Gabalier: „Der Amadeus ist für mich gestorben!“


11128168_816202421783085_8653030029803804303_nRespekt für Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, die KRONE, die sich nicht nur nicht an der unfairen und falschen Berichterstattung über Andreas Gabalier in den letzten Tagen nicht  beteiligte, sondern die auch ihre Stimme gegen den verlogenen, politisch korrekten „Wind“ erhob. (Michael Jeannee).  Und ein Danke der KRONE für folgendes ausführliches Interview mit unserem Steirer-Buam wo Andreas Klartext spricht – z.B. beim Thema AMADEUS, der für ihn wohl in nächster Zukunft gestorben sein dürfte. (So bleiben die eingerauchten Ar…loch-Rufer schön high unter sich :–)

Krone: Man hatte ein bisschen den Eindruck, Sie seien neidisch auf Conchita Wurst, die Ihnen beim „Amadeus“ die Preise weggeschnappt hat… Gabalier: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Neid ist überhaupt nicht mein Thema. Ich vergönne es ihm von Herzen.

„Krone“: Ihm? Die Kunstfigur Wurst ist eine Frau… Gabalier: Nein. Die Frau Wurst ist für mich noch immer ein Mann. Den Erfolg vergönne ich ihm, ihr, wie auch immer. Mir hat auch ihr Auftritt beim Song Contest enorm gut gefallen, und sie hat eine großartige Stimme. „Krone“: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Andreas Gabalier und Conchita Wurst? Gabalier: (Denkt lange nach.) Vielleicht dieser unbedingte Wille, seinen Weg zu gehen, egal was die Leute sagen. Und wir sind beide Steirer. Aber sonst sind wir natürlich zwei Paar Schuhe und das ist auch gut so. Es ist genug Platz für jeden von uns, und ich wünsche mir einfach ein bisschen Toleranz. Für jeden von uns. „Krone“: Würden Sie sich selbst als tolerant bezeichnen? Gabalier: Ich bin sehr tolerant. Ich bin so tolerant, dass ich das, was mir persönlich vielleicht nicht gefällt, links liegen lasse. Mir würde es niemals einfallen, im Internet über andere so zu schimpfen, wie derzeit manche über mich herziehen. Ich habe auch vollstes Verständnis, wenn meine Musik, diese ländliche Idylle, meine heile Welt, die ich besinge, nicht jedem gefällt. …… „Krone“: Werden Sie nächstes Jahr wieder zum „Amadeus“ gehen? Gabalier: Nein. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war schockiert darüber, wie politisch dieses Event geworden ist! „Krone“: Warum politisch? Gabalier: Weil da in meinen Augen linksradikale Hetzerei gegen die FPÖ betrieben worden ist. Man kann zu dieser Partei und zu H.C. stehen, wie man will, aber was dort passiert ist, im Namen eines nationalen Musikpreises, das war nicht okay (Anm.: Der Rapper Nazar, der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einen „Hurensohn“ genannt hatte, dankte in seiner Rede dafür, dass man in Österreich seine Meinung über einen Zahntechniker sagen dürfe, und sprach von „kleinen Hurenkindern“ in der Politik). Diese ordinären und beleidigende Worte ernteten noch Applaus und Andreas Gabalier für seine offenen Worte über Toleranz -Buhrufe. Das sagt wohl alles über die geistige Einstellung des Amadeus-Publikums aus! Und das alles sagt leider auch viel über unsere Gesellschaft aus, die anscheinend durch die Medien angeregt wird sich zu spalten. „Krone“: Der FPÖ-Chef wird sich jetzt bei Ihnen bedanken… Gabalier: Ich möchte nicht, dass das so rüberkommt, als würde ich für H.C. Strache sprechen. Mir geht es auch hier um Toleranz. Dass man mich deswegen gleich wieder braun anmalt, das ist mir klar. „Krone“: Stört es Sie nicht, dass Strache Ihre Facebook-Einträge toll findet? Gabalier: Wenn ihm das so wie mehr als einer halben Million Fans gefällt, dann steht es mir nicht zu, darüber zu urteilen. Ich kann mir doch nicht aussuchen, welchen Leuten meine Seite gefällt und welchen nicht! Das vollständige Interview findet ihr in der Sonntagsausgabe der Kronen Zeitung oder online hier…. Foto: Andreas privat mit Matze
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6 Gedanken zu „Gabalier: „Der Amadeus ist für mich gestorben!“

  1. Stefanie

    Das hat Andreas zwar so nicht gesagt, wie hier in der Schlagzeile – nachzulesen bzw. nachzuhören siehe beigefügtes Online-Interview in der Krone – er hat es viel vorsichtiger ausgedrückt, aber vielleicht gedacht! Man kann es ihm jedenfalls nicht übel nehmen, denn diese Veranstaltung war schon daheim am TV schwer zu ertragen! Jedenfalls hat Andreas Mut bewiesen und eine böswillig gemeinte Frage am „roten Teppich“ von FM4-Radio auf der Bühne thematisiert – sie hatten schon ganzen Abend in ihrem Liveticker gegen ihn geätzt – was dann passierte vor Ort und in den Tagen danach ist hinlänglich bekannt. Dass aber ein führender Bundes-Politiker Österreichs sich einer Facebookseite anschloss, die auf gemeinste Art und Weise über Andreas Gabalier spottet und gegen ihn hetzt, dass ein Romy-preisgekrönter Nachrichtensprecher des öffentl.rechtl.TV ständig diffamierende Ansagen auf Twitter gegen Andreas postet, das dürfte vielleicht nicht allen bekannt sein?!? … und Menschen, die auf solche Weise „ihre Art von Toleranz“ ausleben, erhalten ihren Lohn aus Steuergeldern, da hat man es echt manchmal nicht leicht, sich als Österreicherin zu bekennen.

    Trotz allem, Andreas Gabalier wird seinen Weg gehen, er ist ein Mann mit Rückgrat und er weiß, ein Großteil der Österreicher (ohne hier Prozente anführen zu wollen) und natürlich auch aus unseren Nachbarländern steht hinter ihm und ist ihm dankbar dafür, dass er ausspricht, was Vielen auf der Seele brennt.
    Andreas, es ist gut, dass Du mit dem Blick nach oben gerichtet und einem Lächeln auf den Lippen, ehrlich und geradlinig für Deine Überzeugung einstehst.
    Danke Dir dafür! Deine Lebensfreude, die von innen kommt, hebt Dich weit von Deinen Kritikern ab, so strahlen kann nur, wer von Herzen gut ist! Bleib so wie Du bist! Alles Gute!

    Stefanie

    • Liebe Stefanie – der Bundespolitiker gehört der Grünen Partei an und mit dem Nachrichtensprecher meinen sie wohl A. Wolf, der des öfteren mit negativen Kommentaren über Gabalier aufgefallen ist.
      Ja – 2 typische Sprachrohre der linken Reichshälfte Österreichs 🙂

  2. Doris Kodnar

    Danke Bergbauernbuam für diesen Nachsatz,
    habe den Amadeus nicht mitverfolgt und wusste auch nicht, wem die Stefanie nun da meinte.
    Den Kommentar von Stefanie finde ich echt gut.
    Wir brauchen uns aber vor niemanden zu fürchten und können getrost die Kinder beim Namen nennen. Dieselbiegen es sich ja auch nicht verbieten lassen, auf Menschen wie dem Andreas Gabalier, der seine Einstellung und Werte hochhält zu diesen auch steht, dafür öffentlich zu diffamieren.
    Fans haben es nun mal so an sich, dass diese Übergriffe nicht nur an die Person Gabalier fest gemacht wird, sondern auf alle die hinter Ihm stehen. Auch trau ich mich wetten, dass die Fan-Gemeinde seit diesen Herabwürdigungen an unseren Volks Rock’N’Roller, noch mehr Zulauf fand. Herr Gabalier ist für mich nicht nur ein toller Musiker, nein er hätte auch noch das Zeug dazu als eine tolle Leitfigur auf eine ganz anderen Bühne. Er spricht aus, wo wir als ganz normales Volk nicht mehr gehört werden. Er gibt uns einfach eine Stimme, die Sehnsucht nach so einer Persönlichkeit ist unbeschreiblich groß.
    Ich möchte mich jedenfalls für seinen Mut, die Ehrlichkeit und den STOLZ den er als gestandener Österreicher vermittelt, aus tiefstem Herzen bedanken!!!!

    • Gertraud Bauer

      Danke Stefanie und Danke Doris, ihr beide habt es auf dem Punkt gebracht!!!
      Und ja…der Dieter Chmelar beschimpft den Andi auch ganz schön in seinen Kommentaren im Kurier und auf twitter…

  3. der_grerechte

    damit man sieht wie tief die journaille sinken kann, siehe:
    http://derstandard.at/2000013971339/Das-Kalkuel-von-Gabalier-Der-rechte-Musikant#posting-1002646600

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