Monatsarchiv: Februar 2014

Gabalier erzählt: „Ich will nicht gehen, die Leute wollen nicht gehen, …. danke München!“

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Es ist eine halbe Stunde bevor die Show beginnt, ich montiere die In-Ears und höre über die Halle. Ah, die Mikros sind schon aktiv. Aus Hören wird da umgehend Spüren. Da sind die Menschen, da ist die Erwartungshaltung des Publikums die nahezu in der Luft zu flimmern scheint. Die Schwingungen die mir da direkt ins Ohr übertragen werden sind ein unglaubliches Gefühl. Das ist der Moment, an dem ich beginne mich komplett abzukoppeln. Der ganze Showbetrieb rund um mich, bleibt draußen aus meinem Kopf. Ein kleines kühles Bier, die Harmonika vor der Brust, die Augen geschlossen gehe ich langsam, ganz für mich alleine hinter der Bühne auf und ab. Der Adrenalinspiegel ist Oberkante Unterlippe…

Zwei, drei Minuten vor der Show holen mich die Techniker zurück ins hier und jetzt. Noch ein kurzer Check – 1, 2… ja, ein kleines bisschen lauter, bitte. Ja, danke, passt! Im In-Ear höre ich jetzt ganz deutlich die ersten Reihen. Aus Gemurmel werden klare Worte. Die ersten Reihen sind der Hammer. Das ist echt das allergeilste was da abgeht.

Der Stage Manager klopft mir auf die Schulter. Deutet mit dem Daumen: Noch eine Minute. Hallenlicht aus.  Die Finger auf der Harmonika werden leicht feucht. Ich stehe im Dunkel. Über mir die Bühne. Die Leute beginnen zu kreischen. Ich steige auf die Hebeplattform und wachse förmlich aus dem Bühnenboden. Alles ist finster und dann das Licht! Ein Spot, direkt auf mich und wenn sich der Kegel des Scheinwerfers in die Halle frisst, Köpfe aus dem Dunkel schält, dann zeigt sich erst die Dimension. Die Größe der Halle, die krieg ich da erst so richtig mit. Bist du deppert! Was für ein Moment! 13.000 schauen dich an. Die Handys gehen in die Höhe. Die ersten 1 1/2 Minuten sind das Stahlbad. Ganz alleine. Nur die Harmonika, meine Stimme und die 13.000. Am Anfang der Deutschland-Tour 2013 war genau das meine Angst. Ob in diesem Moment die Stimme hält, denn das war ja eine echte Herausforderung. Jeweils drei Tage am Stück eine Show spielen und ich hocke ja nicht gerade 2 1/2 Stunden irgendwo still und singe vor mich hin… Einmal hat einer der Techniker gesagt, als sie mich raufgeschickt haben: „Wir lassen ihn jetzt von der Kette“ und genauso fühlt sich das bei mir an. Nach acht, neun Shows aber, da hat sich gezeigt dass die Stimme hält und hier und jetzt in München, hat es überhaupt eine besondere Stimmung. Das letzte Konzert der Deutschland-Tour. Ausverkauft. Olympiahalle. Das als Künstler erleben zu dürfen macht fast demütig aber jetzt ist keine Zeit für Demut. Jetzt kommt der Volks Rock’n’Roll über Minga!

Servas die Madeln – Griass euch die Buam. This ist the way of Volks Rock’n’Roll!

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Weitere Fotos + Videos von der Winterparty in Seefeld…

In Minutentakt erhalten wir nun weitere Fotos von dem gestrigen Winter-Spektakel in Seefeld.
Einhellige Meinung der Fans sowie von den Buam VoXXclub, Schlagerstar Beatrice und VolksRocknRoller Andreas – super-geile Stimmung!!!
Für folgende Impressionen sagen wir DAUNKSCHEE den Verantwortlichen…

bild 1Gaudi bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Klosterbräu

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Die ersten Fotos von der VRRoll-Party in Seefeld!

1743472_601011323313669_663356897_nGemeinsames Treffen for der OpenAir-Party in Seefeld

Am  schönsten Olympia-Tag, der für Österreich endlich unter dem Stern „Go for Gold“ stand, fand gestern Abend auch die größte Winterparty  unserer Alpen statt. Mit den derzeit Top-Publikumslieblingen VoXXclub aus Deutschland, Beatrice Egli aus der Schweiz und unserem einheimischen Andreas Gabalier vereint auf einer Bühne, wurde Seefeld in Tirol für einige Stunden zum Mekka des VolksRocknRoll.
Über 3000 Fans (darunter sehr viele Besucher aus der Schweiz, sowie Deutschland) pilgerten ins Zentrum von Seefeld (Klosterbräu Arena) wo unter freiem Himmel bei winterlichen kühlen Temperaturen am frühen Abend das Live-Openair begann. Die Kälte war mit Jagatee und der begeisterten Stimmung auf und vor der Bühne schnell vergessen.

Andreas Gabalier wurde von Uwe Schmidt, Thomas Eder sowie seinem Berliner Produzenten „Matze“  musikalisch live begleitet. Typisch für Andreas – während sein Publikum in Schals und Hauben verpackt war, entledigte er sich im Laufe seines Konzerts seiner Jacke und Weste und präsentierte sich mit seinem Hamburger Ruderleiberl – ja sein VolksRocknRoll heizt wahrlich immer wieder ein 🙂 Über eine Stunde dauerte Andreas  Live-Auftritt – bei Go for Gold erwähnte er das tolle Ergebnis unserer Ski-Asse in Sotschi  – den Abschluss bildete wie bei seiner Herbsttour der Song „Mit dir“ unter einem grandiosen Feuerwerks-Himmel.
Andreas Liebe zu Seefeld dokumentierte er beim Konzert auch mit einigen sehr persönlichen Unplugged-Versionen seiner Hits ganz unter dem Motto: Ein außergewöhnlicher Rahmen hat außergewöhnliche Interpretationen verdient.

Folgende Impressionen verdanken wir dem Veranstalter Starmaker, die bereits für nächstes Jahr eine Neuauflage dieser Winterparty ankündigten:

„Rock me“ – VoXXclub 

Bild von Georg Larcher aus Beitrag VOXXCLUB, Beatrice Egli und Andreas Gabalier rockten Seefeld! auf http://www.meinbezirk.at

„Danke Seefeld für einen unvergesslichen Abend“ postete heute Beatrice auf ihrer Fanseite…

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Hightlight des Abends die Nummer 1…..
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Unglaublich – während die Band in Lederjacken verpackt ist, tanzt Andreas im Sommerlook auf der Bühne 🙂

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Wie uns heute einige anwesende Fans mitteilten, waren alle Stars bei der anschließenden After-Show-Party anwesend und erfüllten zahlreiche Autogramm bzw. Foto-wünsche der VRRoller-Fans!

In den nächsten Tagen folgen weitere Fotos/Videos!!!

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Andreas Gabalier – „Für mich bist du schön“

n65189-profil-mAls Vollblutmusiker weiß Andreas Gabalier auch zu überzeugen wenn er ohne Bandbegleitung am Klavier die Ohrwurmballaden „Steirerland“ und „Für mich bist du schön“ zum Besten gibt, schunkelt das kollektiv gerührte Auditorium im Gleichtakt um die Wette. – Auszug aus der FAZ, 7.10.2013 – Das von der FAZ beschriebene, kollektiv gerührte Auditorium fand im Herbst des Vorjahres in der Frankfurter Jahrhunderthalle zusammen. Ausverkauft. Andreas Gabalier war in der Stadt und ja, der Mann wird gerne mit dem Begriff Schunkeln in Zusammenhang gebracht. Seine Kracher sind diesbezüglich auch höchst kompatibel. Allem voran der Hit „I sing a Liad für di“. Die atemberaubende Karriere des jungen Steirers aber, die wurzelt seit ihrem Beginn auf zwei astreinen Balladen. Da war von Massenspringen im Publikum noch keine Rede, als Andreas Gabalier im April 2009 geradezu schüchtern das erste Mal vor der Live Kamera des Musikantenstadl stand und „So liab hob i di“ sang. Gerne vergessen wird auch, dass sein unglaublich berührendes Lied „Amoi seg‘ ma uns wieder“ schon gut und gern ein Jahr vor seinem Katapultstart, nunmehr 6 Jahren, bereits für die ersten Fans sorgte.

Andreas Gabalier überzeugte von Anfang an mit und durch Balladen. Sein Stimmtimbre, die einfühlsamen Texte…auf jedem seiner Alben finden sich Perlen die abseits von Uptempo und Schenkelklopfen oder ohne knackigem Volks Rock’n’Roll auskommen.

Aus „Home Sweet Home“ stammt die neue (Radio-)Single „Für mich bist du schön“ und als der Andi bei seinem Heimspiel in Graz, im Mai 2013 den Titel live anstimmte, der dann ein paar Wochen später mit dem Album erscheinen wird, da gingen die Handy-Kameras hoch. Erstaunlich dabei ist: So verwackelt können die Mitschnitte auf YouTube gar nicht sein, dass dieses schlichte, berührende Lied seine Magie verliert.

Die FAZ hat Recht. Wann auch immer der Titel live angestimmt wird, dann kommt es in der Tat zur kollektiven Rührung. Nur geschunkelt wird dabei nicht. Schunkeln ist was für Bierbänke. Andreas‘ Balladen sind vielmehr was fürs Herz und dem sanftem Wiegen! Der wilde Volksrock’n’Roller mit batzweichem Kern hat die Gabe seine Balladen fern von jedem Gesülze seinem Publikum ans Herz zu legen. Ein Vollblutmusiker eben – auch da hat die FAZ Recht!

Quelle: ELECTROLA A DIVISION OF UNIVERSAL MUSIC

Leider erscheint dieses Liebeslied nur als Radio-Single – sprich Promo-Single für alle Radiostationen. Ähnlich wie bei der Radiosingle „Vergiss die Heimat nie“, wird dieses Sammlerstück wohl nur über Onlineplattformen a la ebay vielleicht erhältlich sein.
Zum oben erwähnten Heimspiel in Graz gibt es auch ein Video als Andreas „Für mich bist du schön“ zum Besten gab….

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Willi Gabalier meets Falco – „Rock me Amadeus“

Gabalier meets Falco!
Folgendes Video von den TV-Proben beim Hüttenzauber in Sankt Anton ist jetzt im Internet aufgetaucht. Ein Winterurlauber hat einen USB-Stick mit Videomaterial von der TV-Aufzeichnung „SAT.1 Gold Hüttenzauber“ in der Schreibtischschublade seines Hotelzimmers gefunden. Ein Ausschnitt zeigt Willi Gabalier, wie er auf der Bühne bei den Proben den Falco-Jahrhunderthit „Rock me Amadeus“ mit einem Kinderchor rockt…

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Andreas Gabalier überrascht beim Volkstanzen!

Die tollen olympischen Winterspiele in Sotschi stehen für unsere ÖSV-Asse scheinbar unter dem Motto „GO FOR SILVER!“ – Platz 3 nach den Silbermedaillen und doppelt mehr 2. Plätze als unser nördliche Nachbar Deutschland 🙂

Man kann davon ausgehen, dass, wenn es ihm die Zeit zulässt,  Andreas Gabalier ebenfalls die Alpin-Bewerbe begeistert vor dem TV mitverfolgt.
Zeit nahm sich Andreas am vergangenen Montag für eine besondere Überraschung wie die Kleine Zeitung berichtet:

Riesenüberraschung bei den Proben zur Bauernbundball-Eröffnung im Turnsaal der landwirtschaftlichen Fachschule St. Martin in Graz. Nachdem das Staunen vorbei war, wurde auch wieder getanzt – mit Andreas Gabalier.

Gabalier schaute  ganz spontan bei einer „Auftanz“-Probe der rund 30 Eröffnungspaare des 65. Bauernbundballes (28. Februar, Karten bei Ö-Ticket) vorbei. Immerhin proben die beschwingten Schüler der landwirtschaftlichen Fachschulen schon fleißig für 1509951_10202976440713246_1937151367_nihren großen Auftritt. „Wegen einer Terminkollision mit dem Finale von ,Herz von Österreich‘ schaffe ich es heuer nicht zum Ball. Darüber bin ich todtraurig, jetzt wollte ich halt zumindest was von den Proben zum Ball sehen“, gesteht der 29-Jährige. Warum ihm seine Abwesenheit so an die Nieren geht? Vor exakt fünf Jahren feierte Gabalier seine Bühnenpremiere beim Trachten-Megaevent. „Das war meine erste Bühne und das werde ich einfach nie vergessen“, fügt Gabalier noch hinzu.

Als „Entschädigung“ durfte der Sänger dann übrigens gleich eine Runde mit den Schülern mittanzen. Unter der Leitung von Franz Wolf von der Arge Volkstanz versuchte er tapfer, mit den Schülern mitzuhalten. Vergebens. „Meinen Hüftschwung kann ich besser“, erklärte er lachend seiner Tanzpartnerin. Und erntete ein Nicken samt Schmunzeln.

Ganz zum Schluss dann die Überraschung: „Wissts was, vielleicht schaff ich es ja doch zum Ball. Auch wenn ich nur in der Nacht nachkomme. Irgendwie muss das doch möglich sein“, meinte Gabalier bei der Verabschiedung. Und erntete Jubel von sehr glücklichen Eröffnungstänzern .

Zahlreiche Fotos sowie ein Video von dieser mehr als gelungenen Überraschung findet man im folgenden Link……

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Rückblick – die Ängste vor einem Musikantenstadl!

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Alle Freunde der Schlager-/Volksmusik wissen es, und ein Andy Borg oder Florian Silbereisen nehmen es gewiss mit einem Lächeln zur Kenntnis, dass sogenannte oberschlaue Intellektuelle gerne auf ihre Musikbranche medial hindreschen. „volksdümmlich“, „das sei keine Kunst“, „Volksverblödelung“, „vorgaukeln einer heilen Welt“,…. um nur ein paar Schlagbegriffe zu nennen, die so manche Kritiker von sich geben. 
Einen ganz schlimmen, ja geschmacklosen, Artikel haben wir vor 3 Monaten im Berliner Kurier über Silbereisens TV-Advent-Show gelesen – siehe hier….

Diese in den Keller lachen gehende Kritiker gab es schon immer – oder zumindest auch schon vor 30 Jahren. 
Die österreichische Tageszeitung hat mit Jahresbeginn eine Serie  mit Rückblicken gestartet – was Österreich vor 30, 50 oder 100 Jahren bewegt hat. Da mich die Geschichte des letzten Jahrhunderts sehr interessiert, bin ich ein aufmerksamer Leser dieser Rückblicke in die Vergangenheit. 
In der heutigen Presse-Ausgabe ging es um eine Diskussion vor 30 Jahren über ein mögliches Ende des ORF-Monopols. Man glaubt es kaum, vor drei Jahrzehnten hatten wir nur einen TV-Sender mit nur 2 (!!!!) Programmen – und trotzdem waren wir glücklich 🙂
Zurück zu diesem Rückblick ins Jahr 1984 – die PRESSE schrieb damals folgendes:

Heute vor 30 Jahren – Musikantenstadl und das ORF-Monopol

Einpeitscherinnen im Dirndl – eine vernichtende Fernsehkritik.

Die Presse am 12.2.1984

Die Aufgabe ist leicht: Weisen wir ein für allemal nach, dass ein Ende des ORF-Monopols gewiss keine deutliche Senkung des Niveaus in den audiovisuellen Medien bedeuten würde. Der „Musikantenstadl“ ist, selbstverständlich, das Beweisstück. Wie da mehrere Tausend Menschen vor einer hässlich folkloristischen Dekoration eine ganze Sendung lang – von Einpeitscherinnen im Dirndl und Verführern in der Tracht aufgefordert – zu jeder Art von Darbietung den Takt mitklatschen und bei den seltsamsten Gelegenheiten zu schunkeln beginnen, das allein gehört schon zu den Ritualen, bei denen vollsinnige Beobachter nachdenklich werden können: Die Hochstimmung ist dermaßen spontan und unnuanciert, dass einem angst und bang werden kann.

Angst und bang bei einer fröhlichen Musik-Show???

30 Jahre später – 2014!
Der so oft totgeschriebene Musikantenstadl erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Egal wo Andy Borg und sein Stadl gastieren, die Hallen sind ausverkauft, und in der kommenden Show (am 8. März in Wr. Neustadt) tritt dort Österreichs zurzeit erfolgreichster Musiker bereits zum 5. mal live auf – Andreas Gabalier vor begeisterten Einpeitschern und Verführern in Tracht!

Während Schlager und Volksmusik die Charts anführen und Dirndl und Lederhosen einen Boom in der Jugend auslösen, versuchte man die Phobien eines Fernsehkritikers aus dem Jahr 1984 in einer geschlossenen Anstalt zu heilen – bis dato vergebens 🙂 ….

….und da wir wie erwähnt Rückblicke schätzen, machen wir einen Blick zurück in November 2011….

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Andreas Gabalier: „Ich bin auch ein großer Träumer!“

„Ich bin blind, aber sehen ist oft eine Frage der inneren Beleuchtung“ – Jennifer Sonntag

Als wir gestern die Ankündigung vermeldeten, das Andreas Gabalier nach 2012 wieder am kommenden Sonntag bei der TV-Sendung MDR-Sonntagsfragen zu Gast ist, suchten wir im Netz verzweifelt nach diesem Interview. Vergebens, da ältere Sendungen in TV-theken nach einer Zeit gelöscht werden.
Aber unsere gute Seele in Wien machte sich damals die Mühe und schrieb dieses Gespräch für Andreas Oma mit, die dieses außergewöhnliche Interview mit einer blinden Frau versäumte.

Da blinde Menschen natürlich die Welt anders wahrnehmen als wir Sehende, fielen die Fragen von Jennifer Sonntag an Andreas auch anders aus, als viele üblichen Interviews in dieser Zeit, die oft nur auf Arschwackler- und kreischende Mädchen-Themen beschränkt waren. 
Als Rückblick und Einstimmung für das kommende Interview am Sonntag, veröffentlichen wir in Text-Form das Gespräch vom November 2012:

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Jennifer: Andreas Gabalier ganz herzlich willkommen, schön dass du da bist!
Andreas: Danke für die Einladung!

Jennifer: Ich freu mich sehr, auch aus ganz persönlichen Gründen und hab mal so eine Frage die deine Persönlichkeit betrifft. Ich sehe dich nicht, aber du hast eine sehr charismatische Stimme, nicht nur Gesangsstimme, sondern auch Sprechstimme, mich würde aber interessieren, wie du dich selbst beschreibst. Du bist ja, ganz untypisch auch in der Szene in der du dich bewegst. Was macht dich besonders?
Andreas: Hui, ich bin ein sehr bodenständiger, naturbewusster, traditioneller junger Mann. Hab Jura studiert in Graz, sehr gesellig … wie beschreibt man mich? Ich glaub, das sind so meine Charaktere, sehr freundlich, sehr hilfsbereit, ich stehe sehr auf Musik, also das begleitet mich schon mein ganzes Leben, die letzten drei Jahre jetzt beruflich, ziehn wir so durch Fernseh-Shows, durch große Live-Konzerte und und und … ja …!

Jennifer: Denkst du dein Publikum ist auch besonders? Treffen da Leute aufeinander, die sich so normalerweise nicht begegnet wären?
Andreas: Absolut! Ganz bestimmt sogar, weil man ja immer sagt, es gibt für alles so sein Genre, sein Metier, wo sich gewisse Publikumsschichten treffen. Wenn ich an das Abschlusskonzert der diesjährigen Tournee denke in der Stadthalle in Wien, da sieht man auf der DVD, die wir aufgezeichnet haben, die kleinsten Kinder, Teenager, wo man es vielleicht am wenigsten annimmt mit grün gefärbten Haaren, Tattoos, Biker, ganz wilde mit langen Haaren und bis hinauf zu den Senioren alles vertreten und da treffen sich sicherlich Leute, die sich vielleicht so auf anderen Events wahrscheinlich nicht begegnet wären.

Jennifer: Du bist ein authentischer Mensch, das macht manchmal aber auch angreifbar, gibt es Mechanismen oder irgendwelche Wirkmuster, mit denen du dich schützst? Man ist ja als authentischer Mensch immer ohne Schutzschild unterwegs.
Andreas: Ich bin ganz bestimmt sogar auch sensibel, ich glaub das merkt man auch in so manchen Liedern, bin aber momentan auf sehr positivem Weg unterwegs, freu mich da über sehr viel Zuspruch, dass man sich momentan nicht nach Rückzug oder einem Schutzschild sehnt. Ja, viele Termine, viel viel Neues, ganz ein aufregender neuer Lebensabschnitt, durch den ich da momentan wandere. Also an die negativen Seiten, oder dass es mir jetzt schon zu viel wäre, denk ich momentan noch nicht.

Jennifer: Wenn du in deinen Songs Dinge besingst, die mit unser aller Leben zu tun haben, Liebe, Lust, Leidenschaft, Herzschmerz, denkst du, man muss alles auch erlebt haben, was man interpretiert, das ist eine Frage, die sich auch Autoren oft stellen lassen müssen. Hast du das erlebt, was du da schreibst? Oder glaubst du, man muss es einfach nur vermitteln können?
1656223_460783727380429_1445472821_nAndreas: Vielleicht von jedem ein bisserl was. In meinem Fall ist es sicherlich so, dass meine Lieder mein junges Leben geschrieben hat. Ich schreib nach wie vor meine Songs, auch die neuen, an denen wir bereits wieder arbeiten im Studio, selbst, dadurch ist es authentisch. Ich glaub schon man kann bis zu einem gewissen Grad da auch Lieder von Textern, Komponisten, nachsingen oder für sich interpretieren und auch solche haben viel Erfolg, das soll jetzt überhaupt nicht negativ klingen, aber ich glaub, wenn man was selber macht und auch aus Überzeugung und da jetzt nicht eine Marionette für die Bühne spielt, dann ist das für die Leute noch ein bisserl authentischer vielleicht. Und das ist vielleicht auch der Preis, warum’s da jetzt auch in Deutschland so toll zu laufen beginnt, weil ich mir auch immer denk, den Dialekt verstehen ja wahrscheinlich gar nicht alle im ganzen Land. Wenn wir im hohen Norden oben spielen, dann frag ich mich schon immer, ob man dann auch verstanden wird, aber ich glaub, dass es bei der Musik gar nicht immer darum geht. Das ist Emotion, die da vermittelt wird und das trifft die Leute, oder nicht!

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TV-Tipp – Andreas Gabalier wieder bei Jennifer Sonntag!

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Für uns war es eines der besten TV-Gespräche von Andreas Gabalier im Jahr 2012  (2 Tage vor der Bambi-Verleihung) als er zu Gast bei der blinden MDR-Moderatorin Jennifer Sonntag war.
Am kommenden Sonntag, den 16. 2., interviewt Frau Sonntag den steirischen Superstar erneut – Ausstrahlungsbeginn 9.45 Uhr auf MDR!!!

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Auf der angeblich größten Obst & Gemüse Messe der Welt darf natürlich der steirische Apfel und sein Botschafter nicht fehlen!
Frutura Obst hat auf seiner Facebook-Seite einige Fotos von ihrem Messestand mit Andreas Gabalier veröffentlicht…

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Zum Abschluss ein Geheimnis vom steirischen Autor dieser Zeilen: der steirische Apfel schmeckt lecker, aber gleich guat wie die Äpfel aus Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland,….. 🙂

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14.März – Home Sweet Home Live aus München DVD

Untitled1Am 14. März  rückt die unvergessliche Deutschland-Tournee von Andreas Gabalier mit Band nochmals in den Mittelpunkt, wenn an diesem Tag die Live DVD/CD „Home Sweet Home Live in München“ im Handel erhältlich ist!
Die limited Box beinhaltet eine Doppel-Live-CD sowie 2 DVDs – einmal das Live-Konzert aus der Münchner Olympiahalle sowie  Bonusmaterial aus München, Hamburg und Singapur + Videoclip von“Man of VolksRock’n’Roll“ !

Was für eine Stimmung in der ausverkauften Olympiahalle geherrscht hat, zeigt uns ein wenig folgendes Amateurvideo…

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