Konzertbericht aus Wiener Neustadt!


Da bei uns Bergbauernbuam  diese Nacht der „Frühwirth“ auf Besuch war (es brummt der Schädl :-), wird unser Bericht über das gestrige Gabalier-Geburtstags-Konzert noch ein paar Stunden auf sich warten müssen!
Dafür hat unsere gute Seele aus Wien noch in den frühen Morgenstunden ihre Eindrücke verfasst – hier ihr Konzertbericht:

21.11.2013 Geburtstagskonzert Andreas Gabalier in der Arena Nova

Mein 24. Live-Konzert und keines wie das andere – so viel vorweg – und ich glaub, das wird jeder bestätigen, der Andreas schon mehrmals bei Konzerten erlebt hat.
Diesmal war es im Vorfeld schon ziemlich aufregend, Andreas hatte Geburtstag! Würde alles gelingen, was sich Fans vorgenommen haben? Würde die Stimmung passen? Deutschland hatte uns die Latte sehr hoch gelegt, was die Begeisterung und Stimmung betraf.
Aber was soll’s, Andreas ist wieder nach Hause gekommen, allein das zählt! Wir brauchen nicht die Euphorie bei anderen Konzerten toppen. Für Andreas ist jedes Konzert neu und einzigartig, er wird da keine Stimmungsvergleiche anstellen.

Als wir um halb sechs bei der Arena Nova eintrafen, waren wir überrascht, die wartende Menge vor der Halle war noch überschaubar, dafür aber wirklich fast nur bekannte Gesichter, schön sie alle wieder zu sehn, was sollte da noch schief gehen. Einlass war schon 1 3/4 Stunden vorher, der Platz am Steg, direkt bei der Stelle, an der Andreas nach oben kommen und später am Klavier spielen würde, passte perfekt.

Piero Esteriore startete pünktlich um 20.00 Uhr – vorher teilte ein Ansager noch mit, dass das Konzert in Radio NÖ live übertragen würde. Vielleicht war diese Übertragung schuld, dass Piero ein verkürztes Vorprogramm brachte. Er ließ die Nummer, wo er sonst ein Mäderl auf die Bühne holte, aus und performte nur vier Songs.
Bevor Andreas von unten zum Intro „erschien“, hatten 5 oder 6 starke Männer bereits ebenso viele zarte Mädchen auf die Schulter genommen und ein Transparent ausgerollt mit der Aufschrift auf rot-weiß-rot: „Herzlichen Glückwunsch lieber Andi! Schön, dass es dich gibt! Deine Fans“ Erste Singversuche „Happy Birthday“ wurden laut und gingen doch wieder über in „Andi, Andi“-Rufe.

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Er ließ nicht lange auf sich warten, spielte sein Intro unbeirrt und leitete über auf VolksRock’n’Roller. Nach der Bandvorstellung fragte er vor „Dahoam“, ob wir eh was Gscheites gegessen hätten, weil der Herrgott will das schon so haben, dass dort und da ein paar Rundungen sind, selbst die Engel in der Kirche haben alle a Baucherl. „Ist der Popo rund und schön, will a jede mit dir gehn“ … und ähnliche Sprüche gab er zum Besten.

„Schön ist es wieder zu Hause zu sein“ sagte Andreas dann und erzählte kurz von seinen Erlebnissen in Singapur, wo die Menschen auch richtig feiern können, aber keinen Alkohol vertragen und dementsprechend schon nach einem Gläschen ausflippen und von Nashville, wo es nur gewässertes Light-Bier gibt, also nichts mit den in unseren Breiten üblichem Reinheitsgebot, sondern die „Verunreinigten Staaten“, wie er es bezeichnete. Dafür können sie aber Musik machen und so folgte das erste englische Lied, „You ‚re just bein‘ you“ – in Wiener Neustadt kam es mir besonders powervoll gesungen vor, vielleicht deshalb, weil die Fans den gesamten Text kräftig mitsangen?!? Bei „Home sweet Home“ hat die Band die Sehnsucht nach der Heimat besonders schön herausgearbeitet, auch durch die sehnsuchtsvollen Stimmen der beiden Sängerinnen Lisi und Marlene und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auch Andreas es besonders innig sang.

Beim Lied „Bis du einschlafen kannst“ war diese Innigkeit auch zu spüren und Andreas textete ein bisserl um „I bin a nur a Bua, der vor 4000 Mäderl steht und ganz liab bittet, das eine mit ihm geht“.
Im Publikum hat Andreas zwei kleine Buben auf den Schultern ihrer Eltern erspäht, die eine VRR-Jacke anhatten mit Fransen, genau so wie Andreas sie bei der Vorjahres-Tour getragen hatte. Er bat eine Kamera möge das aufnehmen, das hat ihm sehr gut gefallen. Er fragte, ob wir wüssten, wer ihm alle diese tollen Jacken gemacht hat. Die Buben riefen „unsere Oma“ – da musste Andreas lachen, der aber seine fabriziert hatte, ist zurzeit beim Bundesheer in Wiener Neustadt und war beim Konzert dabei, und Andreas darf im Sommer sein Trauzeuge sein.

Als Andreas sich zum Klavier setzte und sein „Steirerland“ interpretierte, war seine Liebe zur Heimat deutlich zu spüren, das Publikum begleitete ihn wie ein gewaltiger Chor und als er den letzten Akkord am Klavier gespielt hatte, brauste unendlicher Jubel in der Halle auf. Andreas war aufgestanden und strahlte, Wahnsinn, das war so unsagbar schön. Er genoss diesen Jubel so sehr, mir kam vor minutenlang … dann setzte er sich und spielte nochmals den Refrain, bevor er überleitete zu „Für mich bist du schön“. Dieses wunderschöne neue Liebeslied, dass erstmals seinem „so liab hob i di“ an Innigkeit gleichkommt, sang er mit ganzem Herzen unendlich liebevoll, die, der es vermutlich gilt, war in der Halle und man spürte die unendliche Liebe, die er in seinen Gesang hineinlegte.

1479499_10200392871179113_1281941429_nVor dem powervollen Höhepunkt der Show, dem Lied „Die Beichte“ fragte Andreas das Publikum, wer schon einmal beichten war, zaghafte Handzeichen waren zu sehn. Andreas meinte „naja ich weiß ja nicht, wie’s herüber dem Wechsel ist, aber bei uns in der Steiermark, muss man in der 2. Klasse vor der Erstkommunion beichten gehen, manche müssen auch später noch einmal hie und da beichten gehen, ich ja nicht, ihr wisst’s ja, ihr habt’s ja gelesen …!“ Er hatte dann so viel Spaß dabei, saß bei der ersten Strophe ganz vorne am Steg, die Füße in den Graben hängend. Beim Refrain musste er nicht nachhelfen, alle standen, klatschten, das Blitzlichtgewitter riss alle mit, Power pur.
Die Stimmung baute sich von Lied zu Lied noch mehr auf. Andreas gab alles wie immer, aber vielleicht hatte ihm die Tour doch schon ein bisschen zu viel Kraft abverlangt. Nach „i sing a Liad für di“ blieb er sehr lange am Boden liegen, bis er sich ein bisschen regeneriert hatte. Bei „Bergbauernbua“ musste Alen ihm die Hand reichen und ihm aufhelfen, was erst beim 2. Mal gelang.

Als Andreas nach „so liab hob i di“ seine Band auf den Steg holte, kamen sie nicht allein. Klaus Bartelmus, Sepp Adlmann und ein Teil der Crew kamen mit auf die Bühne. Sie brachten eine große Torte mit, die Andreas an seinem ganz speziellen Klavier darstellte. Andreas meinte, man sollte die Torte konservieren können, er würde sie gerne in seinem neuen Haus aufstellen, aber da machte Uwe ihm einen Strich durch die Rechnung, „nein die Torte wird heute noch gemeinsam verzehrt“. Uwe hielt dann als Bandleader eine kleine Rede, wünschte Andreas Gesundheit, und bat ihn, er möge nie seine Wurzeln vergessen, „die sind nicht nur in der Steiermark, die sind hier deine Fans“ und er wünschte sich auch, dass sie als Band noch lange mit ihm musizieren dürfen. Gemeinsam mit Band sangen wir noch einmal für ihn das Geburtstagslied. Die Fans hatten wieder ihr riesiges Banner gehisst.

Andreas war emotional ziemlich überwältigt, bedankte sich bei jedem Bandmitglied und der Crew und sagte, dass er so fest am Boden verankert sei, dass er nie nie seine Wurzeln vergessen würde.
Er spielte zum Abschluss noch allein mit seiner Ziehharmonika „Mit dir“ und obwohl er sicher erschöpft war und seine Freunde auf ihn warteten schrieb er danach Autogramme bis wirklich der Letzte seins hatte.

Was soll man sagen? Es war ein ganz besonderer Abend, ein wirklich großartiges Konzert, eine super Stimmung! Schön dabei gewesen zu sein!

Wie bereits erwähnt – unser Bericht, der mehr die Fanszene beleuchten wird, erscheint demnächst. Wir erwarten noch zahlreiche Fotos und Videos – zuvor begleiten wir den Frühwirth noch nach Hause 🙂

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Kategorien: Live-Auftritte | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Konzertbericht aus Wiener Neustadt!

  1. Stefan

    Was soll ich sagen – ich war wohl einer der wenigen Bergbauernbuam aus dem Hohen Norden Deutschlands (aus der nähe von Hannover), der sich den livestream von Radio NÖ auf seinem Tablett angehört und genossen hat.
    Es war fast wie live dabei (das Konzert in HH ist ja leider schon wieder viel zu lange her 😦 ) – Dankeschön an Radio NÖ für den tollen Service.
    Ich freue mich jetzt schon riesig auf das Konzert in Berlin im nächsten Jahr auf der Waldbühne.

    VG aus Deutschland an alle „Bergbauernbuam und Madl´n“
    Stefan

  2. Silvia Sinner

    Auch ich wünsch dem Andi nochmals alles Gute zu seinem gestrigen Geburtstag den er ,nein nicht bei sich in seinem Wohnzimmer,sondern mit seinen Freunden und seinen Fans in der Arena Nova in Wiener Neustadt feierte.Leider konnte auch ich wie so viele Fans nur am Radio teilnehmen an diesem besonderen Konzert.Da gleich mal ein riesengroßer Dank an Radio NÖ die es so vielen Fans möglich machten dabei zu sein und 2 Stunden live gesendet haben,ohne Werbeunterbrechungen.Die Konzerte sollten ruhig öfter übertragen werden weil man ja als Fan nicht bei jedem seiner Konzerte dabei sein kann.Leider.Die Stimmung aus der Arena kam auch im Radio rüber und auch der Andi hatte Riesen Spass an seinem Geburtstag mit allen die ihm wichtig sind zu feiern.Ich finde das einfach nur rührend von ihm das er gemeinsam mit den Menschen feiert die ihm nahe stehn.Familie,Freunde und die Fans und alles steht da unten beisammen.Schön einfach nur schön.Auch als die Band und die Fans zusammen lauthals ein Happy Birthday für ihn sangen bekam man am Radio eine Gänsehaut.Die Torte mit dem Andi am Klavier fand ich eine Superidee und der Andi war sichtlich gerührt von allem.Alle freuten sich mit ihm über seinen Erfolg und hoffen das sie noch lange gemeinsam mit ihm Konzerte geben und spielen.Dank einer lieben Freundin aus Wien bekam ich eine Live Schaltung von ihrem Handy aus direkt in die Arena,ein großes Dankeschön dafür an sie, das sie es mir ermöglicht hatte zum Schluss doch noch live dabei zu sein.Ein sichtlich geschaffter und gerührter Andreas verließ die Bühne um wie immer gleich wieder da zu sein um die vielen Autogrammwünsche seiner Fans zu erfüllen.Ein rundherum gelungenes Geburtstagskonzert in seiner Heimat Österreich mit Riesenstimmung,4000 Fans haben für ihren Andi gesungen und ihn warscheinlich zum glücklichsten Andreas an seinem 29.Geburtstag gemacht.Superschön auch vom Andi dieses Fest so mit allen, zu feiern.HAPPY BIRTHDAY und es ist einfach nur schön das es dich gibt.

  3. Edith

    Man fühlt sich nach seinen Konzerten immer ein bißchen „verwandelt“. Er trifft wirklich immer ins Herz und berührt die Seele … was bleibt, ist immer Dankbarkeit ….

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