Respekt – Protestbrief an die Zeitung ÖSTERREICH!


Zu Beginn eine kurze Meldung abseits des VolksRocknRolls!
Alle Leser die unseren Blog schon länger und aufmerksam verfolgen, können sich sicher an den einen oder anderen Seitenhieb unsererseits gegen die Presse erinnern. Besonders oft teilten wir diese „Hiebe“ gegen die österreichischen Fellner-Blätter, NEWS od. ÖSTERREICH, aus – z.B. bei ihren Schlagzeilen a la „Gabalier erschöpft“ oder „GIERbalier + Donauinselfest“. 

Tageszeitung Österreich Foto: Clemens FabryDiese Blätter produzieren  Sensationsschlagzeilen und an den Haaren herbeigezogene Artikel, von Politik bis Show, am laufenden Band. Das Repertoire reicht von Umfragen, die sich meist fern der Realität entpuppen, bis hin zu Star-Gerüchten, die ohne expliziter Quellenangabe in den Raum gestellt werden. Darüber ärgern nicht nur wir uns manchmal, auch unsere österreichischen Fußballer – die heute mit einem offenen Brief an das Blatt ÖSTERREICH aufhorchen ließen:

Bei den Spielern des ÖFB-Nationalteams herrscht offenbar großer Unmut über die Berichterstattung der Tageszeitung „Österreich“. David Alaba und Co. haben deshalb einen offenen Brief an Herausgeber Wolfgang Fellner verfasst, der von allen Spielern unterschrieben wurde. Hier der volle Wortlaut:

Es ist uns klar, dass wir mit diesem Schreiben ein Tabu brechen – nämlich jenes, ein Medium massiv zu kritisieren. Das tut niemand unüberlegt, weil in Folge naturgemäß mit verschärft unfairer „Berichterstattung“ zu rechnen ist.

Dieses Risiko nehmen wir, die Spieler des österreichischen Nationalteams, aus gutem Grund in Kauf. Aus unserer Sicht – und nach verschiedentlichen Versuchen unserer Pressebetreuer, zu einer gütlichen Lösung auf dem Weg von Gesprächen zu finden – ist das Maß voll: Die Fülle an schlecht bis gar nicht recherchierten Artikeln in der Tageszeitung „Österreich“, die häufig als „Exklusiv-Interviews“ bezeichneten Berichte, für die niemand von uns jemals interviewt worden ist, die reißerischen Texte, die nicht selten in Beleidigun­gen gipfeln (so wurde z.B. zuletzt unser Teamtrainer Marcel Koller als „Verräter“ bezeich­net, den man als „Packerl an die Schweizer schicken soll“) – wollen wir nicht mehr unkommentiert hinnehmen.

Respekt unseren Fußballern für diese Courage – wir unterstreichen hier jede Zeile und sehen dies auch als eine Art Retourkutsche für den NEWS-Artikel über Gabaliers-Gagenforderung beim Donauinselfest!!!

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So – und nun etwas Erfreuliches:

Untitled2Andreas Gabalier besuchte am Dienstag seine ehemalige Schule. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, sich ans Klavier zu setzen und mit den Kindern seinen Hit „I sing a Liad für di“ anzustimmen. Belohnt wurde er mit einer großen Portion Euphorie.

2 tolle Videos sowie zahlreiche Fotos von Andreas Besuch in seiner Grazer Ex-Schule findet ihr im folgenden Kleine Zeitung-Link….

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