Beiträge mit dem Schlagwort: Gabalier

Videodreh „verliebt, verliebt“ mit Andreas Gabalier

Aus Respekt gegenüber den Opfern und deren Angehörigen bei der irren Amokfahrt, wurde kurzfristig der für heute geplante Videodreh von „verliebt, verliebt“ von Graz nach Klagenfurt verlegt.  Und so ist es einem Kärntner Rehlein  auch zu verdanken, dass wir Fotos und ein Video vom Videodrehtag erhalten haben… Natürlich dürfen auch Zuckerpuppen nicht fehlen….. bild1bild2bild3bild4 Fotos die wieder einmal zeigen wie Andreas Klein und Groß begeistert – DANKE für die Fotos! *************************

Ich komm derzeit fast nicht dazu, mir in Ruhe zu überlegen, was was für mich bedeutet. Außer dass es sich verdammt gut anfühlt den Erfolg zu haben, mit der Musik und Texten, die aus meinem tiefsten Herzen und Inneren kommen. Ist doch ein geiles Gefühl, mit dem was man gerne macht, so vielen Menschen Freude zu bereiten. Und die, die in mir ständig den Buhmann für alles sehen, was ihnen gegen den „toleranten“ Strich geht, die ignoriere ich so gut ich kann. Meine Werte bzw. das, was mir taugt und was mich ausmacht, die lasse ich mir von keinem verteufeln. (Andreas Gabalier in der neuen STADLPOST) 

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Das „Mountain Man“ Video …

Das Mountain Man Video… Wie gesagt, ich war immer schon ein großer Comic Fan und hab mir eigentlich immer schon von Anfang an immer so etwas wie ein kleines Superheldenvideo gewünscht. Mountain Man hat das Ganze dann realisiert – natürlich auch wieder mit dem nötigen Humor zu sehen – er fliegt durch die Bergwelt, er rettet die ganze Damenwelt vor sehr, sehr vielen Gefahren, die der Alltag der Bergwelt so mit sich bringt.

Eigentlich ist es sogar noch ein bisschen weiter ausgeschweift in Richtung Comicmonster, dass dann da auch irgendwo in der Bergwelt vorkommt, was es so ja nicht gibt. Da sind wir dann wieder beim Trickfilm. Der Mountain Man, der ist kräftig, der fliegt durch die Berge und hat sich ein Video verdient.
(Andreas Gabalier)

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7 Tage neue Lage – Gabalier „verliebt, verliebt“ neuer Sommerhit?

In genau 7 Tagen erscheint Andreas Gabaliers 5. Studioalbum „Mountain Man“. Die Vorfreude unter seinen Fans ist riesen-groß, und nach den Hörproben sind sie auch überzeugt, dass Andreas wieder für den einen oder anderen Chart-Hit sorgen wird.
Laut folgender Rezession seitens der Plattenfirma ist als Singelauskoppelung das Lied „verliebt, verliebt“ geplant:

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Bereits heute fand irgendwo in Tirol im kleinen Rahmen auch eine CD-Präsentation statt. Andreas postete auf seiner FB-Seite von diesem Auftritt ein mehr als cooles Foto….
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Auch Nik P. rechnet mit dem Amadeus „Gockelwerk“ ab!

Wer unsere Artikel der letzten Jahren über den Amadeus Award stets verfolgte, dem dürfte unsere Meinung über Österreichs Musikpreis Amadeus Award bereits bekannt sein. Eine reine politisch-gesteuerte Preisschieberei fern aller objektiven Kriterien a la Verkaufszahlen oder Fanzuspruch. 
10428557_808265109253647_7896532113074834670_nNach Andreas Gabalier spricht nun auch sein Musikkollege Nik P. offene Worte über die scheinheilige Veranstaltung:

„Obwohl ich immer wieder nominiert bin, und auch immer wieder eingeladen werde, gehe ich seit Jahren nicht mehr zum Amadeus. Diese Veranstaltung ist scheinheilig. Da vergibt eine sogenannte Österreichische Musikwirtschaft Preise und lässt die Kategorie Schlager einfach weg“

„Als ich das letzte Mal dort war, wurden die Kategorien Schlager und Volksmusik einfach im Vorfeld abgehandelt, damit man im Hauptteil der Show damit nichts mehr zu tun hat. Damals habe ich mir gedacht, ,was soll ich hier überhaupt?!’’ Es geht dabei gar nicht darum, dass ich mich als Sänger nicht respektiert fühle. Es geht darum, dass man ein ganzes Publikum nicht respektiert.“

Fazit des 53-Jährigen: „Diesen Scheiß habe ich satt. Ich möchte ich dort nicht mal mehr nominiert werden. Bei einem Branchenpreis die kommerziell erfolgreichste Sparte zu ignorieren ist nicht nur verlogen, sondern auch eine Verarsche. Das finde ich einfach nur schäbig.“

Quelle: http://www.seitenblicke.at/top-stories/nik-p-ist-mit-dem-amadeus-fertig

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„LASST ANDREAS GABALIER IN FRIEDEN!“

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Hallo liebe Freunde!

Nach dem sogenannten “Eklat” beim Amadeus Award, wollte ich mich eigentlich zurückhalten. Obwohl ich die unhöflichen Kommentare des Publikums im Wiener Volkstheater für mehr als entbehrlich hielt und als die Kameras so über die Gesichter der saturierten, gelangweilten Besucher schwenkte, dacht ich schon: Mein Gott, warum tut sich der Gabalier das an!?Er hat Erfolg! (Für manche scheinbar zu viel) Er getraut sich zu sagen: Hey, ich bin HETERO – nein, eigentlich hat er nur erwähnt, dass er auf “MADLN” steht (schlimm genug, dass man das mittlerweile schon als Entschuldigung vorbringen muss!!)  – und was geschieht seitdem. Sie schütten ihn an mit Spott und Hohn und die sogenannten TOLERANTEN und LIBERALEN (leider auch schon im Ausland) ergehen sich in einer Hetzkampagne gegen den Steirer, dass einem die Haare zu Berge stehen.
Ich und meine Familie leben mit dem Hype um Conchita Wurst – auch wenn er mich teilweise ankotzt! weil man nirgends mehr an dieser Kunstfigur vorbeikommt – jetzt muss auch noch der geniale Klimt (rotiert dabei sicher im Grab!) herhalten um die WURST-HAUT zu verschönern. Aber darum geht es hier ursächlich eigentlich nicht  – Andreas hat gesagt was er sich denkt, was er fühlt und vor allem was er von seinem Publikum an Vibes bekommt – dafür nagelt man ihn (kurz vor Ostern auch medial sehr passend ) ans “Kreuz”! ERSCHÜTTERND – der Zustand unserer Gesellschaft!!
Die KünstlerIN des Jahres, die den AMADEUS erhalten hat (ohne eigene Albumproduktion, dafür mit grenzenlos geschmacklosen Fast-Nacktbildern!) heisst TOM NEUWIRTH. Wie krank samma!?? Hat man in der Musik-und Showbranche nur noch Erfolg, wenn man homo-trans/sexuell oder lesbisch ist? Darf man sich nicht einen andersgeschlechtlichen Partner wünschen, mit dem man gerne Kinder haben möchte, die dann Worte wie Heimat und Papa & Mama verwenden dürfen, OHNE dass sie gleich als “Xeno-und Homophob” beschimpft werden… ANDREAS – bitte, lass Dich nicht verbiegen – allerdings, bitte. lass Dich auch nicht (unfreiwillig) vor den “rechten Karren” spannen – und wir wollen bitte noch viele Konzerte und Lieder mit MADLN, KNACKIGEN BUAM, ZWÖLFENDERN, REHLEINS, ZUCKERPUPPEN und von mir aus auch “Mountainmen” hören – vielleicht ist in den nächsten Wochen für Dich ein “bissl Weniger MEHR“.
Die, die Dich nicht mögen, die sollen Dich auch nicht bekommen!! Die, denen Du wertvoll bist und die Deine Musik und Dein Rückgrat lieben, die finden Dich – auch ausserhalb der in sich fragwürdigen Amadeus Award-Show und den Medien, die schon längst den Kontakt zu den echten Menschen in diesem Land verloren haben!

STAY TUNED: VOLKS ROCK´N ROLLER  

Dankend übernommen von https://stadlmadl.wordpress.com/

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Andreas Gabalier: „Toleranz ist….“

Da nicht jeder VolksRocknRoller und Mensch mit g`sundem Hausverstand auf Facebook seine sozialen Kontakte pflegt, und wir auch wissen, dass der eine oder andere verantwortliche Medienvertreter für die „dummen“ Schlagzeilen der letzten Stunden bei uns mitliest, veröffentlichen wir Andreas heutiges Statement an alle bunten Toleranzheuchler, natürlich auch auf unsere Seite:

Willkommen Österreich, wer den Toleranzbefürwortern nicht gefällt der schleiche sich gleich !!!

TOLERANZ ist …

…Jemanden sofort mit Kraftausdrücken zu bewerfen und als Ewiggestrigen Hinterweltler in so manchen Medien hinzustellen, weil er anderer Meinung ist als man es selbst ist und es sich, … welch Fauxpas herausnimmt zu sagen dass man als Bua noch auf A Dirndl steht !!!

Das ist Toleranz ???
Das ist Toleranzheuchelei, ihr denen Toleranz ja auch so wichtig ist!!!

Nur gut dass die Leute da draußen ihre Meinung immer noch selbst bilden!

Ich wünsche gesegnete und vor allem friedliche Ostern,
und VIEL LIEBE egal mit wem 🙂

Und allen ach so toleranten Kommentaren auf Twitter widmen wir etwas zum Schmunzeln…

nazikeule

P.S. Wir Bergbauernbuam bedanken uns bei über 18.000 Lesern in den letzten 24 Stunden!

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AMADEUS-Gewinn!!! Brandrede von Andreas Gabalier!

Wer glaubt, dass bei Österreichs größte Musikpreisverleihung, dem AMADEUS AWARD, die Preise objektiv und fair verteilt werden, dem raten wir lieber weiterhin an das Christkind zu glauben. Plattenverkäufe, Beliebtheit, Zuschauerzahlen, Votings,…werden sekundär, wenn man bestimmte „Liebkinder“ zu pflegen und hegen hat. Während Schlager-/Volksmusik (mit Abstand die meistverkaufte Musik Österreichs) vollständig beim AMADEUS verbannt wurde, ehrt man weiterhin z.B. HipHop, um eine Plattform zu bieten wo  dumpfe, ordinäre beleidigende Sprüche losgelassen werden – und diese unter dem viel-umjubelten Motto der Toleranz.

1525585_676861479105985_7254150410340123435_nWer gestern die Kommentare auf Twitter, wo sich das „Who is Who“ der Möchtegern-Intellektuellen herum tummelt, verfolgt hat, konnte feststellen, dass der AMADEUS und der politisch-inkorrekte Andreas Gabalier sicher nicht mehr die besten Freunde werden. Und mehr noch: wie tief unsere Gesellschaft bereits gespalten ist.
Aber immerhin schaffte Andreas es gestern bei vier Nominierungen zumindest einen Award zu gewinnen – schon längst fällig – in der Sparte „bester Live-Künstler“!!!
Zu Recht, denn weit und breit konnte kein weiterer österreichischer Musik-Künstler, z.B. die größten Stadien in Deutschland füllen.
Wir Bergbauernbuam gratulieren Andreas von Herzen zu dieser Auszeichnung, aber noch mehr gratulieren wir ihm zu seiner anschließenden Dankesrede die zu einer Art Brandrede wurde:

Vielen lieben Dank!
Ich bin heute von einigen Herrschaften hinter der Bühne, von der Organisation und von der Plattenfirma Universal gebeten worden als Steirerbua, der sich momentan sehr viel im Ausland befindet, musikalisch ein paar motivierende Worte an die Musikschaffenden in Österreich zu richten und das mach ich an dieser Stelle, denn es ist unglaublich schön da draußen Musik zu machen. Es macht richtig viel Spaß auf diese Bühnen hinauszugehen, in Ländern, wo man oft schon gar nicht mehr verstanden wird aufgrund des Dialektes und es gibt auch immer unglaublich amüsante kleine Stolpersteine, die manchmal so gelegt Untitledwerden. Da muss man manchmal schmunzeln, so wie heute am roten Teppich, wenn man von FM4 im Radio-Interview gefragt wird, für welchen Diktator man denn nicht am liebsten singen würde. Da fragt man sich manchmal, ob das wirklich mit ein bisserl Marihuana abgetan ist, das ihr da drinnen raucht’s!? Der ORF hat gefragt, das neue Single-Cover Mountain Man das zeigt Busenberge, oh Gott, was für ein Fauxpas! Es ist eine steirische Hügellandschaft mit Heuschupfen auf der Spitze, so geht’s einfach dahin, man hat’s net leicht auf derer Welt, wenn man als Manderl noch auf a Weiberl steht, aber i mach richtig gern Musik. Es macht Spaß! Ich glaub, dass genug Platz für alle da ist.

Wir sind beim großen Thema Toleranz und das ist bei mir mehr als nur da, weil das ganze Thema heute schon mit der Bundeshymne begonnen hat, da steht man oben, singt die Hymne, muss sofort Rechter sein, weil man’s so gsungen hat, wie man’s halt lange Zeit gsungen hat und das find ich dann manchmal a bisserl traurig. Ganz egal wie auch immer, ich freue mich, dass es so viele Fans gibt, dass es so viel Toleranz gibt, dass es so viel Platz gibt für alles mögliche in diesem Land, für unterschiedlichste Kategorien, Rubriken und Musikgeschmäcker. Es würde mich freuen, wenn diese Toleranz oft auch einmal auf der anderen Seite spürbar wäre.

I freu mich riesig auf das erste Stadion-Konzert im Olympiastadion in München im nächsten Jahr, freu mich riesig auf die anstehenden Österreich-Konzerte im Herbst. Freu mich, dass die Poxrucker Sisters mit mir mitkommen im Vorprogramm, freu mich auf die große Deutschland-Tour und sag Dankeschön für diesen Amadeus.

Auf Andreas Facebook-Seite erntete er neben Gratulationswünschen auch besonders viele lobende Worte für sein Statement, denn just die am lautesten nach Toleranz schreien, entpuppen sich in der Gesellschaftspolitik als die Un-tolerantesten. Bestes Beispiel hierfür lieferten gestern die vereinzelten (eingerauchten) Buhrufe aus dem Publikum 🙂

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Musikantenstadl – ANDY BORG vom ORF ABGESÄGT !!!

Es ist kein Geheimnis, dass die TV-Verantwortlichen schon seit Jahren die vielleicht beliebteste, einheimische TV-Musik-Show, den Musikantenstadl, zu Grabe tragen wollten.
Heute wurde dieser Schritt von ORF und ARD vollzogen:

319596_10150406295148818_435047016_nAndy Borg werde sich bei der Open-Air-Live-Sendung aus Pula am 27. Juni 2015 (mit Andreas Gabalier) nach 9 Jahren als Gastgeber des „Musikantenstadl“ verabschieden, ließ der ORF verlauten und zitiert Borg mit: „Ich hab mir so sehr gewünscht und dafür gekämpft, dass der ,Stadl‘ weitergeht. Dass ich bei der Verlängerung nun nicht mehr mit dabei sein werde, schmerzt natürlich. Mir haben die neun Jahre beim ,Musikantenstadl‘ jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Und ich wünsche den Zuschauern weiterhin viel Freude!“

Das Ziel der Redaktionsteams von ORF und Co. sei eine moderne wie traditionsbewusste, regional verankerte und weltoffene Musikshow zu bieten, die dem Publikum im Eurovisionsraum unverwechselbare musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau garantiere. (Genau die hier angeführten Attribute zeichneten den Stadl mit Borg in den letzten Jahren aus – mit intern. Livegäste bis hin zu einheimischen Musikkünstlern!)
Adaptionen wie neue Sendungselemente, eine etwas veränderte musikalische Bandbreite und die konkrete Anzahl der Live-Shows werden in den nächsten Wochen und Monaten erarbeitet.

In den letzten Jahren gewann der Stadl dank Andy Borg und seinem Programm immer mehr jüngeres Publikum. Die Quoten waren stets überdurchschnittlich gut und stellten auch etliche TV-Sendungen an die ein ORF weiterhin eisern festhält, in den Schatten.  Daher ist  für viele Stadl-Fans diese Entscheidung wohl nicht nachvollziehbar. Auf einer FB-Solidaritätsseite für den Stadl mit Andy Borg sind bereits unzählige Unmuts-Kommentare zu lesen – aber einem TV-Sender interessiert wohl nur dann die Meinung des Publikums, wenn diese für 50 Cent via sms wo „mit-voten“ dürfen.

Können vier Millionen Zuschauer am Samstagabend irren? Ja, sagt das deutsche Feuilleton, dem die Haare schon bei Nennung unseres Sendenamens zu Berge steht. Nein, sage ich, weil wir authentisch sind und ein auf die Bedürfnisse unseres Publikums zugeschnittenes professionelles Unterhaltungsangebot präsentieren. Das zum Leidwesen mancher Kritiker und Gegner auch nach über drei Jahrzehnten noch erfolgreich ist.
(Andy Borg)

Für uns VolksRocknRoller wird der Stadl mit Andy Borg, und im besonderen Andreas 5 Stadl-Auftritte, unvergessen bleiben!

Andreas am 18. April 2009 bei seinem 1. Stadl-Auftritt….

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EAV und Gabalier – „das ist Radikalismus!“

In den letzten Stunden berichteten wirklich alle TV- und Printmedien über Klaus Eberhartingers provokante Aussagen bzgl. Gabalier-Fans und Andreas Antwort darauf. In unzähligen Diskussionsforen ist ein regelrechter Pro und Contra Streit mit (zusammengezählt) hunderten Kommentaren entfacht, die eines mehr denn je belegen, wie gespalten zurzeit unsere Gesellschaft ist. Dabei prallen zwei „Systeme“ aufeinander – linke Ideologien gegen konservative Werte. Bedenklich wird es, wenn die eine Seite in einer scheinbar Argumentationsnotstand-Manier die Meinungen der anderen alle über einen Kamm schert und sie schnell ins böse, braune Eck stellt. Hier werden Brücken für eine Diskussion auf gleicher Augenhöhe regelrecht in Luft gesprengt – hoffentlich ist sich die verantwortliche Politik, aber auch bestimmte Zeitungsblätter dessen bewusst.

Zurück zu EAV/Gabalier! 
Natürlich kennen und schätzen viele Gabalier-Fans die pointiert-satirischen Texte der EAV, die diese Band in den letzten Jahrzehnten einzigartig in Österreichs Musiklandschaft machten. Es ist auch verständlich, dass sie nun den Trachten-Hype aufs Korn nehmen. Wir alle kennen die Bilder von diversen Oktoberfesten mit schrill-schrägen Trachten, gepaart mit Alkoholexzessen. Diese Bilder haben mit Tracht und Tradition, wie sie Andreas in „traditional clothing“ besingt, oder gar mit einem Gabalier-Konzert, überhaupt nichts gemeinsam und verdienen wahrlich einer Satire. 
Auf der EAV-Facebook-Seite wurde heute auch ein persönliches Statement von  Klaus Eberhartinger an Andreas veröffentlicht, in dem er zu seiner Satire Stellung nimmt, aber auch hinweist, dass die aktuelle Diskussion einzig und allein von einer  Zeitung (Ö) vom Zaun gebrochen wurde:

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…Natürlich greifen wir auch nicht die Fans deiner Konzerte an, die nicht zuletzt auch wegen dir wieder die Tracht für sich entdeckt haben. Was zugegebenermaßen auch ein tolles Bild abgibt!
Die traditionelle Tracht ist auch bei der EAV sehr beliebt. Nachzusehen auf meiner Facebook-Seite. Auch ich persönlich trage sehr gerne Tracht. Mit „Unkultur“ meinen wir eher den Missbrauch und die Verunstaltung der traditionellen Tracht.

Wenn man heute Bilder vom Oktoberfest in München und allen anderen – in der Zwischenzeit unzähligen – Oktoberfesten in jedem Dorf sieht, mit pinken, mintfarbenen, weißen Lederhosen und Dirndln, die den Namen nicht verdienen und mit der Tradition der Tracht nicht viel zu tun haben; dann bleibt einem ein gewisses Kopfschütteln nicht erspart.
Hier wird die Tracht zum Faschingskostüm, zur Verkleidung, um sich ungehemmt der gnadenlosen Erhöhung der Leberwerte hinzugeben. Aus Tracht wird Trachtenlook. Und das ist ein Trend, der uns praktisch zur satirischen Überhöhung zwingt.
Der meist anonyme Shitstorm in den sozialen Netzwerken, der aufgrund dieser Zeitungsente über uns hineinbrach, deutet in seiner Untergriffigkeit schon auf eine politische Gesinnung hin, die bedenklich und von Intoleranz geprägt ist. Das hatten wir schon einmal in der jüngeren Vergangenheit! Und so und nicht anders ist das von uns gemeint.

Die Meinungsfreiheit halten wir sehr hoch. Gerade in einer Zeit, in der Ereignisse wie Charlie Hebdo und PEGIDA die Öffentlichkeit erschüttern, ist sie uns natürlich ebenso ein Anliegen wie dir.

Was allerdings viele VRRoller-Fans, aber auch Andreas und eine Mehrheit der Österreicher erzürnte, waren diverse Aussagen von Klaus Eberhartinger in TV- bzw. Zeitungsinterviews. Hier sprach kein Satiriker sondern der typische Moralwächter, der Bundeshymne, Tracht, Alkohol und Werte in einem Topf wirft, daraus ein „bedenkliches Eck“ kreiert (so wie es gerne manche Journalisten pflegen) und damit gleich eine Masse unter „braunen“ Generalverdacht gestellt wird. Das ist wahrlich nicht EAV würdig, lieber Herr Eberhartinger – und legt eine scheinheilige Toleranz zutage. 

Vor einer Stunde gab nun Andreas der Kleinen Zeitung ein Interview in dem er seinen Unmut nochmals erklärt:

bild8Es ist kein Streit, das wird jetzt medial hochstilisiert. Gabalier „wettert“ über Eberhartinger usw. Ich wetter überhaupt nicht, ich bin dermaßen entspannt. Ich hab nicht nur ein Hirschleder am Hintern, ich hab einfach überall ein superdickes Leder. Ich find den Song nur meiner Riesenfangemeinde gegenüber unfair. Kleine Kinder flechten Zopferl, die Leute richten sich aufwendig für die Konzerte her – von Jung bis Junggeblieben, quer durch alle soziale Schichten. Und das als Unkultur hinzustellen, das lasse ich nicht zu. Ich selbst nehme mich nicht so wichtig; aber für meine Fans, allein eine halbe Million auf Facebook, musste ich Stellung beziehen.
Das noch größere Problem habe ich mit dieser ewigen Leier von wegen: Uniformierung, das ist bedenklich, weil das hat es schon einmal gegeben. Das kann ich nicht mehr hören! Die Menschen ziehen einfach gerne Tracht an, weil es sie freut. Nicht alle haben das Geld für eine originale Ausseer Tracht um 3000 Euro, deshalb wird halt zusammegestückelt: ein rotes Bluserl aus dem Internet, eine Lederhose aus der Trachtenwelt. Und all diese Menschen für deppert zu erklären, finde ich nicht okay.

Gute Laune ist bei meinen Konzerten dabei, aber von Komasaufen kann keine Rede sein. Der Alltag ist ja eh ernst und traurig genug, und Konzerte wie die meinen sind natürlich auch bis zu einem gewissen Grad eine Flucht. Zwei, drei Stunden aus dem Alltagstrott entfliehen, was soll daran schlecht sein?

…In dieser schwerst links-liberalen Entwicklung, die momentan stattfindet, wird alles aufs Ärgste verteufelt, was diesen Leuten nicht gefällt. Das ist für mich Radikalismus. (In unserer Einleitung oben beschreiben wir diesen radikalen Trend)

Das vollständige Interview findet ihr hier….

Übrigens – sehr passend würden wir ein Lied aus der Feder EAVs über den Genderschwachsinn finden. Oder fällt das Reimen mit einem Binnen-I schwer? 🙂

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Zum österreichischen Nationalfeiertag……

Als Anlass zum österreichischen Nationalfeiertag unsere Bundeshymne….

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