Journalistisches Sommerloch trifft Neidkomplex!


Auwehhhh! Ein journalistisches Sommerloch trifft auf einen Künstler-Manager, dem scheinbar der Erfolg seines Künstlers zu Kopf gestiegen ist……

Untitled2Als sich René Berto ( Bild: Manager von Conchita Wurst) nach erfolgreichem Abschluss der „Starnacht am Wörthersee“ zunächst über das Playback von Helene Fischer echauffierte, hatte er sein absolutes Stichwort gefunden: Playback. Sofort holte er zu einem weiteren Schlag aus, diesmal gegen Andreas Gabalier, der bei der Starnacht 2014 nicht einmal anwesend war. „Vor zwei Jahren, als er hier auf der Bühne stand, hat Gabalier ja auch noch Playback gesungen. Das ist aber kein Wunder, er trifft sowieso keinen Ton richtig“, so der scheinbar frustrierte Berto gegenüber News.

Auch den Bundeshymnen-Streit spricht er an – …. Allein schon das „wie“ war seiner Ansicht nach grauenhaft. „Ein peinlicher Auftritt, bei dem man Gabalier kaum hörte. Außerdem war die Hymne schlecht gesungen“.

Welchen Frust Herrn Berto plagt, geht aus der Schlagzeile nicht hervor, aber vom Musikgeschäft dürfte er nicht viel Ahnung haben. Es sollte doch bekannt sein, dass bei TV-Live-Shows die TV-Techniker fast immer auf Playback der Musiker bestehen und Andreas Gabalier niemals den Anspruch stellte jeden Ton richtig zu treffen. RocknRoll, Country, Rockmusik oder Volksmusik stellen eigentlich generell niemals den Anspruch die Töne richtig zu treffen (alle miteinander sind ja keine Sängerknaben).
Sehr viele VRRoller-Fans bejubelten Conchitas Sieg beim diesjährigen ESC. Nach diesem peinlichen Rundum-Schlag stellt sich wohl der Eine oder Andere berechtigt die Frage, ob Herr Berto der richtige Ratgeber auf Seiten einer Toleranz-Ikone ist. (Den ESC-Sieg verdanken wir einzig und allein der Stimme Thomas Neuwirth und sicher nicht Herrn Berto, der bis dato nur als Eventmanager für Klamaukkünstler unterwegs war.)
All das aber interessiert dem Medien-Sommerloch nicht – Hauptsache die Blätter sind wieder mit Schlagzeilen gefüllt 🙂

Zur Beruhigung für strapazierte Nerven Andreas gemeinsamer Auftritt mit Peter Kraus bei der Starnacht vor 2 Jahren…..

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Kategorien: Pressemeldungen | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Journalistisches Sommerloch trifft Neidkomplex!

  1. Monika Sivetz

    Eines ist sicher – Andreas hat einen Manager dem der Herr Berto nicht das Wasser reichen kann.
    Bei dem das Aufsehen ,das der Sieg beim ESC weltweit erregt hat ,
    könnte es gut sein , dass der Herr B. eine Hausnummer zu klein ist, um die Chancen, die sich für seinen Schützling dadurch ergeben haben, wirklich zu nutzen .
    Conchita sollte sich besser von dem Herrn trennen.

  2. Alexandra

    So ein Schmarrn.Der Andreas singt immer live!!!!!!Es gibt keine schönere und bessere Stimme als seine!!!Und er trifft schon den Ton.Wer ihn auf der Bühne erlebt hat weiss es besser!Wenn ich der Wurst Manager wäre würde ich vielleicht auch verzweifelt sein, denn er sie es Wurst wird niemals an einen Andreas Gabalier herankommen.Ich werde niemals ein Fan von das oder der wurst!Andiiiiii forever!!!!!!

  3. Theresa Zoitl

    Wenn ein angeblicher Musikmanager einen Vollblutmusiker wie Andreas Gabalier dermaßen unprofessionell verbal angreift, dann fehlen einfach die Worte!
    Andreas, der ein Musiker mit Leib und Seele ist, dem es mit seiner unverwechselbaren Stimme und seiner unglaublichen Bühnenpräsenz vor allem live regelmäßig gelingt tausende Menschen von der ersten bis zur letzten Minute seines Konzertes zu begeistern, derart unqualifiziert zu verurteilen … was soll man dazu noch sagen!?

    Aber andererseits, dass NEWS aus zwei kurzen Aussagen einen 2-Seiten-Bericht macht, damit diese böswilligen Äußerungen möglichst viele Menschen lesen, spricht auch für sich. Die Medien haben sich speziell in diesem Sommer wirklich negativ ausgezeichnet … sie haben nicht begriffen, dass die Menschen ihre „bad News“ aber so was von satt haben und dass es dringend an der Zeit wäre, im Kleinen zu beginnen Frieden zu stiften!
    Unheil und Unfrieden ist schon viel zu viel auf der Welt!

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