VRR-Bandleader Uwe Schmidt: „ja klar „tscheppert der Goarn“!“


Nach Andreas viel-umjubelter Herbsttournee erntete er besonders viel Lob für den mitreisenden Livesound der mit schnellen rockigen Elementen Kritiker und Fans zu begeistern wusste. Andreas Konzerte mit Band unterscheiden sich von seinen Solo-Auftritten (z.B. bei diversen TV-Shows) gewaltig – live mit Band gewinnt der Sound noch mehr Breite, Lieder wie „I sing a Liad..“, „Sie“, …. hören und fühlen sich monumentaler an als auf CD. Das unterscheidet Gabalier von vielen Schlagerstars. Andreas ist sich dessen bewusst, daher bedankt sich er bei jedem Konzert mehrmals bei den Verantwortlichen für dieses „Geschenk“ – seiner Band!

1426737_10151975118638463_1172847549_nEs sind 2 Paar Schuhe, das Einspielen neuer Lieder im Studio für ein Album und das arrangieren fertiger Songs für Liveauftritte. Für letzteres gebührt großen Dank dem Mann der live meist im Hintergrund am Keyboard steht, aber bei den Proben die Fäden zieht – Bandleader Uwe Schmidt!
Für uns als Fanseite war es spätestens nach der letzten Tour höchste Zeit endlich auch ein Interview mit Uwe, dem Kopf der VRRoll-Band, zu führen. Kurz vor Weihnachten war es endlich soweit…..

Ich habe gelesen, dass Du zu Andreas Gabalier „zufällig“ gestoßen bist. Wie konkret war dieser Zufall?
Es wurden im Juni 2011 für die Fertigstellung der CD „VRR“ noch Chorsänger aus dem Raum Steiermark (wegen dem Dialekt) gesucht – man hat sich für Katharina Schicho („Die Dornrosen“) und für mich entschieden (das Management hat mich schon gekannt, weil ich auch schon bei Nik P. als Keyboarder ausgeholfen hab) . Als wir schließlich die CD fertig eingesungen haben, ist Klaus Bartelmuss das erste mal an mich herangetreten und hat mich gefragt ob ich Interesse hätte am Job des Keyboarders und Bandleaders in der Andreas Gabalier Band (zu diesem Zeitpunkt hat nur die Idee einer Band existiert). Das war sozusagen der „Erstkontakt“. Ein paar Monate später, als es konkret wurde, hat Klaus mich angerufen und ich hab zugesagt… 

Als Chef der Band bist Du für die Live-Umsetzung der Songs verantwortlich. Wie sieht die Arbeit hier aus – wann beginnt ihr mit der Arbeit vor einer Tour und in welchem Studio trefft ihr euch?
Diese Arbeit hat sich im Laufe der Zeit natürlich sehr verändert – am Anfang war es wichtig, sich gegenseitig kennen zu lernen, persönlich und musikalisch. Allmählich kennt man dann die Stärken (und auch die Schwächen) eines jeden einzelnen und man beginnt sich aufeinander einzulassen – wie gesagt, persönlich und musikalisch, das geht immer einher. In der Anfangszeit haben wir im Tonstudio in Teufenbach geprobt, hatten immer wieder mehrtägige Blöcke, und das Einstudieren der Songs hat noch recht lange gedauert. Wir wussten auch noch nicht genau, in welche Richtung die Arrangements gehen sollten. Auch der Sound war entscheidend – wollten wir eher wie eine Schlagerband klingen, oder doch eher wie eine Rockband. Das „goldene Mittelmaß“ entstand erst im Laufe der Zeit. Außerdem hatten wir eine recht klare Vorgabe seitens des Managements: „Die Band sollte nicht nach Schlager klingen!!!“  Ganz im Sinne des VRR’s… 😉 Die Aufgaben des Bandleaders bestehen eben darin, das Ganze in eine bestimmte Richtung zu lenken und die musikalische Endverantwortung zu übernehmen!

Mittlerweile proben wir immer in der Mehrzweckhalle Sinabelkirchen, inkl. PA und InEar-Monitoring, das heißt dass die Jungs von der Technik (allen voran „Wope“ Wolfgang Peschmann und Stefan Kainz) hier auch „mitproben“. Das Einstudieren der Songs verläuft mittlerweile auch schon relativ schnell – man kennt sich schon sehr gut, und jeder weiß genau was er zu tun hat… Für die „Home Sweet Home –Tour“ haben wir zuerst 3 Tage in Sinabelkirchen und dann noch 3 Tage in der Konzerthalle in Passau geprobt.

Wurdest DU bei der Entscheidung  der Auswahl der anderen Bandmitglieder miteinbezogen?
Nur teilweise, nach Absprache mit dem Management…

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Dein Resümee zur vielumjubelten vergangenen Herbsttournee – unvergessliche Momente würden uns interessieren…
Ich möchte mich hier gar nicht auf „bestimmte Momente“ reduzieren – die Tour war als Ganzes einfach unvergesslich, unpackbar, beeindruckend, berührend, ereignisreich, und vieles mehr… einfach ein fantastisches Erlebnis! Man muss das als Musiker einmal erleben, vor so unfassbar vielen Menschen spielen zu dürfen und diese überwältigende Stimmung erleben zu dürfen – und DAS Abend für Abend, immer vor ausverkauften Häusern!!! Das muss man einfach in aller Demut schätzen und dankbar annehmen…..

Mit welchen Worten würdest Du kurz die Stimmung in der Band beschreiben.
Die Band hat sich vor allem im Laufe der Tour richtig „zusammengerauft“ – in jeder Hinsicht, musikalisch und freundschaftlich.  Ich würd mal sagen, die Band hat noch nie so gut gespielt wie momentan, wir alle haben die gemeinsame Zeit sehr genossen…..

Deine persönlichen Zukunftspläne – bist Du mit der Band bei den geplanten Übersee-Auftritten 2014 mit dabei?
Ich geh davon aus dass ich dabei bin! Ich hoffe es zumindest… 😉

Als einziger Obersteirer in der Band interessiert uns natürlich „tscheppart wirklich der Goarn“ wenn die Obersteierer kommen?
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Ha ha….. ja klar „tscheppert der Goarn“!!!!! Ich kann hier aber keine obersteirischen Geheimnisse verraten, sonst würde ja bei den Kärtnern, Oberösterreichern, Salzburgern usw. auch bald mal der Goarn tscheppern, oder?!? Und das wollen wir ja nicht… 😉 Nein, nein, da muss man sich schon die Mühe machen, das selbst herauszufinden…..

Wie würdest Du dein Hoamatgfühl beschreiben?
Hoamatgfühl….hmm…..gute Frage….. Grundsätzlich teile ich sehr viele Dinge (bezüglich Hoamatgfühl) mit dem Andreas, weil wir beide ja aus derselben Ecke des Murtales kommen. „Zirbitzkogel – Umgebung“ quasi…..

Ganz allgemein würd ich mal sagen, Hoamat ist dort wo Dein Herz ist. Ich bin mal von ganzem Herzen ein Murtaler, genauer gesagt ein Spielberger, der Ort in dem ich aufgewachsen bin. Da steht mein Elternhaus, da sind meine Wurzeln, dahin reichen meine Kindheitserinnerungen zurück – und ich fühle mich allem sehr verbunden, dem Ort, der Landschaft, den Menschen…und vielem mehr….. Spielberg wird immer meine „eigentliche Hoamat“ bleiben!

Aber sollte ich mich vielleicht unter Umständen in eine hübsche Spanierin verlieben, dann würd ich vielleicht auch Spanien als meine neue Heimat akzeptieren… ha ha….. 🙂

Ich wünsche allen Fans und Freunden von ganzem Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit für 2014!!! Ich freue mich auf ein Wiederhören und Wiedersehen…..  Euer, Uwe 🙂

Wir sagen DANKE für deine offenen Worte, die für uns Fans einen Blick „backstage“ gewähren – und im Namen aller unserer Leser wünschen wir Dir und Deiner Familie ebenfalls viel Glück und Erfolg für 2014 – und weitere unvergessliche VolksRocknRoll-Live-Erlebnisse!!!

Fotos von den VRRollern A. Vogel und Gerald Lobenwein http://www.foto-art-more.at

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5 Gedanken zu „VRR-Bandleader Uwe Schmidt: „ja klar „tscheppert der Goarn“!“

  1. Bea

    Sag mal hast Du auch mal Ruhe? Klasse, danke für das tolle Interview mit Uwe Schmidt. Die Band Electrola und Andreas harmonieren in beeindruckender Weise und keiner macht einfach nur seine Job. Bei den Konzerten hatten die Musiker trotz schwerer Arbeit Spaß und das kam bei mir und vielen, vielen Fans auch an. Klasse macht weiter so! Interessant finde ich auch die Arbeit der Musiker ausserhalb von Electrola. Beeindruckend und vielseitig! Ich wünsche ALLEN ein tolles Konzertjahr – wir sehn uns!!

  2. MARie HeLENE

    UWEEE!!! … ich will ein AUTOGRAMM von dir!!! 😀 😀

    U nd W enn E in L ied M eine lippen verlässt … 😀 😀 😀

    p.s.: für meine mama bitte auch eins – sonst ist die eifersucht groß…

  3. Michi

    Danke lieber Bergbauer für deine tollen Berichte!!!

  4. Bea

    600 000 Zugriffe!!!! Prima! Auf solch tollen Blog greift man auch gerne zu!!! Ich kann mich nur wiederholen DANKE!!! Ich find’s einfach gut!!!

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