Andy Borgs «Stadl»-Abschied: Selbst der Himmel weinte


Nun ist es also tatsächlich geschehen: Andy Borgs letzter Stadl ging über die Bühne. Wer bei seinem Abgang noch eine boshafte Meldung in Richtung der Sendungsverantwortlichen vermutete, wurde enttäuscht. Das ist nicht der Stil von Andy Borg. Bei seiner letzten Show lässt er lieber Lieder von Abschied und Schmerz singen. Ein paar ironische Spitzen kann sich Andy dann aber dennoch nicht ganz sparen: Etwa bei der Begrüßung, als er im Amphitheater von Pula meint: „Wir alle gehören zum Weltkulturerbe.“ Seine Fans begrüßten Andy Borg daraufhin mit tosendem Applaus. „Sehr lieb, ich weiß, was ihr meint“, sagt er. „Ich hab‘ euch auch lieb.“

11018311_10153365121253818_2477195934300248219_nMusikalisch war der Stadl phantastsisch – mit Johnny Logan & Umberto Tozzi; mit einer Welturaufführung von Logan und Olaf Berger im Duett zu „The Way She Looks at You“, mit den Amigos  und natürlich Andreas Gabalier, der als derzeitige Nummer 1 der Szene, seinem liebenswerten Kollegen Andy Borg Rosen streute: „Der Andy hat den Stadl hervorragend gemacht. Die Fussstapfen, die er für seine Nachfolger hinterlassen hat, sind verdammt groß!“

Als dann im letzten Drittel der Show sogar der kroatische Himmel über Pula zu weinen begann, brauchte es noch einmal Andreas Gabalier und sein „Liad für Di“ – um die Stimmung vor der Bühne auf das gewohnte Stadl-Live-Niveau zu heben. Dabei kam es zu einer Schrecksekunde – mit seiner bekannten Lausbuben-Lässigkeit kraxelte Gabalier nämlich über ein Sicherheitsgeländer im antiken Amphitheater von Pula. Fast mannshoch ging es in die Tiefe, Gabalier sprang – und stürzte. Doch offenbar verletzte er sich nicht ernsthaft. Er rollte sich zur Seite ab, rappelte sich wieder hoch und setzte seinen Song – und den Gang durch die «Stadl»-Fangemeinde – fort.

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Und dann ist er da, der Moment, vor dem Andy Borg in den letzten Wochen „Respekt hatte“. Andy sagt, dass er stolz ist, Moderator dieser „legendären Show“ gewesen zu sein: „Sans net traurig, meinetwegen“, meint er in Richtung SEINES Publikums. „Am Ende soll das Lied stehen, das für mich der Anfang war“, sagt Borg zum Abschied. Es erklingt „Adios Amor“, das Lied, mit dem er 1982 bekannt wurde.
(Textauszüge aus Stadlpost)

Folgendes tolles Foto stammt von VRRollerin Cornelia:
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Kategorien: Live-Auftritte | Schlagwörter: , , , | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Andy Borgs «Stadl»-Abschied: Selbst der Himmel weinte

  1. Christine Rothhuber

    Es war eine sehr schöne Sendung aber auch sehr traurig als dann das Ende nah war und Andi Borg sein letztes Lied gesungen hat sah man ihm an das er den Tränen sehr nahe wahr. Auch bei mir zu Hause haben wir einige Tränfen vergossen weil es uns so leit tut das wir den Musikantenstadl mit Andi Borg nie mehr sehen werden und auch vor lauter Zorn gegen die ARD und das ZDF die alles verjüngen wollen. Die werden sich noch anschauen wenn sie ab nächstes Jahr keine Einschaltquoten mehr haben weil die Jugend sieht diese beiden Sender nie und die, die dies bis jetzt gesehen haben tun das dan nicht mehr weil nur noch MIST läuft.

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