz verbannt man christliche Feste?

  1. Silei

    Wenn es dem Staat weiter gelingt und wir die Augen davor verschließen und nicht wahrnehmen wollen, dass es schon längst begonnen hat, manche Bräuche, Feste und Traditionen bei der Hintertüre hinaus zu kehren und die Familienbande wehement untergraben wird, um eine nicht kritisch denkende Bevölkerung heranzuziehen, mit der man leichtes Spiel hat um sie zu willenlosen Werkzeugen der Wirtschaft zu machen, dann müssen wir uns wirklich vor einer sehr erkalteten Gesellschaft fürchten!
    Der Glaube und die Familie sind ein gewaltiges Fundament einer gesunden Gesellschaft!

  2. Michi

    Der Glaube und die Familie sind das wichtigste! Sie sind immer da, in jeder Situation im Leben, man kann sich immer darauf verlassen! Und deshalb sollten wir auch dafür einstehen!!!!!

  3. Monika Sivetz

    Es regt sich in Deutschland anscheinend großer Widerstand gegen das Ansinnen das Martinsfest in“ Sonne .Mond und Sternefest “ umzubenennen. Auch Vertreter der Muslime und anderer religiöser Gruppen verweisen darauf , dass die Botschaft des Martinsfestes: „Teilen und sich um den Nächsten kümmern“ in allen Religionen wichtig ist .
    Solche Ansinnen , wie das der Linkspartei NRWF (anscheinend regt sich auch innerhalb der Partei Widerstand ) könnte auch ein Anlass sein , sich der Wichtigkeit vieler Bräuche bewusst zu sein und den Mund aufzumachen , wenn es sein muss .
    Aber auch in Österreich gibt es manchmal Ansätze , die einem die Haare zu Berge stehen lassen . Vor ein paar Jahren gab es bei uns in Tirol Aufregung , weil einige den Nikolaus aus dem Kindergärten vertreiben wollten . Es war schließlich viel Lärm um nichts , aber WEHRET DEN ANFÄNGEN !

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