Nachlese: Gabaliers Linzauftritt – mit Silvia Schneider


Ein Konzertabend, wie man ihn nur selten erleben konnte.

Das zeigte sich vor allem in der Diversität des Publikums. Fünfjährige Kinder, die gemeinsam mit ihrer Großmutter kamen, verliebte, händchenhaltende Jugendliche – sowohl in Minirock als auch Dirndlkleid, frischverheiratete Mittzwangziger, gesittete Mittvierziger, und Ausflüge von Pensionisten. Unterschiedlicher konnten die Konzertbesucher nicht sein. Und unterschiedlicher könnte auch die Wahrnehmung der Show von Österreichs wohl derzeit kommerziell erfolgreichsten Künstler nicht sein: eine Mischung aus Rock und Musikantenstadl. Gabaliers Band – von Dirndlkleid-Backgroundsängerinnen bis zum waschechten Rock-Gitarristen – war ein eindrucksvoller Beweis davon. Als Quasi-Aufwärmact durfte Piero Esteriore seine Italo-Pop-Nummern vortragen. Als Abschluss natürlich das unvermeidbare “Einen Stern, der deinen Namen trägt”, was die ganze Halle lautstark mitgrölte, inklusive.

Kurz danach brachen alle akustischen Dämme, als Volks-Rock-’n’ Roller Andreas Gabalier durch ein Podest die Bühne emporkam. Als Opener den gleichnamigen Hit ausgesucht (nach einem Intro der oberösterreichischen Landeshymne) – die Textsicherheit des Publikums war natürlich vorausgesetzt worden – zelebrierte er, wie er danach öfters ansprechen sollte, “wie schön es nicht sei, endlich wieder zu Hause in der schönen Heimat zu sein”. Als er danach gleich seinen Superhit “I sing a Liad für di” nachfolgen ließ, gekonnt mit ein paar unverwechselbaren Hüftschwüngen in Szene gesetzt, war die Stimmung bereits nach Beginn am Höhepunkt. Und sollte bis zum Schluss nicht mehr abkühlen – Zwischenmoderationen und Songs seiner, vor allem, neuen Platte sorgten bei den begeisterten Konzertbesuchern für einen gelungenen Abend.

Fazit: heimatverbundener Rock ‘n’ Roll in Lederhose und Dirndlkleid, der viele Neider hervorruft, eine große Fanbase hat, keine Altersgrenzen kennt, und Österreichs Musikgeschmack zur Zeit wohl auf den Punkt getroffen hat! Was von Österreichs Musikgeschmack dadurch zu halten ist, muss dann jeder Hörer wahrlich selbst entscheiden.

Quelle – http://www.subtext.at/2013/12/andreas-gabalier-band/

Wie wahr – wir Österreicher und alle VRRoller entscheiden immer noch selber unseren Musikgeschmack! 🙂

Das Linz-Konzert war natürlich für Silvia Schneider ein „Heimspiel“ – für den Lokalsender LT1Oö bat sie natürlich ihren Andreas zum Interview in dem er über seine diesjährigen Weihnachtswünsche spricht (und das Christkindl hörte zu 🙂

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Kategorien: Live-Auftritte | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

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