Herzschlagfinale bei Puls 4! – Und auf Tour mit Gabalier!


Zu Beginn ein großes Kompliment an Puls 4 für die gestrige Final-Show von „Herz von Österreich“. Selten, dass bei einem Casting-Show -Finale das Niveau aller Finalisten so hoch lag und zugleich eine breite Bandbreite der Musiklandschaft präsentierte. Unser Tipp an ORF – sollte man am Küniglberg wieder einmal einen Teilnehmer für den Eurovision-Song-Contest suchen, erspart euch eine eigene Show – „Herz von Österreich“ bietet 8 mögliche Kandidaten!

Zur Show!
Wieder einmal bestätigte sich, dass das Bundblatt Ö nur leere Phrasen ankündigt – kein Foto von Andreas Gabalier mit seiner Silvia 🙂
Ähnlich wie im US-Präsidentenwahlkampf galt es für die 8 Finalisten, einzelne Bundesstaaten(-länder) für sich zu gewinnen, und erst bei Gleichstand zählte die Anzahl der Anrufe!
Vor 10 Wochen machten wir kein Geheimnis daraus, dass der Süd-Ost-Steirer Johannes Spanner mit seiner Harmonika zu unseren Favoriten zählt. Der junge Bua, der natürlich auch versucht ein wenig Gabalier zu kopieren, erreichte den hervorragenden 2. Platz, dank den Bundesländern Steiermark und Kärnten. Zahlreiche Konzertanfragen dürften ihm im Süden Österreich also garantiert sein.
10000246_469055226553279_249772020_nEine Randnotiz zur Steiermark – 5 der 8 Finalisten kamen aus der grünen Mark. Für die heimatbewusste Oberösterreicherin Silvia Schneider ein rätselhaftes Phänomen: „“Steirer, was habt ihr nur im Wasser?“ 🙂 Silvia drückte die Daumen für ihren Landsmann Harald Baumgartner der den 3. Platz belegte und sich damit über eine 100.000 Euro Werbekampagne freuen darf. 

Wie in vielen österreichischen Castingshows gab es beim Gewinner eine kleine Überraschung. Niemand der 3 anwesenden Juroren hätten richtig getippt, und auch im social-media spielte er im Vergleich zu anderen Teilnehmern eine untergeordnete Rolle – David Blabensteiner aus 1622607_697752886942107_418931304_nNiederösterreich!
Vielleicht auch wegen seiner traurigen Vatergeschichte, aber sicher dank einer schönen Klavierballade berührte und überzeugte er die Mehrheit der Österreicher. Sein Preis: eine 250.000 Euro Werbekampagne! 
Hoffentlich nützt David diese Kampagne sinnvoll und erleidet nicht das Schicksal vieler Gewinner der diversen Casting-Shows, denn es hat in Österreich fast schon Tradition, dass die Sieger in Vergessenheit geraten und die 2. Platzierten eine erfolgreiche Karriere hinlegen. Wir denken da an Christl Stürmer oder zweimal 2. Plätze bei Lukas Plöchl!

Ja und dann gab es noch einen besonderen (Trost)-Preis bei diesem Finale – gemeinsam auf Tour mit Andreas Gabalier! Andreas sucht für seine diesjährigen 4 Open-Airs in Österreich jemanden aus, der live als Vorprogramm fungieren darf.
Gleich vorweg – Andreas nannte dies in der Show als eine der schwersten Entscheidungen seines Lebens. Wer Andreas kennt weiß, wie wertschätzend er gegenüber anderen Musikerkollegen ist und daher immer sehr diplomatisch argumentiert. In den 10 Vorentscheidung-Shows kommentierte Andreas am Ende der jeweiligen Sendungen die Auftritte , und dabei schaffte er es, niemanden der 64 Kandidaten namentlich hervorzuheben,  um ja nicht dadurch einen anderen Künstler musikalisch 1620451_469071849884950_1727932449_nherabzusetzen.
Aber im Finale musste er nun Farbe bekennen, und im untenstehenden Video sieht man nochmals wie schwer ihm diese Entscheidung fiel.
Andreas Wahl fiel wohl für viele seiner Fans überraschend aus. Er wählte die steirische Deutsch-Rock-Band „13pluxx“ die den 7. Platz belegten. Nur Minuten danach, löste diese Entscheidung unter den Gabalier-Fans in den Foren eine rege Diskussion aus. Bekanntlich sind Diskussionen über Musikgeschmäcker sinnlos und wir stellen uns nicht auf einer Stufe mit sogenannten Intellektuellen, die gerne auf bestimmte Musik-Genres hindreschen. 
Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Andreas sich bewusst jemanden als Kontrast zu seiner eigenen Show entschieden hat. Es ist dies eines der Geheimnisse seines VolksRocknRoll. Egal wie gut eine Julia, Johannes oder Natalie den Schlager, bzw. Volksmusik gestern vertreten hätten – es lag auf der Hand, dass sich  Andreas gezielt für ein Pendant zu den Schubladen, in die er oft gesteckt wird, entscheidet. Warum er sich allerdings just für den schnellen Deutsch-Rock a la „13pluxx“ entschieden hat, die sich aus meiner Sicht von unzähligen Bands, die seit Jahrzehnten wie Sand am Meer auf und ab gespült werden, nicht abheben, bleibt uns ein Rätsel. Wenn schon Mut bei der Entscheidung, dann hätte es  sich die Band HORST verdient – dank ihrer speziellen Originalität, aufpeitschende Crossover-Musik und Outfit! Es hätte eine breitere Mehrheit der Fans angesprochen (siehe Finalplatzierung).

… und kurz nach dieser Entscheidung ging es für Andreas nach Graz – zum traditionellen Bauernbundball!!! Fotos folgen in Kürze!

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4 Gedanken zu „Herzschlagfinale bei Puls 4! – Und auf Tour mit Gabalier!

  1. Silei

    Vielleicht hat Andi ja jetzt die rosarote bzw. pinke Brille abgelegt…..

  2. Evelyn

    Bis auf die Tatsache, dass es nur 8 Finalisten waren und nicht 10, super Artikel. Und was 13pluxx betrifft – den Nagel auf den Kopf getroffen! (Die sind echt gut, aber nix Neues)

  3. dragica

    🙂

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