Beiträge mit dem Schlagwort: Musikantenstadl

Andy Borgs «Stadl»-Abschied: Selbst der Himmel weinte

Nun ist es also tatsächlich geschehen: Andy Borgs letzter Stadl ging über die Bühne. Wer bei seinem Abgang noch eine boshafte Meldung in Richtung der Sendungsverantwortlichen vermutete, wurde enttäuscht. Das ist nicht der Stil von Andy Borg. Bei seiner letzten Show lässt er lieber Lieder von Abschied und Schmerz singen. Ein paar ironische Spitzen kann sich Andy dann aber dennoch nicht ganz sparen: Etwa bei der Begrüßung, als er im Amphitheater von Pula meint: „Wir alle gehören zum Weltkulturerbe.“ Seine Fans begrüßten Andy Borg daraufhin mit tosendem Applaus. „Sehr lieb, ich weiß, was ihr meint“, sagt er. „Ich hab‘ euch auch lieb.“

11018311_10153365121253818_2477195934300248219_nMusikalisch war der Stadl phantastsisch – mit Johnny Logan & Umberto Tozzi; mit einer Welturaufführung von Logan und Olaf Berger im Duett zu „The Way She Looks at You“, mit den Amigos  und natürlich Andreas Gabalier, der als derzeitige Nummer 1 der Szene, seinem liebenswerten Kollegen Andy Borg Rosen streute: „Der Andy hat den Stadl hervorragend gemacht. Die Fussstapfen, die er für seine Nachfolger hinterlassen hat, sind verdammt groß!“

Als dann im letzten Drittel der Show sogar der kroatische Himmel über Pula zu weinen begann, brauchte es noch einmal Andreas Gabalier und sein „Liad für Di“ – um die Stimmung vor der Bühne auf das gewohnte Stadl-Live-Niveau zu heben. Dabei kam es zu einer Schrecksekunde – mit seiner bekannten Lausbuben-Lässigkeit kraxelte Gabalier nämlich über ein Sicherheitsgeländer im antiken Amphitheater von Pula. Fast mannshoch ging es in die Tiefe, Gabalier sprang – und stürzte. Doch offenbar verletzte er sich nicht ernsthaft. Er rollte sich zur Seite ab, rappelte sich wieder hoch und setzte seinen Song – und den Gang durch die «Stadl»-Fangemeinde – fort.

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Und dann ist er da, der Moment, vor dem Andy Borg in den letzten Wochen „Respekt hatte“. Andy sagt, dass er stolz ist, Moderator dieser „legendären Show“ gewesen zu sein: „Sans net traurig, meinetwegen“, meint er in Richtung SEINES Publikums. „Am Ende soll das Lied stehen, das für mich der Anfang war“, sagt Borg zum Abschied. Es erklingt „Adios Amor“, das Lied, mit dem er 1982 bekannt wurde.
(Textauszüge aus Stadlpost)

Folgendes tolles Foto stammt von VRRollerin Cornelia:
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Letzter Stadl mit Andy Borg – wir sagen DANKE!!!

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Diese Wochenende ist es also soweit -ANDY BORGs letzter Stadl – und viele ganz große Kollegen sind gerne gekommen um ihm den Abschied vom Stadl-Publikum leichter zu machen.
Über die Gefühle bei der Abschiedsvorstellung mit der Traumkulisse im kroatischen Pula ist sich der scheidende „Stadl“-Moderator noch nicht im Klaren. „In Wahrheit komme ich gar nicht dazu, mir darüber Gedanken zu machen in der stressigen Vorbereitungsphase. Ich hab‘ gar keine Zeit, traurig zu sein!“, so Borg.
Andy Borg ist bekannt, dass er sich kein Blatt vor dem Mund nimmt und so darf man gespannt sein, ob er  bei der Live-Show ein paar deftige Bemerkungen über die TV-Verantwortlichen über den Bildschirm schicken wird.
Als Ehrensache sehen es die zahlreiche namhaften Stars an, bei der Abschiedsgala für das musikalische Rahmenprogramm zu sorgen –  Umberto Tozzi, Amigos, Maxi Arland, Monique, Fantasy, Sigrid & Marina, Johnny Logan und zur Freude der kompletten VolksRocknRoller-Fangemeinde, Andreas Gabalier. Uns allen sind die Bilder von Andreas 1. Stadl-Auftritt in bester Erinnerung – umso mehr zeichnet es Andreas aus, dass er am Zenit seiner Karriere nicht nur dem Stadl, sondern auch Andy Borg die Treue hielt – „Adios Amor, Andy“

Natürlich sind auch in Pula einige Gabalier-Fans vorort – ihnen verdanken wir die ersten Fotos von den heutigen Proben ..

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Wir Bergbauernbuam werden über Andys letzten Stadl ausführlich berichten 🙂

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Gabalier: „Aus Respekt NEIN zum Musikantenstadl!“

Wirklich – über manche Zeitungsblätter kann man nur mehr Kopfschütteln. 
Keine 24 Stunden nach Bekanntwerden, dass Andy Borg ab Sommer bei einem „Musikantenstadl NEU“ für die TV-Verantwortlichen unerwünscht ist, liest man schon Namen von möglichen Nachfolgern. 
Z.B. nannte die deutsche BILD gestern Andreas Gabalier bereits als einen möglichen Nachfolger und dutzende Zeitungen übernahmen blindlings diese Meldungen – zu einem Zeitpunkt wo Andreas noch nicht mal wusste, dass der Stadl ab Herbst 2015 reformiert (oder besser zu Grabe getragen) werden wird.

Andreas bedauert nicht nur Andy Borgs Ausscheiden aus dem Stadl, sondern auch die generelle Entwicklung bei den TV-Sendern gegenüber erfolgreiche und beliebte Volksmusik/Schlager-Sendungen.

In einem Interview mit der GALA findet Andreas offene Worte dazu:

bild8„Mit dem Stadl hat es für mich begonnen, das vergesse ich auch nicht“
„Falls Andy Borg wirklich gehen muss und das nicht selbst will, tut es mir Leid für ihn. Auch aus Respekt ihm gegenüber würde ich die Show dann nicht übernehmen“.

Wie es in einer Pressemitteilung hieß, wollen die verantwortlichen Sender (ORF, BR, SRF) das Konzept der Volksmusik-Show zukunftsfit machen, um ein jüngeres Publikum zu erreichen. Davon hält Gabalier generell nicht so viel: „Ich weiß nicht, ob man die Sendung verjüngen kann. Ich bin aber auch generell jemand, der sich ganz gerne dagegen wehrt, krampfhaft alles neu machen zu müssen.“

Konkret auf den „Musikantenstadl“ bezogen bezweifelt er sogar, dass es „wirklich so klug ist“, weil die Sendung nach wie vor ihr Publikum habe und „das vermutlich in der breiten Masse keine Teenager sind“. Außerdem findet der Musiker, dass man auch so stets „ein bisschen“ mit der Zeit gegangen sei, es sei „nicht mehr die Volksmusik wie vor 40 Jahren“.

Abgesehen aus Loyalität kommt für Andreas auch ein klares NEIN,  weil er „sehr viel Freude am Musiker-Dasein“ habe und er sich nicht sechsmal im Jahr als Moderator ins Fernsehen stellen wolle. Außerdem habe er ja seine „Volks-Rock“n“Roll Show“  wo für Mai 2016 eine 2. Show bereits fixiert wurde!!! 

Zum Abschluss ein toller Kommentar aus Facebook:

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Musikantenstadl – ANDY BORG vom ORF ABGESÄGT !!!

Es ist kein Geheimnis, dass die TV-Verantwortlichen schon seit Jahren die vielleicht beliebteste, einheimische TV-Musik-Show, den Musikantenstadl, zu Grabe tragen wollten.
Heute wurde dieser Schritt von ORF und ARD vollzogen:

319596_10150406295148818_435047016_nAndy Borg werde sich bei der Open-Air-Live-Sendung aus Pula am 27. Juni 2015 (mit Andreas Gabalier) nach 9 Jahren als Gastgeber des „Musikantenstadl“ verabschieden, ließ der ORF verlauten und zitiert Borg mit: „Ich hab mir so sehr gewünscht und dafür gekämpft, dass der ,Stadl‘ weitergeht. Dass ich bei der Verlängerung nun nicht mehr mit dabei sein werde, schmerzt natürlich. Mir haben die neun Jahre beim ,Musikantenstadl‘ jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Und ich wünsche den Zuschauern weiterhin viel Freude!“

Das Ziel der Redaktionsteams von ORF und Co. sei eine moderne wie traditionsbewusste, regional verankerte und weltoffene Musikshow zu bieten, die dem Publikum im Eurovisionsraum unverwechselbare musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau garantiere. (Genau die hier angeführten Attribute zeichneten den Stadl mit Borg in den letzten Jahren aus – mit intern. Livegäste bis hin zu einheimischen Musikkünstlern!)
Adaptionen wie neue Sendungselemente, eine etwas veränderte musikalische Bandbreite und die konkrete Anzahl der Live-Shows werden in den nächsten Wochen und Monaten erarbeitet.

In den letzten Jahren gewann der Stadl dank Andy Borg und seinem Programm immer mehr jüngeres Publikum. Die Quoten waren stets überdurchschnittlich gut und stellten auch etliche TV-Sendungen an die ein ORF weiterhin eisern festhält, in den Schatten.  Daher ist  für viele Stadl-Fans diese Entscheidung wohl nicht nachvollziehbar. Auf einer FB-Solidaritätsseite für den Stadl mit Andy Borg sind bereits unzählige Unmuts-Kommentare zu lesen – aber einem TV-Sender interessiert wohl nur dann die Meinung des Publikums, wenn diese für 50 Cent via sms wo „mit-voten“ dürfen.

Können vier Millionen Zuschauer am Samstagabend irren? Ja, sagt das deutsche Feuilleton, dem die Haare schon bei Nennung unseres Sendenamens zu Berge steht. Nein, sage ich, weil wir authentisch sind und ein auf die Bedürfnisse unseres Publikums zugeschnittenes professionelles Unterhaltungsangebot präsentieren. Das zum Leidwesen mancher Kritiker und Gegner auch nach über drei Jahrzehnten noch erfolgreich ist.
(Andy Borg)

Für uns VolksRocknRoller wird der Stadl mit Andy Borg, und im besonderen Andreas 5 Stadl-Auftritte, unvergessen bleiben!

Andreas am 18. April 2009 bei seinem 1. Stadl-Auftritt….

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Appell an TV – „Wir sagen ja, zum Musikantenstadl!“

18.4.2009 TULLN: so liab hob i di – 29.5.2010 DAVOS (Schweiz): Mei Herz schlogt nur für di – 19.11.2011 LINZ: VolksRock’n’Roller und I sing a Liad für di und mit Andy „Der steirische Brauch! – 15.6.2013 INGOLSTADT mit Bieranstich und Benefizveranstaltung für Hochwasseropfer: ZUCKERPUPPEN – 8.3.2014 Wr.Neustadt:……

Seit Jahren droht einer der beliebtesten TV-Musikshows, der MUSIKANTENSTADL, das Aus. Trotz gleichbleibenden Top-Quoten und einer der treuesten TV-Zuschauer-Gemeinde, möchten allen voran die ARD den Stadl beerdigen, da angeblich dieses Format nur älteres Publikum anspreche. Diese Begründung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, denn seit Jahren wurde das Publikum im Stadl vor den Fernsehern sowie live in der Halle immer jünger. Dieser Trend ist natürlich Andy Borgs Konzept zu verdanken, der mit jeder Sendung auch eine Plattform für junge Nachwuchskünstler schuf und nebenbei die absoluten Stars von Beatrice Egli, Helene Fischer, voXXclub und natürlich Andreas Gabalier einlädt. Andreas alleine ist bereits 5 x live im Stadl aufgetreten – sein jüngster Auftritt mit Andy Borg als „Blues Brother“ ist schlicht legendär.

Jetzt platzte Moderator Andy Borg (53) via Facebook ganz offensichtlich der Kragen. Er will dem Schiff nicht tatenlos beim Untergang zusehen und hat sich mit einer emotionalen Botschaft an seine Fans gewandt.
Wir veröffentlichen Andys Offenen Brief ….

Liebe Freunde,

ein herzliches Dankeschön für Eure zahlreichen Briefe,
E-Mails und Postings auf meiner Homepage und der Facebook-Seite. Nicht immer bin ich in der Lage, jede einzelne Zuschrift ausführlich zu beantworten, dafür bitte ich um Nachsicht. Jedenfalls bin ich sehr darum bemüht, all Eure Zuschriften zu lesen und nach Möglichkeit auch zu beantworten.

Ein dominierendes Thema gibt es derzeit, das nicht nur Euch berührt, sondern auch in fast jedem Interview mit Radio oder Presse zur Sprache kommt: Die Zukunft des Musikantenstadls über 2015 hinaus.

Ich habe mich bisher an der Diskussion um eine Fortführung nach 2015 öffentlich nicht beteiligt, weil diese Entscheidung ausschließlich bei den Verantwortlichen der drei Sender ARD/BR, ORF und SRF liegt. Mich hat jedoch persönlich berührt, welch großes Interesse, ich möchte fast sagen, welch große Anteilnahme viele von Euch zeigen, ob, vor allem, wie es mit unserem Musikantenstadl nach 2015 weiter geht.

Es lohnt sich immer, für eine Überzeugung, für eine Sache, erst recht für unseren Stadl zu kämpfen. Darum versichere ich Euch meine Solidarität. Schreibt mir, aber auch den Verantwortlichen bei den Sendern weiterhin, wie Euch der Stadl gefällt, was ihr Euch wünscht, vor allem aber, haltet mit Eurer Meinung nicht hinter dem Berg. Und wenn Ihr wollt, dass es den Stadl noch weitere Jahre geben soll, dann scheut Euch nicht, dies dort zu sagen, wo man Euch nicht überhören kann.

Als Karl Moik am 5. März 1981 zum ersten Mal mit seinem Musikantenstadl auf Sendung gegangen ist, da konnte niemand ahnen, dass diese Show 33 Jahre später mit über vier Millionen Zuschauern pro Sendung noch immer zu den erfolgreichsten und beliebtesten Unterhaltungsshows im deutschsprachigen Fernsehen gehört.

Nun sagt es sich immer so leicht, man solle aufhören, wenn es am Schönsten sei, aber was bringt es den Zuschauern tatsächlich, wenn die die „Mutter aller Volksmusikshows“ !!! – im deutschen Fernsehen ersatzlos gestrichen wird? Für den Stadl spricht, dass er nach wie vor zu den erfolgreichsten und beliebtesten Samstagabend-Unterhaltungsshows zählt. Er ist die letzte große Volksmusikshow im deutschsprachigen Fernsehen und er verfügt über eine Stammseherschaft wie kaum eine andere Samstagabend-Show. Dass der Musikantenstadl die letzte und derzeit einzige Dreiländer-Eurovisionsshow am Samstagabend im deutschsprachigen Fernsehen ist, sei nur am Rande erwähnt. Der Musikantenstadl ist außerdem die einzig verbliebene Volksmusik-Show, in der noch Talente gefördert werden, und somit eine der letzten TV-Plattformen für vielversprechende Musikkarrieren.

Der große Erfolg dieser Sendung – unsere letzte Sendung aus Passau begeisterte immerhin 4,13 Millionen Zuschauer – ist das Ergebnis einer Teamarbeit professioneller Unterhaltungsmacher und Studio-Techniker, die geschlossen hinter mir stehen. Seit vielen Jahren arbeiten wir gemeinsam hart daran, dem volksmusikinteressierten Publikum einen kurzweiligen, unterhaltsamen Samstagabend zu bieten. Ich freue mich immer wieder, wenn mir Zuschauer sagen, dass sie sich schon Tage vor der Sendung auf diesen Abend im Ersten, in ORF 2 und dem Schweizer Fernsehen SRF freuen.

Und insbesondere für diese Menschen ist der Musikantenstadl gemacht! Nur was ist heutzutage „jung“ und was ist „alt“? Das Durchschnittsalter der Zuschauer müsse nach unten korrigiert werden, höre ich immer wieder hinter vorgehaltener Hand. Ich bin aber stolz darauf, sagen zu dürfen, dass unsere Stadl-Zuschauer im Schnitt 68 Jahre jung sind. Manche mögen eine solche Aussage vor dem Hintergrund eines weiter um sich greifenden Jugendwahns in unserer Gesellschaft sehr mutig finden, ist sie aber ganz und gar nicht. Es ist meine feste Überzeugung, dass wir gerade diese Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels eine immer größere Gemeinschaft bilden, und wie jeder andere Gebührenzahler, egal welchen Alters, Anspruch auf gute Fernsehunterhaltung haben, nicht vernachlässigen dürfen. Stadl-Zuschauer sind keine „Zapper“, sie sind Menschen, die sich ganz bewusst diese Sendung anschauen und auch dran bleiben.

Gerade sie, also diese älteren Zuschauer genießen meine Hochachtung und meine persönliche Wertschätzung, nicht zuletzt, weil wir dieser Generation – es ist unsere Eltern-Generation – unseren heutigen Lebensstandard, unsere Lebensqualität, verdanken. Ja, wir werden alle älter, aber verwirkt der Mensch mit zunehmenden Alter das Recht, nachdem er jahrzehntelang treu und brav seine monatlichen Rundfunkgebühren zahlen durfte, seinen Wünschen und Vorstellungen entsprechend unterhalten zu werden? Manchmal hat das den Anschein, wenn ich von einer „Verjüngung“ der so genannten Zielgruppe höre. Volksmusik oder volkstümlichen Schlager muss nicht jeder mögen, aber für diese Menschen, die von der Werbung inzwischen als „Best Ager“ und „Silver Ager“ hofiert werden, bedeutet der Musikantenstadl ein Stück „Heimat“, Unterhaltung, die Ihnen so gefällt wie sie ist und bei der sie sich wohl fühlen.

Können vier Millionen Zuschauer am Samstagabend irren? Ja, sagt das deutsche Feuilleton, dem die Haare schon bei Nennung unseres Sendenamens zu Berge steht. Nein, sage ich, weil wir authentisch sind und ein auf die Bedürfnisse unseres Publikums zugeschnittenes professionelles Unterhaltungsangebot präsentieren. Das zum Leidwesen mancher Kritiker und Gegner auch nach über drei Jahrzehnten noch erfolgreich ist.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte, würde ich mir 1. mehr Toleranz dem Bedürfnis nach Unterhaltung unserer älteren Mitbürger und Zuschauer gegenüber wünschen, 2. ein klein wenig mehr Toleranz auch für Menschen, die einen anderen Musikgeschmack haben und 3. eine Tonträger-Industrie, die endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen möge und nicht weiter tatenlos zusieht, wie eine TV-Musikbühne nach der anderen vom Bildschirm verschwindet.

Danke an Euch Betreiber der Facebook-Seite „Sag’ JA zum Musikantenstadl“ – Ihr macht einen super Job ;-), bleibt unserem geliebten Musikantenstadl weiterhin treu.

Servus,
Euer Andy

Wir glauben, dass Andys Appell Früchte trägt. Borg erhielt binnen Stunden Tausende „Likes“, außerdem wurden auf Facebook die Seite Wir sagen JA zum Musikantenstadl im TV  und eine Online-Petition  ins Leben gerufen. Bereits unzählige Künstler unterstützen diese Pro-Stadl-Initiative. Wir haben natürlich auch versucht  von Andreas und Willi Gabalier  ein Statement zu bekommen, aber leider sind beide zurzeit beruflich unterwegs. 
Wir trauen uns aber mit 100%iger Sicherheit zu behaupten, dass beide Gabalier-Brüder natürlich Andy Borg und dem Musikantenstadl mit ihren Stimmen unterstützen würden!

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Ein wahrer Höhenrausch beim Musikantenstadl!

Ein paar Tage vor dem 1. Stadl 2014 wurden die TV-Verträge bis  Ende 2015 verlängert – zu Recht, denn Andy Borg vermag mit seinem Musikantenstadl wahrlich alle Generationen zu begeistern. Bester Beweis war die gestrige Show, die von einem Highlight zum nächsten abhob (Motto der Sendung war „Fliegen“) – neben Beatrice Egli  setzte natürlich Andreas Gabalier zu einem Höhenrausch der Begeisterung an. 

10007431_10152239229008818_1032615390_n(Foto: Musikantenstadl)

Gleich zu Beginn der TV-Show folgte Andreas „Man of VRRoll“, 90 Minuten später die Stadl-Premiere am Klavier mit „Für mi bist du schön“ und kurzer Zeit später der absolute Knaller – Andreas mit Andy Borg als die legendären „Blues Borthers“ verkleidet rockten eine neue Version von „I sing a Liad“!

Mit Andreas VolksRocknRoll war die musikalische Bandbreite gestern gewaltig – von Tiroler Volksmusik (Grubertaler, Ursprung Buam) über Partykracher (Grabenland Buam, Traglauer Buam), Blasorchester bis hin zu Schlagerstars Francine Jordi und dem neuen Stern am Himmel Beatrice Egli.
Für die junge Schweizerin wird der Stadl in Wiener Neustadt sicher unvergesslich bleiben, denn einen Tag zuvor bei der Generalprobe erhielt sie für ihr Album „Pure Lebensfreude“ erstmals Doppelplatin – die Auszeichnung überreichte ihr Andreas Gabalier…

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Ein Kompliment hat sich gestern auch wirklich das Publikum (eine überwiegende Mehrheit in fescher Tracht) verdient. Ihre Begeisterung war selbst vor dem TV-Kisterl zu spüren. Bei welcher anderen TV-Show hüpft und tanzt Jung und Alt auf den Tischen und Stühlen, singt laut mit und ruft Zugabe? Als Höhepunkt der Show darf auch Andys Borg eigene Hommage an sein Stadl-Team betrachtet werden – „I werd die Stadl-Zeit im Leben net vergessen… I werd des Stadl-Team im Leben gar net vergessen“.
Für uns VRRoller-Fans ist es auch schön zu wissen, dass Andreas nach wie vor dem Stadl treu bleibt – sein 1. Auftritt 2009 ist 5 Jahre später schon eine unvergessliche Legende für die Show, seinen Fans und besonders für Andreas selber. 

Einen tollen und ausführlichen Bericht über die gestrige Show findet ihr auf SCHLAGER-PLANET im folgenden Link (Danke Jenny 🙂 :
„So war der Musikantenstadl“

Zahlreiche Fotos von der Generalprobe bietet die Bezirkszeitung aus Wiener Neustadt – siehe hier….

Zum Abschluss noch 2 weitere Videos mit Andreas Gabalier:

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Andreas Gabalier und Winnetou im Schatz vom Stadl!

Es war irgendwann in den 70ern – als ich als junger Bub zu Besuch bei meinen Großeltern am Lande war.
z11_53cW3-2.jpg.4672138TV-Ferienprogramm – Winnetou 3, mein stolzer Häuptling der Apachen verstarb in den Armen seines Blutbruders Old Shatterhand.  Als die Glocken von Santa Fee läuteten und Winnetou seine Augen schloss, heulte ich fürchterlich. Meine Großeltern wussten stundenlang nicht diesen kleinen Buben zu beruhigen…. Eine Welt war für mich eingestürzt,  ich konnte noch nicht die Realität und die Fernsehwelt unterscheiden.

22 Jahre nach der Erstausstrahlung „Der Schatz im Silbersee“ wurde in Graz ein junger Gabalier geboren!
Ohne großen Plan wurde aus diesem Steirer-Buam ein Musiker und hatte 25 Jahre später seinen 1. Auftritt beim Musikantenstadl in Tulln. Dieser TV-Stadl blieb mir in Erinnerung, muss aber gestehen nicht wegen dem jungen Gabalier, dessen Musik ich bedauernswerterweise erst später zu schätzen wusste – diese Sendung blieb mir wegen eines anderen Stargasts bei Andy Borg im Gedächtnis – Winnetou, Gott sei Dank er war nicht gestorben.

Der junge Gabalier und der inzwischen alte Häuptling Piere Brice:

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2014 – aus dem jungen Buam wurde ein Superstar im deutschsprachigen Raum – mit seinen selbst erschaffenen VolksRocknRoll feiert er morgen Samstag (8.3. 20.15 Uhr ORF 2) sein 5-jähriges Jubiläum beim Schatz vom Stadl!

Weitere Fotos von Andreas und Piere in Tulln findet ihr im folgenden Link:

http://www.djidefix.at/fotos/main.php?g2_itemId=176&g2_page=13

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Rückblick – die Ängste vor einem Musikantenstadl!

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Alle Freunde der Schlager-/Volksmusik wissen es, und ein Andy Borg oder Florian Silbereisen nehmen es gewiss mit einem Lächeln zur Kenntnis, dass sogenannte oberschlaue Intellektuelle gerne auf ihre Musikbranche medial hindreschen. „volksdümmlich“, „das sei keine Kunst“, „Volksverblödelung“, „vorgaukeln einer heilen Welt“,…. um nur ein paar Schlagbegriffe zu nennen, die so manche Kritiker von sich geben. 
Einen ganz schlimmen, ja geschmacklosen, Artikel haben wir vor 3 Monaten im Berliner Kurier über Silbereisens TV-Advent-Show gelesen – siehe hier….

Diese in den Keller lachen gehende Kritiker gab es schon immer – oder zumindest auch schon vor 30 Jahren. 
Die österreichische Tageszeitung hat mit Jahresbeginn eine Serie  mit Rückblicken gestartet – was Österreich vor 30, 50 oder 100 Jahren bewegt hat. Da mich die Geschichte des letzten Jahrhunderts sehr interessiert, bin ich ein aufmerksamer Leser dieser Rückblicke in die Vergangenheit. 
In der heutigen Presse-Ausgabe ging es um eine Diskussion vor 30 Jahren über ein mögliches Ende des ORF-Monopols. Man glaubt es kaum, vor drei Jahrzehnten hatten wir nur einen TV-Sender mit nur 2 (!!!!) Programmen – und trotzdem waren wir glücklich 🙂
Zurück zu diesem Rückblick ins Jahr 1984 – die PRESSE schrieb damals folgendes:

Heute vor 30 Jahren – Musikantenstadl und das ORF-Monopol

Einpeitscherinnen im Dirndl – eine vernichtende Fernsehkritik.

Die Presse am 12.2.1984

Die Aufgabe ist leicht: Weisen wir ein für allemal nach, dass ein Ende des ORF-Monopols gewiss keine deutliche Senkung des Niveaus in den audiovisuellen Medien bedeuten würde. Der „Musikantenstadl“ ist, selbstverständlich, das Beweisstück. Wie da mehrere Tausend Menschen vor einer hässlich folkloristischen Dekoration eine ganze Sendung lang – von Einpeitscherinnen im Dirndl und Verführern in der Tracht aufgefordert – zu jeder Art von Darbietung den Takt mitklatschen und bei den seltsamsten Gelegenheiten zu schunkeln beginnen, das allein gehört schon zu den Ritualen, bei denen vollsinnige Beobachter nachdenklich werden können: Die Hochstimmung ist dermaßen spontan und unnuanciert, dass einem angst und bang werden kann.

Angst und bang bei einer fröhlichen Musik-Show???

30 Jahre später – 2014!
Der so oft totgeschriebene Musikantenstadl erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Egal wo Andy Borg und sein Stadl gastieren, die Hallen sind ausverkauft, und in der kommenden Show (am 8. März in Wr. Neustadt) tritt dort Österreichs zurzeit erfolgreichster Musiker bereits zum 5. mal live auf – Andreas Gabalier vor begeisterten Einpeitschern und Verführern in Tracht!

Während Schlager und Volksmusik die Charts anführen und Dirndl und Lederhosen einen Boom in der Jugend auslösen, versuchte man die Phobien eines Fernsehkritikers aus dem Jahr 1984 in einer geschlossenen Anstalt zu heilen – bis dato vergebens 🙂 ….

….und da wir wie erwähnt Rückblicke schätzen, machen wir einen Blick zurück in November 2011….

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Das Privileg der Stadl-Fans: Andreas Gabalier!

Die Stadlpost und Ihre Leser haben das unglaubliche Privileg, den feschen Steirer schon seit seinen ersten musikalischen Gehversuchen zu kennen. Dieser kleine – nein, besser – große Vorzug macht es möglich Andreas Gabalier noch um Dinge zu bitten, die der SUPERSTAR Gabalier  terminlich sonst kaum noch unterbringt.
UntitledDen Bund für´s Leben – wollen Beate  und Michael  schließen. Sohn Nico (4) ist schon ganz aufgeregt, wenn er an das große Hochzeits-Fest denkt. Doch vorher sollte es noch zur MEGA-Überraschung kommen, bei der ANDREAS GABALIER eine wichtige Rolle spielen sollte.
Die Braut in spe dachte beim großen Graz Open Air, dass sie von der Stadlpost zu einem Meet&Greet gebracht wird – aber nein – im Privat-Backstage Bereich des großen Stars wartete neben einer gemütlichen  Couch, einem Blumenstrauß und zwei Ringen nicht nur der total nervöse Ehemann Michael, sondern eben auch Andreas höchstpersönlich!

Ein bisserl Angst hab ich ja schon, dass meine Beate vor lauter Aufregung wegen dem Gabalier, gar nicht mitkriegt, dass ich sie um ihre Hand bitte. Sie ist schon seit ewig Riesen-Gabalier-Fan!“verrät uns der Bräutigam.

Alles rund um die Traumhochzeit und das brandaktuelle „heiße“ Album von Andreas Gabalier lesen Sie in der aktuellen Stadlpost-Ausgabe (ab 26. Juni an Ihrem Kiosk!)

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Andreas Gabalier beim Musikantenstadl!

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R E S P E K T !!! Während des Musikantenstadls, der am Samstagabend im Zeichen der Flutkatastrophe stand, sind aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 1,7 Millionen Euro Spenden eingegangen! (im Vergleich – die Sendung „Wetten dass…?“ erreichte eine halbe Million Euro!)

Gastgeber Andy Borg sagte dazu nach der Sendung, die aus Ingolstadt übertragen wurde: „Ich bin überwältigt, welche spontane Solidarität die Fans der Stadl-Familie gezeigt haben.“

Annette Siebenbürger vom Bayerischen Fernsehen, lobte die große Teamleistung bei dieser Sendung und betonte: „Die Flut schafft Gemeinschaft! Aus Betroffenheit entsprang sehr schnell große Hilfsbereitschaft, und dies über Ländergrenzen hinweg! Ich danke im Namen des Stadl-Teams für die Unterstützung unserer Zuschauer in Österreich, der Schweiz und Deutschland.“

1010892_10151648047503818_1732334682_n.jpgIn Anbetracht dieses starken Lebenszeichen der Stadl-Familie aber auch Quotenvergleiche mit anderen Samstagabend-TV-Shows, ist es wirklich eine Schnapsidee, dass das deutsche Fernsehen nach wie vor über ein Ende des Musikantenstadls nachdenkt!!!
Für eine erfolgreiche Unterhaltungsshow bedarf es keine Hollywoodstars (die jedesmal einer Peinlichkeit ausgesetzt werden), sondern Publikumslieblinge wie sie gestern bei Andy Borg zu Gast waren. Richard Claydermann, Semino Rossi und natürlich Andreas Gabalier waren die Highlights der gestrigen Show.
Unser VolksRocknRoller präsentierte seinen neuen Hit „Zuckerpuppen“:

(Bei unserer Umfrage „Lieblingssong von Home Sweet Home“ gewann „Zuckerpuppen“ mit einem deutlichen Vorsprung vor „Die Beichte“ und „Für mich bist Du schön“!)

Impressionen vom gestrigen Musikantenstadl:

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