Gabalier, Gender-Schwachsinn und das Binnen-I!!!


Ein Standard-Kommentar zum Binnen-I-Streit in Österreich:

Aber Forderungen wie die Rückkehr zur sprachlichen Normalität haben einen besonderen Stallgeruch, wenn ausgespart bleibt, um wessen sprachliche Normalität es sich handelt und wer sich anmaßen darf, festzulegen, was normal ist. Einem Volksmusik-Star, der nur noch verkrampften Gender-Wahnsinn wittert, wenn das Wort Töchter in die Bundeshymne rutscht, möchte man das lieber nicht zumuten, …. Da lebt es sich noch immer viel besser mit der „phallischen Form“ des Binnen-I.

Wir wissen nicht aus welchem Stall der Autor dieser Zeilen entlaufen ist, aber jemand der am liebsten die Geschlechter abschaffen möchte, empfehlen wir dringend seinen eigenen Stall zu entmisten — mit viiiieeelll Frischluft 🙂

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Zur Erinnerung:
Andreas Gabalier singt beim Formel 1 Lauf am Spielberg die originale Bundeshymne. Trotz zahlreicher Spitzenpolitiker vorort gab es wegen Andreas Fauxpas gegen die neue, gegenderte Hymne keinen medialen Aufschrei. Es vergehen mehr als 24 Stunden da entdeckte eine deutsche VolksRocknRollerin den offenen Brief der grünen Frauen gegen Gabalier. Schnell macht dieser Feministen-Schrei im Internet die Runde, wir veröffentlichten dieses Schreiben ebenfalls auf der Rundschau und nachdem hunderte Gabalier-Fans ihren Unmut auf der FB-Seite der Grünen ihren freien Lauf ließen, wurden die Medien darauf aufmerksam und berichteten über einen „Shitstorm“ gegen diese politische Frauen.  0

Es folgte der inzwischen legender gewordene ZiB-24 Auftritt von Andreas und Ex-Ministerin Rauch-Kallat, wo die Argumente der Politikerin nicht über den Schließmuskel hinaus reichten. Die nächste Peinlichkeit lieferte tags darauf die derzeitige Bildungsministerin mit einem oberschlauen Taferl, das wiederum einen noch breiteren Shitstorm gegen ihre Person selbst auslöste. 
Seitdem (4 Wochen) wissen die Medien ihr Sommerloch zu füllen und es vergeht kein Tag wo nicht über Binnen-I, Gender-Blödsinn und Bundeshymne diskutiert wird. Obwohl Medien a la Kurier, Standard,… beinah täglich Stimmen zu Wort kommen lassen, die predigen wie wichtig es sei, dass FRAU in Sprache und Schrift hörbar/sichtbar wäre, findet nach wie vor eine überwältigende Mehrheit, dass dieser bevormundete GenderMainstreaming schon längst alle Grenzen eines logischen Verstandes überschritten hat.
Ja, selbst die Mehrheit der Frauen lehnen diese gegenderte Sprachregelung kategorisch ab und würden es lieber begrüßen, dass z.B. Lohnunterschiede auf Gehaltszetteln nicht mehr sichtbar wären. Inzwischen finden aber, Gott sei Dank, auch immer mehr prominente Leute aus Bildung, Akademie, Show,….den Mut und äußern sich kritisch gegenüber den gesteuerten Gender-Wildwuchs im Alltag – zur Erinnerung – alles begann nach Andreas bodenständigen Auftritt am Formel 1 GP 🙂

Zu den vielen Stimmen mit gsunden Hausverstand zählt auch die steirische Austro-Pop-Ikone Stefanie Werger. (Unsere deutschen VRR-Fans kennen sie vielleicht dank der Puls 4-Show „Herz von Österreich“). Vor ein paar Tagen meldete auch sie sich auf ihrer Facebook-Seite  zum Binnen-I-Streit  zu Wort. Wir finden, dass ihre Zeilen sich mehr Leser verdienen….   972078_495131740552197_349806551_n

Liebe Facebook Freunde und „Innen“!

Nachdem der überhitzte-, für mich schwer nachvollziehbare Medienaufreger über die fehlenden „Töchter“ in Andreas Gabalies vorgetragener Bundeshymne endlich etwas abgeklungen ist, hat man gerade noch den Schlusspfiff der Fußball – WM abgewartet, um das drohende Sommerloch der Medienlandschaft mit dem so genannten „Binnen I“ zu füllen.
Da scheinen selbst die erschreckend blutigen Aufstände im nahen Osten nicht zu genügen. Ich bin mit Leib und Seele eine Frau, genauer noch: – ein Vollblutweib, dem es stets absolut wurscht war, ob allgemein von „Künstlern“ ohne das anhängliche /Innen die Rede war, denn ich fühlte mich gleichsam angesprochen, weil ich weiß wer ich bin, was ich kann und was mir wichtig erscheint.
Selbst in Zeiten, da ich noch eine Suchende war, mich erst häuten und behaupten musste und manchmal an mir gezweifelt habe, hat mich die Nichtnennung meiner Weiblichkeit in diversen Schriftstücken weder gekränkt noch in Rage gebracht. Da mussten schon bedeutendere Themen an meinem Ego kratzen. Jetzt könnte man freilich entgegenhalten, dass es Frauen gibt, die nicht so selbstbewusst sind und beruflich weniger Erfolg haben. Frauen ohne Kampfgeist, Mut und Ellenbogentaktik. Frauen, die man früher als „Mauerblümchen“ bezeichnet hätte. Ich habe allerdings mit den Jahren den Eindruck gewonnen, dass sich die meisten dieser Frauen grundsätzlich durchaus wohl in ihrer Haut fühlen. Es ist auch nicht „jedermanns“ Sache, im Vordergrund zu stehen. Nur – wenn sie zu Hause ihren Lohnzettel studieren, träumen sie manchmal davon, einmal so viel zu verdienen wie ihre Kollegen, die gleich viel leisten wie sie, oder sogar weniger. Dieses Thema aber wird eher totgeschwiegen.
Glaubt ihr wirklich, dass diese Frauen das „Binnen I“ brauchen, um wahrgenommen zu werden?
Selbst qualifizierte Karrierefrauen, die es bis in die oberen Firmenetagen geschafft haben, müssten diesen Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen längst bemerkt haben. Warum sind sie nicht längst in Scharen mit Kampfparolen auf die Straße gegangen? Angst vor der eigenen Courage, Angst um den Job? Ist es wirklich notwendig, die allgemein übliche Schreibweise zu sezieren um der weiblichen Aufmerksamkeit gerecht zu werden? Habt ihr z.B. schon einmal von „Krankenbrüdern“ gehört oder von Weihbischöfinnen? Letztere wären tatsächlich ein bedeutendes Thema.
Nicht einmal die steirische Spitzenpolitikerin Waltraud Klassnic hat sich „seinerzeit“ darüber echauffiert, als „Frau Landeshauptmann“ tituliert zu werden, obwohl es in diesem Fall durchaus verständlich gewesen wäre.

Lasst es gut sein, ihr hochemanzipierten Verfechterinnen der schwer leserlichen /Innen- Schreibweise! Damit werdet ihr die absolute Gleichberechtigung nicht erzwingen können. Besinnt euch darauf, dass es weit größere Gräben im Gleichheitsbedürfnis zwischen Männern und Frauen gibt, die zu überwinden sich lohnen würde. Mit etwas Feingefühl kann man sogar erkennen, dass nicht nur Frauen darunter leiden.

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Kategorien: Hoamatgfühl | Schlagwörter: , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Gabalier, Gender-Schwachsinn und das Binnen-I!!!

  1. wiesnmadl

    Wann kommt eigentlich „die Menschin“? Bei „der Mensch“ fühlen sich vielleicht manche nicht angesprochen. Oder muss es dann nicht besser – ganz neutral – „das Mensch“ heißen?

  2. MARie Helene

    Und nicht zu vergessen „die Blödfrau“, „die Deppin“, „die Dummköpfin“, „die Ärschin“, „die Hosenscheißerin“ und eventuell auch noch „die Schlappschwänzin“! Also ich möcht doch wirklich bitten, so viel „Höflichkeit“ muss schon sein…

    Und dann möcht ich bitte auch noch, dass „die Hose“ und „die Prostata“ männlich und „der Rock“ und „der Busen“ weiblich wird liebe Volksvertreter – Vielen Dank im Voraus! 🙂

    Ab jetzt wird von mir jegliches Binnen-I konsequent boykottiert und ignoriert – das geht mir nämlich schon sehr auf die Säckin… 😀

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