Schon wieder – Macho-Vorwürfe gegen Gabalier?


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Muss Andreas Gabalier erneut wieder das alljährliche mediale Sommerloch stopfen, oder fällt so einigen Medien nicht Wichtigeres ein, über das sie berichten können? Während z.B. bewusst viele Journalisten über dass derzeit laufende EU-Austritt-Volksbegehren in Österreich schweigen, schlachten diese lieber eine eigene Meinung von Andreas Gabalier wochenlang aus. „Macho-Vorwürfe“, „Schwulenfeind?“,… sind nur zwei Schlagwörter der letzten Stunden, mit denen man versucht nicht nur Schlagzeilen zu verkaufen, sondern versucht den VolksRocknRoller gezielt in ein staubiges, konservatives Eck zu stellen. 

Jüngster Auslöser war ein Interview in einer deutschen Provinz-Zeitung die Andreas zum hunderttausendsten-male auf seine Meinung über Familie bzw. Frauen-Gleichberechtigung ansprach:

„Aber dass man in unserer genderverseuchten Zeit bald auf Ideen kommt, wie man im Privatleben vielleicht noch rechtlich festlegen könnte, dass der Mann einmal die Woche den Geschirrspüler ausräumt und die Wäsche aufhängt, das geht irgendwann zu weit.“

„Natürlich bin ich für Gleichberechtigung“, sagte Andreas dem „Münchner Merkur“. Kritik an seinen konservativen Vorstellungen vom Familienleben wies Gabalier zurück: „Gewisse Dinge von früher waren nicht immer nur schlecht.“ Er hoffe, „dass es noch ein Grundbedürfnis für Frauen ist, sich ein bissel um die kleinen Kinder zu kümmern, die ersten Schritte mit ihnen zu gehen, im ersten, auch zweiten Jahr, sofern es finanziell und familientechnisch möglich ist.“

Diese Meinung reicht, dass gleich im minutentakt alle Zeitungs-Schreiberlinge von Hamburg bis Graz darüber berichten – natürlich meist mit einem schon üblichen -linksorientierten U-ton. Ja kruzitürken, in welcher bevormundeten Welt leben wir?
Andreas Aussage richtet sich gegen gesetzliche Vorschriften die tief in das Privat-Leben einer Familie gehen. Ihm ist es sowas von egal, wer tatsächlich die Waschmaschine bedient oder die Autoreifen wechselt. Seine Kritik richtete sich einzig und alleine an so gewisse Schnapsideen mancher pseudo-toleranten, gendergesteuerten Irrköpfe, die ja jeden Schritt zwischen Mann/Frau geregelt sehen möchten. 

Liebe JournalistInnen (Das große I schenken wir euch!), euer alljährlich stattfindendes Sommerloch-Spiel durchschauen die Bürger und mit Schlagzeilen wie oben erwähnt, gewinnt man nicht mal einen neuen Leser hinzu. 
Umso mehr man krampfhaft versucht,  die öffentliche Meinung mit einer veröffentlichten Meinung auszublenden, umso mehr verlieren Medien an Glaubwürdigkeit (siehe jüngste Studien darüber).

In diesem Sinne nette Grüße aus der VolksRocknRoller-Fangemeinde…. 🙂
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Kategorien: Hoamatgfühl | Schlagwörter: , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Schon wieder – Macho-Vorwürfe gegen Gabalier?

  1. Theresa Zoitl

    Ja im Minutentakt haben sich 95% der Medien auf Andreas eingeschossen, ohne die geringste Veranlassung. Eigentlich ein Armutszeugnis für den heutigen Journalismus, doch das ist eine andere Geschichte.
    Was aber wirklich traurig macht, bei allem was da gesellschaftlich heutzutage so hochgejubelt wird, das wichtigste Wort in seiner tiefsten Bedeutung hat keinen Platz mehr: LIEBE
    Denn wo Liebe in einer Partnerschaft, in einer Familie ist, da braucht es keine Regeln, wer jeweils welche Aufgaben übernimmt, da fügt sich das ganz selbstverständlich von alleine.
    Andreas kennt noch diese wirklichen Werte, weil er sie als Kind erfahren durfte und vorgelebt bekam und er hat sich vorgenommen sie weiterzugeben an seine Kinder, auch die sollen eine so glückliche Kindheit erleben dürfen wie er selbst. Ihm ist aber auch jede Art von Hausarbeit vertraut, er hat bestimmt kein Problem damit die Wäsche aufzuhängen und die Hemden zu bügeln, im Gegenteil, er sieht das sehr entspannend und macht es gerne selbst.
    Ob die Medien irgendwann kapieren, dass niemand neugierig ist auf ihre „künstlichen Aufreger“, dass es ihre Aufgabe wäre Gutes aufzubauen, statt zu zerstören, dass es in ihrer Verantwortung wäre Frieden zu stiften, statt Krieg zu schüren?

  2. Gertraud Bauer

    Du sagst es liebe Theresa…..

    die Medien schüren den Hass sodass die Welt rundherum schon brennt…

    Andreas ist ein wunderbarer feinfühliger Mensch mit Rückgrat und sowas wird in unserer heutigen Gesellschaft von gewissen Menschen nicht mehr akzeptiert…

    zur zeit regiert das Böse im Übermass, wohin soll das noch führen…

    a Meinung hobn, dahinter stehn…
    es sollte viel mehr solche Menschen geben…

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