Monatsarchiv: April 2015

„Mountain Man meets Müllermilch“

Seit einigen Tagen heißt es „Mountain Man meets Müllermilch“ – Andreas Gabalier ist das neue Milchgesicht der Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG. Am Sonntag stellte er im Rahmen der beliebten „Schlager-Starparade“ in München sein neues Baby vor und beantwortete fleißig auch alle weiteren Fragen rund um den Mountain Man, seine Heldentaten und wie man die Bodenhaftung behält.

andreas-gabalier-mueller-buttermilch_n10338Für Andreas passt diese Kooperation perfekt: „Die Buttermilch hat einfach wie die Faust aufs Auge gepasst, weil ich selber auf dem Bauernhof bei meinen Großeltern groß geworden bin. Ich habe immer gesagt, ich möchte mich eigentlich mehr meiner Musik widmen, es gibt ja eh so viele Absatzprojekte rund um die Musik. Ich habe gesagt, wir warten eigentlich auf den ersten tollen wirklich authentischen und großen Werbedeal, der sich gemeinsam mit der Firma Müller aus Sympathiegründen ergeben hat.“

Einen entscheidenden Vorteil hat die Buttermilch, die mit dem Motto „Wenn’s schee macht“ vermarktet wird: „Die macht ja noch schöner, grad jetzt, wo der Dreißiger überschritten ist. Die ersten Falten kommen. Ich hab mir gestern mit der Pinzette das erste weiße Haar ausgerissen.“

….

Vor fünf Jahren rechnete selbst Andreas Gabalier nicht mit dem Hype um seine Person, wie sie heute existiert. So beliebt und umworben zu werden kann einen schon einmal abheben lassen – das ist dem Musiker bewusst: „Ansonsten kann man diesen Weg auf zwei Art und Weisen gehen – es kann einem das Heu heraushauen, muss es aber nicht. Ich glaube, man kann es auch genießen, diese Zeit einfach schätzen, viel Freude darin sehen, seine Freunde, Familie und so weiter auch ein bisschen daran teilhaben lassen. Man muss nicht in der Einsamkeit versinken, wenn man am Abend allein ins Hotelzimmer wandert, so wie man es von vielen Seiten hört. Manchmal, wenn man den Kalender zurzeit anschaut, mit Tonstudio unter der Woche und Live-Shows und TV-Shows an den Wochenenden, freut man sich oft einmal auch auf solche Momente. Ich schaue, dass ich die nötige Portion Sport konsumiere unter der Woche, dass ich auf meine Bewegungsstunden komme. Und so kann man diesen Weg eigentlich auch ohne große Flügel durchwandern.“

Diesen Artikel inkl. Interview verdanken wir der netten VRRollerin bei SchlagerPlanet Jenny – siehe Link….

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Das Wort zum Sonntag: Gabalier und die Toleranz der Medien!

Während Andreas Gabalier nach wie vor die Massen bei seinen Live- und TV-Auftritten anzieht, geht die Feminismus- bzw. Gender-Debatte weiter und das eine oder andere mal als „negativ“ Beispiel der Name Gabalier angeführt wird.
Daher möchten wir als „Wort zum Sonntag“ folgenden lesenswerten Kommentar aus einer Bezirkszeitung hier veröffentlichen:

11058706_808453532557974_8518438085041626378_nPapier ist geduldig, könnte „ES“ schreien müssten wir uns den ganzen Tag die Ohren zu halten!
Was soll noch alles in die Zeitung?

Ist das nicht schon eine „Hetzkampagne“ gegen Gabalier, um die Auflagen zu steigern?

In einigen Tagen ist Muttertag, was ist so falsch daran HAUSFRAU und Mutter zu sein? Sind Hausfrauen und Mütter nichts wert? Und sollte es einmal eine Frau Gabalier geben? Bin ich mir ganz sicher, wird es eine private Entscheidung sein, was der „Beruf“ von ihr sein wird!

Ist es nötig, österreichische Hausfrauen so beschreiben und gleichzeitig die Hymne der Österreicherinnen in den 7.Himmel zu loben. Sind Hausfrauen minderwertige Menschen in Österreich?

Wo bleibt die Toleranz gegenüber allen Menschen in Österreich?
Ich würde mir auch nicht den Mund verbieten lassen.

Mir ist die Bundeshymne in „alt“ auch lieber. Ich bin „Mann“ genug um darüber zu stehen!

Andreas Gabalier Fans können sicher zwischen einer Hetzkampagne und der Tatsache unterscheiden, daß der beliebte Volks-Rock`nRoller noch nie einen Menschen persönlich angefeindet hat.

Und ob aus einem beliebten Volks-Rock`n`Roller ein „Mountain Man des billigen Beifalls“ wird? Werden „Gott sei Dank“ immer noch die Fans entscheiden und nicht eine Hetzkampagne.

Muß sich ein ganz normaler Mensch, wegen dieser Hetzkampagne schon verteidigen?
Eine Gegendastellung, für NICHTS und nur BLABLA.
Sollten die Medien nicht über POSITIVES berichen?
Was Andreas Gabalier gewonnen und erreicht hat!

Quelle: meinbezirk

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Auch Nik P. rechnet mit dem Amadeus „Gockelwerk“ ab!

Wer unsere Artikel der letzten Jahren über den Amadeus Award stets verfolgte, dem dürfte unsere Meinung über Österreichs Musikpreis Amadeus Award bereits bekannt sein. Eine reine politisch-gesteuerte Preisschieberei fern aller objektiven Kriterien a la Verkaufszahlen oder Fanzuspruch. 
10428557_808265109253647_7896532113074834670_nNach Andreas Gabalier spricht nun auch sein Musikkollege Nik P. offene Worte über die scheinheilige Veranstaltung:

„Obwohl ich immer wieder nominiert bin, und auch immer wieder eingeladen werde, gehe ich seit Jahren nicht mehr zum Amadeus. Diese Veranstaltung ist scheinheilig. Da vergibt eine sogenannte Österreichische Musikwirtschaft Preise und lässt die Kategorie Schlager einfach weg“

„Als ich das letzte Mal dort war, wurden die Kategorien Schlager und Volksmusik einfach im Vorfeld abgehandelt, damit man im Hauptteil der Show damit nichts mehr zu tun hat. Damals habe ich mir gedacht, ,was soll ich hier überhaupt?!’’ Es geht dabei gar nicht darum, dass ich mich als Sänger nicht respektiert fühle. Es geht darum, dass man ein ganzes Publikum nicht respektiert.“

Fazit des 53-Jährigen: „Diesen Scheiß habe ich satt. Ich möchte ich dort nicht mal mehr nominiert werden. Bei einem Branchenpreis die kommerziell erfolgreichste Sparte zu ignorieren ist nicht nur verlogen, sondern auch eine Verarsche. Das finde ich einfach nur schäbig.“

Quelle: http://www.seitenblicke.at/top-stories/nik-p-ist-mit-dem-amadeus-fertig

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Huberta Gabalier – Neuauflage von „Herzleben“

„Es ist Zeit auch auf mich selbst zu schauen.“

11136723_453625028135923_6521846678390768331_nDieses Zitat stammt aus Huberta Gabaliers erstem Gedichtband „Herzleben“, der vor über drei Jahren in limitierter Auflage erschien, danach relativ schnell vergriffen war und demnächst wieder erhältlich sein wird.

Das Schicksal der Familie Gabalier wurde mit der Berichterstattung rund um Andreas Gabalier in den letzen Jahren wohl bereits in allen Facetten medial ausgeschlachtet. Es bedarf darüber keiner weiteren Worte!
Als ich „Herzleben“ erstmals in meinen Händen hielt, war ich darauf eingestellt, Zeilen des Schmerzes und der Trauer zu finden. Dem war aber nicht so – ich begegnete in diesem Gedichtband eine berührende Stimme, die Einblick in ihren Gedanken über das Leben draußen in der Natur gewährte. Natürlich erzählt diese Stimme dem Leser auch seine Gedanken in der Einsamkeit, über ihre Träume, Sehnsüchte, Schmerz und sie macht auch kein Geheimnis  über ihren Glauben. Die Stimme beklagt sich in keiner Zeile.  Kein Wort über  finstere, dunkle oder depressive Stunden. Nein – die Stimme in Herzleben erzählt von kleinen Details aus einem Leben, dass sein eigenes ICH  erst selbst neu gefunden hat.
Das macht Mut!

Hubsi´s  Gedichteband „Herzleben“ erscheint am 22. April 2015 als zweite überarbeitete Neuauflage im Eigenverlag.
Bestellungen nimmt Huberta persönlich gerne an. Ab Erstverkaustag werden dann die Bücher verschickt!

Anschrift: huberta.gabalier@gmx.at 

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Gabalier: „Der Amadeus ist für mich gestorben!“

11128168_816202421783085_8653030029803804303_nRespekt für Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, die KRONE, die sich nicht nur nicht an der unfairen und falschen Berichterstattung über Andreas Gabalier in den letzten Tagen nicht  beteiligte, sondern die auch ihre Stimme gegen den verlogenen, politisch korrekten „Wind“ erhob. (Michael Jeannee).  Und ein Danke der KRONE für folgendes ausführliches Interview mit unserem Steirer-Buam wo Andreas Klartext spricht – z.B. beim Thema AMADEUS, der für ihn wohl in nächster Zukunft gestorben sein dürfte. (So bleiben die eingerauchten Ar…loch-Rufer schön high unter sich :–)

Krone: Man hatte ein bisschen den Eindruck, Sie seien neidisch auf Conchita Wurst, die Ihnen beim „Amadeus“ die Preise weggeschnappt hat… Gabalier: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Neid ist überhaupt nicht mein Thema. Ich vergönne es ihm von Herzen.

„Krone“: Ihm? Die Kunstfigur Wurst ist eine Frau… Gabalier: Nein. Die Frau Wurst ist für mich noch immer ein Mann. Den Erfolg vergönne ich ihm, ihr, wie auch immer. Mir hat auch ihr Auftritt beim Song Contest enorm gut gefallen, und sie hat eine großartige Stimme. „Krone“: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Andreas Gabalier und Conchita Wurst? Gabalier: (Denkt lange nach.) Vielleicht dieser unbedingte Wille, seinen Weg zu gehen, egal was die Leute sagen. Und wir sind beide Steirer. Aber sonst sind wir natürlich zwei Paar Schuhe und das ist auch gut so. Es ist genug Platz für jeden von uns, und ich wünsche mir einfach ein bisschen Toleranz. Für jeden von uns. „Krone“: Würden Sie sich selbst als tolerant bezeichnen? Gabalier: Ich bin sehr tolerant. Ich bin so tolerant, dass ich das, was mir persönlich vielleicht nicht gefällt, links liegen lasse. Mir würde es niemals einfallen, im Internet über andere so zu schimpfen, wie derzeit manche über mich herziehen. Ich habe auch vollstes Verständnis, wenn meine Musik, diese ländliche Idylle, meine heile Welt, die ich besinge, nicht jedem gefällt. …… „Krone“: Werden Sie nächstes Jahr wieder zum „Amadeus“ gehen? Gabalier: Nein. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war schockiert darüber, wie politisch dieses Event geworden ist! „Krone“: Warum politisch? Gabalier: Weil da in meinen Augen linksradikale Hetzerei gegen die FPÖ betrieben worden ist. Man kann zu dieser Partei und zu H.C. stehen, wie man will, aber was dort passiert ist, im Namen eines nationalen Musikpreises, das war nicht okay (Anm.: Der Rapper Nazar, der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einen „Hurensohn“ genannt hatte, dankte in seiner Rede dafür, dass man in Österreich seine Meinung über einen Zahntechniker sagen dürfe, und sprach von „kleinen Hurenkindern“ in der Politik). Diese ordinären und beleidigende Worte ernteten noch Applaus und Andreas Gabalier für seine offenen Worte über Toleranz -Buhrufe. Das sagt wohl alles über die geistige Einstellung des Amadeus-Publikums aus! Und das alles sagt leider auch viel über unsere Gesellschaft aus, die anscheinend durch die Medien angeregt wird sich zu spalten. „Krone“: Der FPÖ-Chef wird sich jetzt bei Ihnen bedanken… Gabalier: Ich möchte nicht, dass das so rüberkommt, als würde ich für H.C. Strache sprechen. Mir geht es auch hier um Toleranz. Dass man mich deswegen gleich wieder braun anmalt, das ist mir klar. „Krone“: Stört es Sie nicht, dass Strache Ihre Facebook-Einträge toll findet? Gabalier: Wenn ihm das so wie mehr als einer halben Million Fans gefällt, dann steht es mir nicht zu, darüber zu urteilen. Ich kann mir doch nicht aussuchen, welchen Leuten meine Seite gefällt und welchen nicht! Das vollständige Interview findet ihr in der Sonntagsausgabe der Kronen Zeitung oder online hier…. Foto: Andreas privat mit Matze
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„LASST ANDREAS GABALIER IN FRIEDEN!“

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Hallo liebe Freunde!

Nach dem sogenannten “Eklat” beim Amadeus Award, wollte ich mich eigentlich zurückhalten. Obwohl ich die unhöflichen Kommentare des Publikums im Wiener Volkstheater für mehr als entbehrlich hielt und als die Kameras so über die Gesichter der saturierten, gelangweilten Besucher schwenkte, dacht ich schon: Mein Gott, warum tut sich der Gabalier das an!?Er hat Erfolg! (Für manche scheinbar zu viel) Er getraut sich zu sagen: Hey, ich bin HETERO – nein, eigentlich hat er nur erwähnt, dass er auf “MADLN” steht (schlimm genug, dass man das mittlerweile schon als Entschuldigung vorbringen muss!!)  – und was geschieht seitdem. Sie schütten ihn an mit Spott und Hohn und die sogenannten TOLERANTEN und LIBERALEN (leider auch schon im Ausland) ergehen sich in einer Hetzkampagne gegen den Steirer, dass einem die Haare zu Berge stehen.
Ich und meine Familie leben mit dem Hype um Conchita Wurst – auch wenn er mich teilweise ankotzt! weil man nirgends mehr an dieser Kunstfigur vorbeikommt – jetzt muss auch noch der geniale Klimt (rotiert dabei sicher im Grab!) herhalten um die WURST-HAUT zu verschönern. Aber darum geht es hier ursächlich eigentlich nicht  – Andreas hat gesagt was er sich denkt, was er fühlt und vor allem was er von seinem Publikum an Vibes bekommt – dafür nagelt man ihn (kurz vor Ostern auch medial sehr passend ) ans “Kreuz”! ERSCHÜTTERND – der Zustand unserer Gesellschaft!!
Die KünstlerIN des Jahres, die den AMADEUS erhalten hat (ohne eigene Albumproduktion, dafür mit grenzenlos geschmacklosen Fast-Nacktbildern!) heisst TOM NEUWIRTH. Wie krank samma!?? Hat man in der Musik-und Showbranche nur noch Erfolg, wenn man homo-trans/sexuell oder lesbisch ist? Darf man sich nicht einen andersgeschlechtlichen Partner wünschen, mit dem man gerne Kinder haben möchte, die dann Worte wie Heimat und Papa & Mama verwenden dürfen, OHNE dass sie gleich als “Xeno-und Homophob” beschimpft werden… ANDREAS – bitte, lass Dich nicht verbiegen – allerdings, bitte. lass Dich auch nicht (unfreiwillig) vor den “rechten Karren” spannen – und wir wollen bitte noch viele Konzerte und Lieder mit MADLN, KNACKIGEN BUAM, ZWÖLFENDERN, REHLEINS, ZUCKERPUPPEN und von mir aus auch “Mountainmen” hören – vielleicht ist in den nächsten Wochen für Dich ein “bissl Weniger MEHR“.
Die, die Dich nicht mögen, die sollen Dich auch nicht bekommen!! Die, denen Du wertvoll bist und die Deine Musik und Dein Rückgrat lieben, die finden Dich – auch ausserhalb der in sich fragwürdigen Amadeus Award-Show und den Medien, die schon längst den Kontakt zu den echten Menschen in diesem Land verloren haben!

STAY TUNED: VOLKS ROCK´N ROLLER  

Dankend übernommen von https://stadlmadl.wordpress.com/

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Feiertage als hohes Gut

Heute, am Gründonnerstag, musste ich zufälligerweise zweimal an eine Aussage von Andreas Gabalier denken, die er in einem Interview irgendwann vor 2 Jahren machte. Sinngemäß bedauerte Andreas damals, dass immer mehr Menschen die Bedeutung und Hintergründe der kirchlichen Feiertage nicht mehr kennen.
278679581813Heute morgen präsentierte irgend  eine Frühstücks-TV-Sendung hierfür einen Beweis. Es wurden Leute auf der Straße befragt ob sie wissen was am Karfreitag geschah. Man glaubt es kaum, von 4 Antworten war nur eine richtig.
Für Christen ist der Tag des Kreuzestod Jesus der strengste Fast- und Abstinenztag des Jahres, nicht nur kulinarisch auch Feierlichkeiten a la Parties, Tanzveranstaltungen,… sind tabu. 
Der eine oder andere eingefleischte Gabalier-Fan der ersten Stunde wird sich vielleicht noch an Andreas Live-Auftritt am Karfreitag 2011 in einem Wiener Discoclub erinnern  und sich dabei die Frage gestellt haben, wie ist das für einen gläubigen Menschen wie Andreas vereinbar? Diese Frage bekam Andreas auch zuhause gestellt, als er im Kreis seiner Familie Ostern feierte und er konnte wahrheitsgetreu seiner gläubigen Mutter und Oma versichern, dass sein Konzert nach Mitternacht, also am nächsten Tag, stattfand. 
Andreas ist sich dem Sinn der österlichen Feiertage mehr als bewusst und vielleicht  gibt er auch hier für viele junge Menschen ein Vorbild ab. 

Das unsere christlichen Feiertage auch für Andersgläubige oder Atheisten als ein hohes Gut unserer Kultur betrachtet werden sollte, erfuhr ich heute in einem Kommentar in der Presse:

Ostern steht vor der Tür, Pfingsten – und jene Feiertage, die stets auf einen Donnerstag fallen und vielen zusätzlich einen freien Fenstertag bescheren. Wie hießen diese Feiertage nochmal? Und was wird da eigentlich gefeiert? Egal, es sind arbeitsfreie Tage, noch dazu in der schönsten Jahreszeit.

Heute stellt sich die Situation etwas anders dar als zu der Zeit, als das Konkordat geschlossen wurde: Die Zahl der Christen schrumpft, jene von Menschen ohne religiöses Bekenntnis steigt. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung beträgt in Österreich derzeit 65 Prozent, in Wien sind es nur mehr 39 Prozent…..

Der Wirtschaft sind die vielen gesetzlichen Feiertage in Österreich schon lange ein Dorn im Auge, ebenso die Sonntagsruhe. Die Produktion stehe zu oft still, es müssten hohe Zuschläge bezahlt werden. In seltenem Einvernehmen mit der Kirche verteidigt die Gewerkschaft seit je die katholischen Feiertage und den arbeitsfreien Sonntag. Selbst jene, die sonst heftig gegen „Kirchenprivilegien“ auftreten und am liebsten alles, was an Religion erinnert, aus dem öffentlichen Leben entfernen wollen, sind für die Beibehaltung dieser Feiertage.

Denkt man die Sache zu Ende, stellt sich die Frage, wieso Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind oder nie einer Religionsgemeinschaft angehört haben, an einem kirchlichen Feiertag frei haben sollen?

Da bin ich bei einem Stichwort, warum die Sonn- und Feiertagsruhe nicht nur für religiöse Menschen von großer Bedeutung ist: Diese Tage sind Inseln inmitten von Hektik und dem Mangel an gemeinsam mit der Familie oder Freunden verbrachter Zeit. Sie zeugen von einem anderen, ganzheitlichen Menschenbild, das den Menschen nicht nur auf den Zweck, auf das Materielle reduziert. Vor allem zu Weihnachten und Ostern besuchen viele Menschen Gottesdienste, die sonst keine Kirche betreten.

Die religiösen Feste erinnern daran, dass das Leben nicht allein auf Arbeit und Konsum ausgerichtet sein sollte. Die kirchlichen Feiertage sind kostbar und sie sind Gelegenheiten, in unserer immer rasender werdenden Welt zur Besinnung zu kommen. Sie aufzugeben, wäre ein immenser kultureller Rückschritt.

Nach diesem Kommentar musste ich das zweitemal an Andreas Aussage denken – Grund genug für einen Artikel zum Nachdenken auf unserer Rundschau!

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